Abenteuerland http://abenteuerland.cc Felice auf Tour durch ganz Amerika Fri, 16 Feb 2018 20:00:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.4 http://abenteuerland.cc/wp-content/uploads/2016/11/cropped-1-32x32.png Abenteuerland http://abenteuerland.cc 32 32 Deutsche in Texas – Fredericksburg http://abenteuerland.cc/deutsche-in-texas-fredericksburg/ http://abenteuerland.cc/deutsche-in-texas-fredericksburg/#respond Fri, 16 Feb 2018 19:37:36 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=4011 05. Februar 2018 bis 08. Februar Wir fahren auf der TX 54, dem historischen Texas Mountain Trail. Ein Warnschild informiert uns, dass die Straße an regnerischen Tagen überflutet sein kann. Und so stehen überall in den Senken diese Schilder. Regen Weiterlesen ...

Der Beitrag Deutsche in Texas – Fredericksburg erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
05. Februar 2018 bis 08. Februar

Wir fahren auf der TX 54, dem historischen Texas Mountain Trail. Ein Warnschild informiert uns, dass die Straße an regnerischen Tagen überflutet sein kann.

Und so stehen überall in den Senken diese Schilder.

Regen ist nicht in Sicht, kein Flussbett führt Wasser und Petrus, der uns weiter wohlgesonnen ist, beschert uns auch heute wieder einen wunderschönen sonnigen Tag. Die Straße ist in einem tadellosen Zustand und außer uns ist kaum ein Auto unterwegs. Wir genießen die Einsamkeit der Gegend und den weiten Blick über die Prärie.

Die schier unendliche Weite des Landes, erfahren wir hier wieder einmal und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Ab Van Horn geht es dann mit deutlich mehr Autos und vor allem vielen Lkws, über die I 10, weiter bis zum Walmart nach Fort Stockton, wo wir die Nacht verbringen.

Wir haben mal wieder nicht sonderlich gut geschlafen und kommen nur schwer in die Gänge. Die Temperaturen sind deutlich gefallen und so ist nix mehr mit kurzen Hosen. Nachts haben wir 2-3 Grad und tagsüber höchstens 20 Grad. Unseren Windspielen ist das morgens eindeutig zu kalt und uns übrigens auch.

Nach rund 350 Kilometern und einer weiteren Walmart Übernachtung steht Fredericksburg auf dem Programm.

Eine alte deutsche Siedlung. Wir parken an der Bibliothek und schlendern über die Main Street, dem historischen Stadtkern. Alles ist picobello sauber und liebevoll gestaltet.

 

 

 

Die Deutschen Wurzeln sind unverkennbar. Deutsche Namen und überall in den Restaurants gibt es deutsche Küche. Na ja, das mit dem Wiener Schnitzel nehmen wir mal nichts so genau, aber Currywurst, Kassler mit Sauerkraut, das kann man gelten lassen. Egal wie, es gefällt uns hier sehr gut.

 

Es gibt viele süße Häuser mit allerlei Nippes und sogar auch eine deutsche Bäckerei mit Café (das Brot war jedoch sehr amerikanisch – schade).

 

 

Wir besichtigen die kleinen Museen und finden die ein oder andere Kuriosität beim Spaziergang durch die Stadt, die jetzt im Februar, nicht überlaufen ist.

 

 

 

   

 

 

Auf dem Weg durch Texas sind uns an den Autobahnen schon mehrfach die großen und sehr schön angelegten Rastplätze aufgefallen. Und so halten wir am Hwy 290, nur ca. 30 Minuten von Fredericksburg entfernt, an genauso einem Rest Area an. Die Aufenthaltsdauer ist gemäß den Hinweistafeln auf 24 Stunden begrenzt. Na das passt doch, wir bleiben. Hier ist alles weitläufig und sehr gepflegt, wie ein kleiner Park.

 

Es gibt große überdachte Sitzplätze mit Grill und extrem sauberen Sanitäranlagen, die hier sogar beheizt sind.

