Von Kanada in die USA und zurück

29.05.2017 Wir stehen früh auf und fahren über Calais in die USA. Der Grenzüberstritt ist völlig problemlos. Sehr nette Grenzbeamte fragen nach den üblichen Dingen wie lange möchten sie bleiben, haben sie Alkohol, Waffen usw.  Wir müssen das Auto am Rand parken und gehen dann ins Gebäude. Hier müssen wir eine Zollerklärung ausfüllen. Die ist sogar in Deutsch. Es folgen noch Fragen nach unserer Route usw. Bei zu detaillierten Fragen, stoßen wir mit unserem schlechten Englisch schnell an unsere Grenzen. Unser Handy mit der Übersetzungs-App ist natürlich im Auto. Na toll, da liegt es gut! Aber die Grenzbeamten sind super nett und geben sich sehr viel Mühe. Mit einer Frage kommen wir absolut nichts zurecht und so hat der Grenzbeamte diese dann schnell per Internet ins Deutsche übersetzt. Anschließend geht Wolzow mit einem Beamten zum Auto. Er muss die Hunde rausholen. Der Beamte inspiziert  kurz das Auto.  Es werden 2-3 Schrankfächer geöffnet und der Kühlschrank.  Nach wenigen Minuten sind die Beiden wieder zurück. Noch ein paar Stempel hier und da und dann erhalten wir unsere Aufenthaltsgenehmigungen für 6 Monate.

Niemand interessiert sich für die Impfausweise der Hunde, die Papiere vom Auto oder andere Nachweise. Alles fand in einer sehr entspannten, respektvollen und freundlichen Atmosphäre statt. Man wünscht uns einen guten Trip und dann machen wir uns auf den Weg nach Bangor.

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In Bangor, einer Stadt die jedem Steven King Fan ein Begriff sein dürfte, haben wir uns erst einmal eine Telefonkarte gekauft. Unsere deutschen Telefone nutzen wir nicht mehr. Nun haben unsere Familien wieder die Möglichkeit uns im Notfall zu erreichen. Ansonsten nutzen wir eine SIM-Karte für Textnachrichten wie WhatsApp usw. für den kurzen Plausch.

Wir sind noch am selben Tag zurück nach Oak Bay gefahren.

Die Wiedereinreise nach Kanada war ebenfalls total entspannt. Wir müssen zwar kurz schildern, woher wir kommen und was wir heute in den USA wollten. Dann die üblichen Fragen Geld, Alkohol, Waffen…….

Das wäre es dann eigentlich gewesen. Da wir aber in Halifax bei unserer ersten Einreise in Kanada keine Stempel in den Pass bekommen hatten, waren die Grenzbeamten etwas irritiert. So mussten wir kurz am Rand warten. Ich ging dann ins Gebäude wo per Computer das eine oder andere geprüft wurde. Nach dem alles anscheinend in Ordnung war, drückte uns der Grenzbeamte den Einreisestempel in die Pässe, mit dem Hinweis, dass wir in 6 Monaten Kanada verlassen müssen. Die ganze Geschichte dauert insgesamt nur wenige Minuten. Auch hier hatten wir es mit sehr netten, höflichen und freundlichen Grenzbeamten zu tun.

 

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