Von Prince George zurück in die USA

31.07.2017 bis 02.08.2017 Wir übernachten in Prinz George auf dem Walmart Parkplatz. Am nächsten Morgen schlafen wir erstaunlich lange und wollen daher nur bis Williams Lake fahren. Dort wollen wir Wäsche waschen und dann anschließend bei Walmart stehen bleiben. Auf dem Weg nach Williams Lake erfahren wir, dass der Hwy hinter 100 Mile House gesperrt wurde.

Kurze Zeit später sehen wir den ersten Rauch am Himmel und es dauert auch nicht lange und es riecht verbrannt.

 

 

 

 

In Williams Lake angekommen ist der Rauchgeruch überall. Noch vor einigen Tagen bestand akute Gefahr für die Stadt. Wir sehen verbrannte Bäume und Wiesen direkt am Stadtrand und einige Häuser sind der Katastrophe nur knapp entkommen.

 

 

Wir beschließen kurzerhand weiterzufahren, erreichen die Umleitung und sehen immer wieder in der Ferne die riesigen Rauchschwaden, der wie Wolken über den Wäldern hängen.

Überall ist es extrem trocken. Kein Wunder, dass eine Unachtsamkeit ausreicht und der nächste Brand ist entfacht. Auf unserem Weg von Prince George hierher, haben wir auf Campingplatzen und Provinzial Parks die Verbotsschilder „Camp fire is prohibited“ gesehen. Leider wurde sich nicht immer daran gehalten. Aber die Kanadier und wohl auch die Amerikaner haben so ihre spezielle Einstellung zum Feuer machen, die sich uns nicht erschließt.

Es geht weiter Richtung Süden. Wir fahren durch die Wolken, die keine sind und der Himmel verdunkelt sich zusehens 

Es ist 18.00 Uhr, noch 35 Grad warm aber vom blauen Himmel ist fast nichts mehr zu sehen. Alles ist nur noch grau und dunkel. Egal wo hin man sieht, überall ist Rauch.

 

 

In Merritt übernachten wir mit vielen anderen Wohnmobilfahrern auf dem Walmart Parkplatz. Da es so warm ist, müssen wir die Fenster offen lassen, trotz der schlechten Luft. Am späten Abend kommen ein paar Reisende oder Obdachlose, wir wissen es nicht. Sie legen sich zwischen die parkenden Wohnmobile zum Schlafen einfach so auf den Boden. Camoni findet, dass die Leute eindeutig zu dicht in unserer Nähe liegen und zeigt das auch ganz deutlich als wir unsere letzte Runde mit ihr machen.

Am nächsten Morgen sind die „Bodenschläfer“ verschwunden. Es stehen um die 20 Wohnmobile bzw. Wohnwagen auf dem Parkplatz. Die Luft ist noch nicht viel besser geworden und so machen wir uns eiligst auf den Weg Richtung Vancouver. Wir übernachten am Coquitlam Lake. Im Internet lesen wir am nächsten Morgen, dass über Vancouver eine Dunstglocke aus Rauch hängt und so beschließen wir gleich weiter in die USA zu fahren. Die schlechte Luft ist nervig.

Am Grenzübergang ist es ziemlich voll. Als wir an der Reihe sind, wird neben Waffen explizit nach Gemüse und Fleisch gefragt. Da wir Gurken, Kartoffeln, Tomaten und auch Wurst mithaben, geben wir dies auch an, wohl wissend, dass wir nun zum Abgeben der Zollerklärung rausfahren müssen. Der nette Grenzbeamte, der mit Wolzow zu unserem Auto geht, inspiziert kurz den Kühlschrank und lässt sich dann die Kartoffeln zeigen. Da wir diese in Alaska gekauft hatten, werden sie nicht beanstandet. Nur mit den 4 Tomaten hat er ein Problem. Diese werden einbehalten und dann können wir wieder in die USA einreisen. Glücklicher Weise hat die ganze Prozedur nicht lange gedauert. Es geht weiter Richtung Seattle.

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