Und natürlich, wie wir es bisher überall in den USA erlebt haben, ist die Benutzung von öffentlichen Sanitäranlagen kostenlos. Armes Deutschland!!

Wir sind alleine auf dem Rastplatz, nachts sind kaum Autos unterwegs und so schlafen wir super und starten erholt in den neuen Tag.


 

Der Beitrag Deutsche in Texas – Fredericksburg erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/deutsche-in-texas-fredericksburg/feed/ 0
Carlsbad Caverns – New Mexiko http://abenteuerland.cc/carlsbad-caverns-new-mexiko/ http://abenteuerland.cc/carlsbad-caverns-new-mexiko/#respond Fri, 16 Feb 2018 19:02:05 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=4065 02. Februar 2018 bis 05. Februar 2018 Wir verlassen Tucson. Eine angenehme Stadt – keine riesigen Wolkenkratzer, sauber, übersichtlich und alles läuft recht gemächlich ab. Wir fahren durch New Mexiko und rechts und links nur endlose Steppe mit ein paar Weiterlesen ...

Der Beitrag Carlsbad Caverns – New Mexiko erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
02. Februar 2018 bis 05. Februar 2018

Wir verlassen Tucson. Eine angenehme Stadt – keine riesigen Wolkenkratzer, sauber, übersichtlich und alles läuft recht gemächlich ab.

Wir fahren durch New Mexiko und rechts und links nur endlose Steppe mit ein paar Rindern und Pferden. Tempomat an und los geht’s.

Nach rund 600 km erreichen wir unseren heutigen Übernachtungsplatz, einem kleinen Campingplatz im Oliver Lee Memorial State Park.

 

Der Platz ist super, es gibt saubere heiße Duschen, Wasser/Abwasser, zudem ist er mit 10 Dollar auch noch preiswert und als Sahnehäubchen gibt’s eine tolle Aussicht.

 

 

 

 

Man hat von hier einen weiten Blick nach Westen und hinter uns im Osten liegen die Berge. Und abends gibt es den Sonnenuntergang hinter den Bergen am Horizont. Wir bleiben nur eine Nacht, denn unser eigentliches Ziel ist der Guadalupe-Mountains-Nationalpark.

Vorbei an Bergen, die mich an Baumkuchen erinnern. Er ist unterteilt in Bereiche für Zelte und für Wohnmobile. Die Zeltplätze sind toll in die Landschaft integriert und weiträumig verteilt. Der Bereich für die Wohnmobile ist eigentlich nur ein Parkplatz. Kostenpunkt 8 Dollar.

 

Aber alles sauber und ordentlich. Es gibt Toiletten und Trinkwasser, zum Übernachten reicht es allemal. Als wir ankommen ist es ziemlich windig und in der Nacht nimmt der Wind noch an Intensität zu. Glücklicherweise sind die Plätze so angelegt, dass wir mit der Front unseres Wohnmobil im Wind stehen, denn die Windböen sind schon heftig. Gegen morgen lässt der Wind dann endlich etwas nach und wir bekommen doch noch 2-3 Stunden Schlaf, bis der Wecker klingelt.

Egal, wir sind hierher gefahren um uns die Carlsbad Caverns anzusehen. Dafür hatten wir online bereits eine Tour für 10 Uhr gebucht und müssen nun dementsprechend früh los. Der Campingplatz ist etwas mehr als eine 1/2 Stunde von den Carlsbad Caverns entfernt. 

Wir befinden uns gerade im Grenzbereich zwischen Texas und New Mexiko und die haben unterschiedliche Zeitzonen. Wir kommen etwas durcheinander, denn unsere Uhren halten sich nicht exakt an die vorgegebene Zeitzonengrenze und stellen sich wie sie wollen automatisch um. Das eine Handy früher, das Andere später. Außerdem sind die Zeitzonen in unserem Straßenatlas nicht korrekt eingezeichnet. Was wir später feststellen. Unser Campingplatz liegt in Texas (-7) und Carlsbad ist in New Mexiko (-8). Zum Glück haben wir Internet und so ist das Problem schnell gelöst.

