USA von Maine nach New York vom 28.05.2017 – 08.06.2017

29.05.2017 Nach dem wir entschieden haben, dass wir nicht nach Neufundland fahren, haben wir unsere Reiseroute entsprechend angepasst. Wir nehmen die südliche Route durch die USA in Richtung New York und dann rüber zu den Niagara Fällen.

Am nächsten Morgen fahren wir wieder über die Grenze von Calais. Wir zeigen unsere Pässe. Keine Fragen nach den üblichen Dingen. Nichts!

Da Camoni gerade bellt, fragt ein Grenzbeamter, der etwas deutsch spricht, ob der Hund eingesperrt ist. Als wir das bestätigen, steigt er kurz hinten bei uns im Wohnmobil ein. Er sieht ins Bad, in den Kleiderschrank und in den Kühlschrank. Dann gibt er uns unsere Pässe und wünscht uns einen guten Aufenthalt in den USA. Die ganze Geschichte dauert keine 3 Minuten.

Wir fahren auf der 1 nach Camden. Dort übernachten wir in einem State Park. Sehr saubere Toiletten und Duschen. Am nächsten Tag geht es weiter über Ellsworth in Richtung Portland. Dort gehen wir zum ersten Mal in den USA in einen Walmart. Kein Vergleich zu Kanada. Viel größer mit einem deutlich besseren Angebot – es fällt auch sofort auf, dass es keine leeren Regale gibt, wie wir es oft in Kanada erlebt hatten. Die Lebensmittelpreise in Kanada sind deutlich höher als hier in den USA. Die Preise liegen ein klein wenig über denen in Deutschland. Wenn man nach Angeboten schaut und seinen Speiseplan danach richtet, kommt man gut hin.

31.05.2017 Wir übernachten in einem State Park kurz vor Portland. Wieder ist alles sehr sauber und ordentlich. Bis nach Portland sind es nur wenige Minuten und so bleiben wir 2 Tage.

Weiter geht es nach Boston und dann weiter nach Cape Cod.

 

 

 

 

Unsere Reise führt uns weiter über Rode Island, wo uns diese Schildkröte vor die Kamera läuft. Wir buchen für New York einen Stellplatz in Jersey City. Mit Abstand der teuerste Parkplatz, auf dem wir je gestanden haben. Es gibt aber keine wirkliche Alternative, wenn man nicht außerhalb der Stadt stehen will. Die Stellplätze sind ausreichend groß, es gibt Wasser und Strom. Der Platz liegt sehr verkehrsgünstig.

 

Am 06.06.2017 kommen wir in New York an. Der Stellplatz ist leicht zu finden. Er ist gut besucht und bei einem kleinen Rundgang finden wir diese Zwei.

Wie sich später herausstelle ein Pärchen aus Bingen, die seit 14 Tagen im Land sind und eine Paar aus der Schweiz, dass bereits seit 6 Jahren auf dem Kontinent unterwegs ist.

 

Wir machen uns noch am Nachmittag auf den Weg in die Stadt. Wir laufen vom Stellplatz ein paar Blocks und fahren dann mit PATH-Bahn bis zum Bahnhof Word Trade Center.

Der neu entstandene Bahnhof ist ein imposantes Gebäude.

 

 

 

Unser Weg führt uns zum 9/11 Museum. Die Ausstellung ist absolut beeindruckend. In unterschiedlichen Ebenen und einzelnen Abteilung wird die Geschichte des Terroranschlages erzählt. In vielen dieser Einzelausstellung ist das Filmen und Fotografieren verboten. So zeigt zum Beispiel eine Ausstellung den zeitlichen Ablauf von der Entführung der Flugzeuge bis zum Einsturz der Gebäude mit original Ton- und Bildaufnahmen. Mehr als ergreifend! In einer anderen Ausstellung läuft man durch eine Galerie der Menschen, die bei dem Unglück ums Leben gekommen sind. In Alphabetischer Reihenfolge hängen die Fotos der Männer, Frauen und auch Kinder an den Wänden. Diese abstrakte Zahl von fast 3000 Toten verliert hier ihre Anonymität.

 


 

 

 

Nach so viel Elend und Leid fällt es schwer die quirlige, laute Stadt zu genießen.

Wir schlendern trotzdem noch ein wenig durch die Straßen. Wir sehen uns die Wallstreet an und bummeln über den Broadway.

 

 

 

Am nächsten Tag machen wir uns früh wieder auf den Weg in die Stadt. Diesmal benutzen wir die Fähre, die direkt am Stellplatz abfährt und sind rund 10 Minuten später am Pier 11. Wir kaufen uns eine Karte für den Big Bus. In Rom fanden wir diese Hop-on-Hop-Fahrten sehr praktisch. Hier in New York völlig nutzlos. Die Straßen sind so vollgestopft mit Autos, dass man nur im Schneckentempo vorwärts kommt.

Es vergeht unendlich viel Zeit wenn man von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten fahren möchte. Egal wir genießen die Stadt und stürzen uns in das Getümmel.

Am Empire State Building täuscht der erste Eindruck, dass es leer ist. Es dauert fast 2 Stunden bis wir endlich oben auf der Plattform sind. Die Sicherheitskontrollen und das Warten auf die Fahrstühle ziehen sich endlos hin. Oben angekommen hat man jedoch einen tollen Ausblick über die Stadt.

 

 

 

Wir fahren noch ein wenig durch die Gegend, sehen uns hier und da noch etwas um. Der Tag vergeht viel zu schnell und so müssen langsam zurück. Die Hunde haben uns nach den vielen Stunden schon sehnsüchtig erwartet.

Unser Fazit für New York, es hat sich auf jeden Fall gelohnt hier her gekommen zu sein, denn New York ist eine Stadt mit ganz besonderem Flair.

Aber es ist auch eine Stadt, die uns persönlich zu voll, zu laut und zu hektisch ist.

2 Antworten auf “USA von Maine nach New York vom 28.05.2017 – 08.06.2017”

  1. Hallo ihr beiden,
    es ist sehr schön wieder was von euch zu hören. Und dann auch noch so schön geschrieben und mit Bildern versehen….. Macht echt Spaß hier mit zu lesen und für eine kurze Zeit hatte ich das Gefühl dabei zu sein. Leider hat mich der Arbeitsalltag wieder zurück. Somit kann ich also nur den Tipp geben…..genießt es und kostet das voll aus. Lasst es euch gut gehen und wenn ihr wieder mal freies WiFi habt, dann gebt bescheid, zum Videofonieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.