Von Watson Lake nach Alaska

Von Watson Lake nach Alaska 09.07.2017 bis 12.07.2017.

Auf dem Alaska Highway geht es weiter über Withehorse. Hier kaufen wir noch einmal das nötigste ein. Viele Regale sind leer und die Auswahl an Gemüse und Fleisch ist dürftig. Der Yukon ist kaum besiedelt und man fährt viele Kilometer durch scheinbar unberührtes Land. Hin und wieder kommt man an einem verlassenen Grundstück mit Gaststätte oder Tankstelle vorbei. Alles wirkt so, als wenn die Menschen ihr Zuhause hals-über-kopf verlassen haben.

Am 12.07.2017 erreichen wir den Grenzübergang. Der Highway auf den letzten Kilometern vor Alaska ist in einem grauenhaften Zustand. Schlaglöcher, Schotter und unzählige Bodenwellen.

An der Grenze zu Alaska will zum ersten Mal ein Grenzbeamter die Impfausweise der Hunde sehen. Ansonsten die üblichen Fragen nach Waffen usw. und dann können wir auch schon weiter fahren. Nach 2 Monaten Fahrzeit und einem KM-Stand von 76 628 erreichen wir Alaska.

Die Straße wird besser und die Landschaft wird zumindest für eine Weile flacher.

Wir erreichen Tok. Eine kleine Stadt, die mit nichts werben kann außer mit den vielen Waschanlagen für Wohnmobile. Daneben gibt es fast immer einen Waschsalon. So gehen die Herren der Schöpfung und befreien die Autos von ihrem Staub und die Damen treffen sich beim Wäsche waschen. Hier teilt sich die Straße. Nördlich weiter auf dem Alaska Highway nach Fairbanks und südlich nach Anchorage. Wir tanken und fahren weiter auf dem Alaska Highway bis zum Congdon Creek State Park.

Da es in diesem Areal sehr viele Grizzlys gibt, darf in diesem Park nicht gezeltet werden.

Warnungen hatten wir schon viele gesehen, in einigen Parks wurden wir auch ausdrücklich auf Bären hingewiesen aber ein expliziertes Zeltverbot war uns neu. Egal, wir haben wunderbar geschlafen und sind ohne Bärensichtung am nächsten Morgen weiter gefahren bis nach Delta Junktion.

Delta Janktion, das offizielle Ende des Alaska Highway haben wir am 13.07.2017 erreicht.

 

 

 

 

Es folgt der obligatorische Besuch des Visiter Centers, wo wir uns noch ein paar Informationen holen und dann geht es auch schon weiter Richtung Glennallen und dann weiter nach Anchorage. Hier füllen wir unsere Vorräte auf. Es gibt wieder alles was das Herz begehrt zu kaufen, wenn auch etwas teurer.

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