Carlsbad Caverns, das ist ein riesiges Tropfsteinhöhlensystem, aber nur noch teilweise aktiv und die Höhlen sind nicht so feucht, wie wir das aus Deutschland kennen. Die oberen Höhlenbereiche kann man auf eigene Faust besichtigen, aber der Rest ist nur in Begleitung eines Rangers möglich. Die Touren sind unterschiedlich lang und haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Bekannt sind die Höhlen auch für ihre vielen Bewohner. In den Sommermonaten werden einige Höhlenbereiche von unzähligen Fledermäusen bewohnt, die dann im Herbst in riesigen Scharen die Höhen verlassen. Schade, aber jetzt im Februar kommen wir leider nicht in den Genuss, die Tiere zu beobachten.

Nachdem wir Felice auf dem Parkplatz abgestellt hatten, melden wir uns am Ticketschalter und bekommen ein paar Hinweise, wie wir uns im Höhlensystem zu verhalten haben und wo unser Treffpunkt für die Tour ist. Dieser liegt 200 Meter unter uns. Wir können den Naturpfad nehmen (gut eine Stunde Fußmarsch) oder mit dem Fahrstuhl fahren. Wir müssen kurz vor 10 Uhr am Treffpunkt sein und entscheiden uns daher für den Fahrstuhl. Und so erreichen wir wenig später die erste Höhle und können uns diese noch, zumindest teilweise, ansehen.

Dann geht es zum Treffpunkt. Unsere Tour dauert knapp 2 Stunden und in unserer Gruppe sind ca. 20 Leute. Wir erhalten auf der Tour umfangreiche Informationen zur Entstehung des Gebirges und der Höhlen sowie hier und da Erläuterungen wie die unterschiedlichen Formen und Gebilde entstanden sind. Interessant, aber so viel Input in einer fremden Sprache, das ist schon sehr anstrengend und nicht immer verständlich. Es geht durch mehrere Höhlen, die durch zum Teil schmale, dunkle Öffnungen in den Felswänden verbunden sind.

In einem dieser Felswanddurchgänge zeigt uns der Ranger im Schein der Taschenlampe aktive Babytropfsteine. Nur 1 cm lang aber schon über 80 Jahre alt. Die Ewigkeit, bis diese zum Teil riesigen Tropfsteine entstanden sind, lässt sich so zumindest annähernd bildlich begreifen.


Ein fantastisches Höhlensystem, mit einem kleinen grünlich schimmernden Teich, unzähligen bizarren Gebilden, die sicher immer aufregender werden, je tiefer man in das Höhlensystem vordringt. Absolut sehenswert.


 

Der Beitrag Carlsbad Caverns – New Mexiko erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/carlsbad-caverns-new-mexiko/feed/ 0
Grenzübergang Tecate – von der Baja California zurück in die USA http://abenteuerland.cc/grenzuebergang-tecate-von-der-baja-california-zurueck-in-die-usa/ http://abenteuerland.cc/grenzuebergang-tecate-von-der-baja-california-zurueck-in-die-usa/#comments Mon, 05 Feb 2018 23:44:48 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3965 18. Januar bis 02. Februar 2018 Auf dem Weg nach Norden machen wir noch einen Abstecher nach Bahia Los Angeles. Von weitem empfängt uns wieder der Golf von Kalifornien mit seinem wunderschönen blauen Wasser. Auf dem Campingplatz Campo Archelon finden Weiterlesen ...

Der Beitrag Grenzübergang Tecate – von der Baja California zurück in die USA erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
18. Januar bis 02. Februar 2018

Auf dem Weg nach Norden machen wir noch einen Abstecher nach Bahia Los Angeles.

