Niagarafälle

09.06.2017 Unser Weg führt uns in Richtung Niagarafälle. Wir machen noch zwei Zwischenstopps in sehr schön gelegenen State Parks.

Einem davon am Ontario See nur eine Stunde von den Niagarafällen entfernt.

 

 

 

 

Hier begrüßt uns dieser Rote Pirol.

 

 

Am Montag, dem 12.09.2017 fahren wir früh los und sind schon vor 9.00 Uhr auf Goat Island, einer großen Insel bei den Niagarafällen. Wir haben Glück, der Parkplatz ist noch leer und das Kassenhäuschen noch nicht besetzt. Wir stellen Felice ab und laufen fast einmal um die gesamte Insel, die wie ein riesiger Park angelegt wurde.

Unser Weg führt uns an einigen Stromschnellen vorbei zum Terrapin Point. Von hier können wir die Horseshoe Falls aus betrachten (die Kanadischen Fälle, die die Form eines Hufeisens haben).

 

Es ist schon ein beeindruckendes Naturschauspiel was sich uns bietet.

Mitten in dem Getöse, kaum zusehen im Dunst der unzähligen kleinen Wassertröpfchen, das Schiff die „Maid of the Mist“ begleitet von einem wunderschönem Regenbogen.

Auch wir werfen eine Münze an der Klippe ins Wasser, damit es uns Glück bringt. Abergläubisch – aber wir doch nicht!

 

Weiter geht es zu Luna Island, wo wir die American Falls besichtigen (die Amerikanischen Fälle, sind von der Kanadischen Seite eigentlich besser zu sehen). Eine Brücke verbindet Goat Island, Green Island und das Festland. Als wir zum Prospect Point kommen (einer Aussichtsplattform und dem Anleger für die Maid of the Mist), sehen wir eine ziemliche Menschenmasse und machen uns schon auf eine längere Wartezeit gefasst, um mit dem Schiff zu fahren. Aber wir haben Glück, es wird gerade eine weitere Kasse geöffnet und unsere Warteschlage dorthin umgeleitet.

Wenige Minuten später stehen wir oben auf der Plattform, von der man eine tolle Aussicht hat und wo man auch die Anlegestelle gut sehen kann. Von hier oben sieht es aus, als wenn die Menschenmenge auf dem Weg zum Schiff eine Metamorphose durchmacht.

 

In das Zelt gehen bunte Menschen und wenn sie herauskommen, sind sie alle Menschen einheitlich blau.

Mit dem Fahrstuhl geht es runter zum Anleger. Auch wir müssen in das Zelt und bekommen dort diesen blauen Regenumhang verpasst und gehen zum Schiff, das wenige Minuten später anlegt. Ich möchte unbedingt vorn auf dem Oberdeck stehen. Zum Glück habe ich einen Mann der mir gern meine Wünsche erfüllt und in solchen Momenten ziemlich zielstrebig sein kann und so stehe ich bei Abfahrt des Schiffes genau auf meiner Wunschposition.

Jetzt erst vom Schiff aus, kann man die Amerikanischen Fälle richtig sehen. Diese Wassermassen, die auf die davor liegenden Felsen stürzen.

 

Von Möwen begleitet fahren wir in die Kanadischen Fälle.

Es ist ein unglaubliches Erlebnis. Je näher wir den Fällen kommen umso nasser werden wir. War es anfangs nur leichter Niesel, so ist es nun richtiger Regen und dann, so richtig in der Hufeisenform drin, kann man kaum noch sehen.

Der Regen peitscht einem ins Gesicht und trotzt Regenumhang werden wir ziemlich nass. Aber es ist nur Wasser und es ist warm. Nur so, mit einer richtigen Niagarataufe, ist es das ultimative Erlebnis. Man sieht die Fälle nicht nur – sondern man erlebt sie auch. Zum Glück haben wir eine wasserdichte Kamera dabei, aber als wir ganz dicht an dem herabstürzenden Wasser sind, nimmt sie nur noch das auf

Auf unserem Schiff sind einige Schulklassen. Als ein Kormoran, mehrmals freiwillig oder unfreiwillig, in den Wassermassen untergeht, sind die Kinder nicht zu halten. Sie schreien aus Leibeskräften und für kurze Zeit, sind sie lauter als das Getöse des Wassers (die Kamera hat die Lautstärke gedrosselt).

Wir können nicht sehen, was aus dem Kormoran wird, denn das Schiff dreht und fährt zurück zum Anleger.

 

Jetzt beim Aussteigen stellen wir fest, dass die Leute die Hinten auf dem Schiff gestanden haben, ziemlich trocken geblieben sind. Wie langweilig!

Nach dem Anlegen genießen wir noch einmal den Ausblick von der Plattform und mit einem leckeren Eis machen wir uns auf den Rückweg zum Auto.

Was für ein Tag. Auf meiner persönlichen To-do-Lebensliste, konnte ich heute einen wichtigen Punkt abhaken.

Das kann heute nichts und niemand mehr toppen.


 

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