Pazifikküste Kalifonien III und weiter nach Las Vegas

13.09.2017 bis 28.09.2017

Wir verlassen Santa Maria und fahren nach Santa Barbara und dann weiter Richtung Ventura auf dem Hwy Nr. 1.

Direkt am Pazifik finden wir ein schönes Plätzen mit sehr sauberen Duschen und Toiletten, Wasser und freiem Wifi.

 

 

 

Uns treib ja keiner und so bleiben wir einige Tage hier.


Zwischen den Felsen leben einige Hörnchen, die sich an die Nähe der Menschen gewöhnt haben.

 

 

 

Das Meer ist nur wenige Meter entfernt und so können wir vom Frühstückstisch den Pelikanen beim Fischen zusehen. Manchmal taucht eine Robbe auf oder wir beobachten die Delfine, die sich hier mehrmals täglich sehen lassen.

Ventura ist nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt – einkaufen, Wäsche waschen – alles kein Problem.

Das Wetter ist noch immer wunderschön und wir genießen die wunderschönen Sonnenuntergänge, die uns Abend für Abend geboten werden und die nur am Meer so fantastisch aussehen können.


Am 20.09.2017 verlassen wir den Pazifik und fahren nach Las Vegas.

Die Fahrt führt uns durch eine immer karger werdende Landschaft.

Allmählich verschwinden die Bäume und man sieht nur noch Büsche und einige Kakteen. Zum Glück sind die Temperaturen in den letzten Tagen etwas zurückgegangen und so fahren wir bei nur 30 Grad durch die Wüste.

Wir kommen an einigen riesigen Solarfeldern vorbei. Die extrem leuchtenden Spiegel erhellen die ganze Umgebung und man hat unweigerlich den Eindruck, als wenn Lichtsignale ins Weltall geschickt werden sollen.

Steven Spielberg lässt grüßen!


Wir erreichen am Nachmittag unseren Campingplatz in Las Vegas.

Wir stehen hier für 30 Dollar mit Strom, Wasser, Abwasser, Münz-Waschmaschinen/Wäschetrockner, kostenfreien Duschen und unbegrenztes freies Wifi. Für unsere Hunde gibt es einen separaten Auslaufplatz und ganz in der Nähe ist ein Walmart. Vom Campingplatz fährt ein Schuttlebus zum Strip oder nach Downtown von Las Vegas – was will man mehr. Wir wollen ein paar Tage bleiben, meinen Geburtstag hier feiern und die Gelegenheit gleich nutzen, um uns ein paar Dinge per Internet zu bestellen und hier her schicken zu lassen.

 

Las Vegas – schrill, grell, sehr laut und irgendwie ist hier alles anders. Wenn es sonst in den USA verboten ist in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken oder zu rauchen, dann gilt das nicht für Las Vegas. Hier ist alles anders. Bereits am Vormittag laufen die Leute mit Cocktails und Bier rum. Alles scheint erlaubt, gewollt und nichts verboten zu sein. Die Menschen genießen das schrille Leben und das Spiel. Die Casinos sind gut besucht mit Menschen aus allen Ländern. Gut angezogen oder in zerlumpten Klamotten. Alles ist vertreten – egal ob arm oder reich.

Wir besichtigen einige der vielen Casinos und Hotels, verspielen auch ein paar wenige Dollar zum Spaß und sind ein wenig erschlagen von dem Ganz und Glämmer der Stadt.

Venezia – für uns ein Muss (lt. Wolzow) – nach mehr als 25 Jahren wieder in Venedig. Ja, na gut der Illusion davon – aber es ist schön gemacht und dann lässt man sich auch gern für einen Moment auf diese Illusion ein.

 

 


So waren wir u.a. auch im Beladio mit seiner aktuellen Herbstausstellung und mit seinen bekannten Wasserspielen, die abends besonders schön sind – das ist schon was fürs Auge.

 

 


Unser Weg führt uns auch auf dem Statospheren Tower. Wir sind schon überrascht, wie weit man sehen kann und wie groß Las Vegas ist. Hier zeigt sich deutlich, dass die Stadt wirklich in die Wüste gebaut wurde, umringt von den Bergen am Horizont.


 


 

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