Von weitem empfängt uns wieder der Golf von Kalifornien mit seinem wunderschönen blauen Wasser.

Auf dem Campingplatz Campo Archelon finden wir noch einen freien Stellplatz – aber gefallen tut es uns hier nicht. Die Campingplatzbesitzer haben selber 3 Hunde, die den ganzen Tag frei umher laufen und die meisten anderen Gäste kümmern sich auch nicht um ihre Hunde. So liegen die Hinterlassenschaften der Tiere überall am Strand und auf dem Campingplatz. Das scheint hier niemanden zu stören – uns schon. Wir bleiben eine Nacht und fahren am nächsten Morgen weiter.

Wir halten noch einmal auf einem RV Platz. Bei Fidel´s waren wir im November letzten Jahres schon einmal gewesen. Außer uns ist nur noch einem Paar aus Florida auf dem Campingplatz. Das Internet ist hier zwar langsam, aber es reicht um am Blog zu arbeiten und die weitere Reise zu planen.

Wir wollen noch eine zweite Runde USA machen und brauchen dafür zwangsläufig eine neue Versicherung fürs Auto. Zu Beginn unsere Reise waren bei THUM INSURANCE über Seabridge versichert gewesen. Wir haben zwar recherchiert – aber leider kein besseres Angebot gefunden. Wir müssen wieder die von Seabridge vermittelte Fahrzeugversicherung abschließen. Und das ist eine bittere Pille. Die Preise waren schon letztes Jahr heftig, aber inzwischen hat es eine Preissteigerung gegeben und so zahlen wir fast 600 Dollar mehr.

 

Auf dem Ramona Beach RV-Platz in Ensenada warten wir auf die Versicherungsunterlagen. Der Platz ist in Ordnung und es ist auch nicht weit bis in die Innenstadt.

Endlich, unsere Unterlagen von Seabridge sind per Mail gekommen. Wir fahren am nächsten Morgen noch einmal nach Ensenada rein und lassen in einem Office Depot die Versicherungspolice (Binder) ausdrucken.

Am Abend genießen wir den letzten Sonnenuntergang in Mexico.

 

27. Januar 2018 – Wir verlassen Ensenada und sind rund 2 Stunden später in Tecate. Nach einer kurzen Tour durch die Stadt fahren wir auf der Border Crossing Road zum Grenzübergang. Vor uns stehen eine ganze Menge Pkws. Einige Straßenhändler haben die Warteschlange der Autos für sich entdeckt und bieten ihre Waren, wie Getränke, Essen, Tücher usw. an.

Es dauert ca. 20 Minuten bis wir am Grenzübergang sind. Wir geben dem Grenzbeamten unsere Pässe und er begrüßt uns mit „Germany! Guten Tag, was bringen Sie schönes mit?“. Wir darauf „unser Auto und uns“. Jetzt geht das Gespräch in Englisch weiter. Er will wissen ob das Auto aus Kalifornien kommt. Da es aus Deutschland ist, möchte er die Zulassung sehen. Dann ruft er kurz irgendwo an und erkundigt sich, ob er ein Permit ausstellen soll. Nein! Er betrachtet noch einmal kurz unsere Visa und fragt ob wir Tiere dabei haben. Was wir bestätigen. Da wir unsere 3 Hunde aus Deutschland mitgebracht haben, sind sie nicht weiter interessant für ihn. Er gibt uns unsere Pässe zurück und wünscht uns eine gute Fahrt.

Aber halt, da fehlt doch was. Wolzow macht ihn darauf aufmerksam, dass wir einen Einreisestempel benötigen.

Der Grenzbeamte ist unsicher, lässt sich noch einmal unsere Pässe geben und greift erneut zum Telefon. Deutsche mit Visa, brauchen die ein Permit? Ja, brauchen sie. Wir bekommen einen orangenen Zettel und sollen zum Immigrationsbüro fahren. Mit einem „auf Wiedersehen“ werden wir verabschiedet.

Als wir um die Ecke des Gebäudes biegen, wartet bereits ein anderer Beamter draußen auf uns. Mit „Germany? Guten Tag, kommen Sie bitte mit“ werden wir auf Deutsch begrüßt. Wir folgen dem Beamten in den hinteren Teil des Gebäudes. Dort übergibt er uns, mit den Worten, das sind die Deutschen, an eine Beamtin. Diese nimmt unsere Pässe und fragt nach unseren Ziel für heute. Mit fällt natürlich der Name des Campingplatzes nicht ein. Es war irgendwas mit Hot Springs. Aber kein Problem, die Beamtin nennt uns ein paar Plätze in der Nähe und trägt anschließend den Namen eines Platzes im Computer ein. Dann werden die Fingerabdrücke der rechten Hand von uns genommen, ein Foto gemacht und wir müssen nur noch die 12 Dollar Bearbeitungsgebühr bezahlen. Das war es. Keine Zollerklärung, keine weiteren Fragen — nichts. Wir bekommen unsere Pässe nach vielleicht 5 Minuten zurück.

Ein kurzer Blick in die Pässe, ja — wir haben wieder 6 Monate Aufenthalt bestätigt bekommen.

Wir verlassen das Grenzgelände und halten gleich außerhalb am Straßenrand. Wir müssen uns in Mexiko noch abmelden. Ich nehme daher unsere Pässe und mache mich zu Fuß auf den Weg zur mexikanischen Grenze. Der Immigrationsbeamte nimmt mir die Touristenkarten und die Quittung ab, die wir bei der Einreise erhalten haben, die Ausreisestempel kommen in unsere Pässe und fertig. Ich gehe innerhalb der Grenzanlage auf die andere Seite, laufe das Stück bis zum amerikanischen Immigrationsbüro und nach einer kurzen Erklärung, warum ich schon wieder über die Grenze gehe, bin ich auch schon wieder in den USA und sitze nach nicht einmal 10 Minuten wieder in unserem Auto.

Alles total unkompliziert und easy.

Wir fahren Richtung Osten durch Arizona. Vorbei an riesigen Sandwüsten. Überall sehen wir jetzt die vielen Camper, die den Winter hier im warmen Süden der USA verbringen. Es gibt riesige Campingplätze, besonders in der Nähe von Ortschaften. Aber auch am Straßenrand stehen viele.

Wir fahren weiter nach Holtville auf einen BLM Platz. Hier gibt es Hot Springs (Heiße Quellen). Man hat die Wahl zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Campingplätzen. Wir entscheiden uns für einen kostenlosen Platz. Diese Plätze liegen entfernt von den Quellen in der Wüste. Es ist schon fast dunkel als wir das Gelände erreichen. Um nicht Gefahr zu laufen uns festzufahren, parken wir an einer Weggabelung. Hier ist der Untergrund fest. In der Dunkelheit weiter zu fahren, wäre einfach zu riskant.

Nach einer nicht so entspannten Nacht, machen wir uns schon sehr früh auf den Weg. Es geht weiter nach Tucson.

Vorbei an dieser Obstplantage. Obstbäume ohne Laub – ja klar es ist Ende Januar – aber draußen sind 26 Grad und da passt dieses Bild einfach nicht hin.

 

 

 

Südwestlich von Tucson stellen uns wieder auf einen BLM Platz – Snyder Hill.

Von hier bis zur Stadt sind es nur ca. 15 Minuten. Die Einfahrt ist etwas schwierig (Bodenwellen) aber ansonsten ist der Platz in Ordnung. Wir bleiben ein paar Tage und erkunden von hier aus die Stadt.

 

 

 

So besuchen wir unter anderem das PIMA AIR & SPACE MUSEUM.

 

Wir nutzen unseren Aufenthalt auch gleich, um mal wieder aufzuräumen und um Wäsche zu waschen.

Der Beitrag Grenzübergang Tecate – von der Baja California zurück in die USA erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/grenzuebergang-tecate-von-der-baja-california-zurueck-in-die-usa/feed/ 4
Whale Watching – Laguna Ojo de Liebre – Baja California Sur http://abenteuerland.cc/whale-watching-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/ http://abenteuerland.cc/whale-watching-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/#comments Sun, 21 Jan 2018 15:29:27 +0000 http://abenteuerland.cc/?page_id=3912 Grauwale kommen jedes Jahr in die Laguna Ojo de Liebre. Im warmen Wasser des Pazifiks vor Mexiko und im Schutz der flachen Lagune, finden die Tiere einen optimalen Ort, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. In der Zeit von Ende Weiterlesen ...

Der Beitrag Whale Watching – Laguna Ojo de Liebre – Baja California Sur erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
Grauwale kommen jedes Jahr in die Laguna Ojo de Liebre. Im warmen Wasser des Pazifiks vor Mexiko und im Schutz der flachen Lagune, finden die Tiere einen optimalen Ort, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. In der Zeit von Ende Dezember bis Anfang April kann man die Tiere hier antreffen. Erst wenn die Kleinen kräftig genug für die weite Rückreise nach Alaska sind, verlassen die Wale die schützende Bucht und machen sich auf den tausende Kilometer weiten Weg zurück. Die Weibchen fressen übrigens während ihres Aufenthalts in der Lagune nichts.

Jeder kennt das Problem, wenn man Fotos oder Videos von Tieren machen will, erst tut sich ewig nichts und dann hat man nicht schnell genug den Finger am Auslöser, um den Moment festzuhalten. Ein schwankendes Boot macht es nicht einfacher. Wo und wann taucht das Tier das nächste Mal auf. Außerdem verpasst man oft die schönsten Momente, wenn mach zu viel Konzentration dem Fotografieren widmet. Umso dankbarer bin ich meinem Mann, der ein paar fantastische Momente im Video festgehalten hat. Leider kann man viele Details auf den Videos nicht so gut erkennen, aber wir hoffen ihr habt trotzdem Spaß beim Anschauen (Handy oder Tablet).

11. Januar 2018 – In der letzten Nacht hatte der Wind noch zugelegt und Felice wurde ordentlich geschüttelt. Als ich gegen 8.00 Uhr aufwache ist jedoch alles ruhig. Der Blick aus dem Fenster bestätigt meinen ersten Eindruck, es wird ein schöner Tag werden. Die Sonne scheint – das Meer ist ganz ruhig – es ist fast windstill, der perfekte Tag für Whale Watching. Eine halbe Stunde später bin ich beim Restaurant und bestelle eine Tour für 9.30 Uhr. Frühstück muss ausfallen, die Zeit reicht nur für einen Kaffee. Meinen Mann habe ich mit meiner spontanen Entscheidung natürlich wieder auf dem falschen Fuß erwischt. Na ja, er kennt mich lange genug und ist es nicht anders von mir gewohnt. Um 9.30 Uhr sind wir am Restaurant, bezahlen, bekommen unsere Schwimmwesten und gehen zum Boot. Außer uns stehen noch 2 Mexikaner auf der Liste. Es ist dann aber doch erst 10.00 Uhr, als wir endlich ablegen. Wir müssen noch auf einen weiteren Mann warten, der ebenfalls mit uns mit raus fährt. Fünf Passagiere und Antonio, unser Bootsführer.

Mit ordentlichem Tempo fahren wir in einen vorderen Teil der Lagune. Hier sehen wir schon von weiten einige Wale und es dauert nicht lange, da begleiten wir in einem Abstand von wenigen Metern 2 große Wale bis diese nach einer Weile abtauchen.

Delfine schwimmen ganz nahe ans Boot und verschwinden dann wieder in der Tiefe.

zum Video: Delfine

Überall sehen wir im Meer Jellyfish.

Wunderschöne blaue Quallen, die hier wahrscheinlich nicht viele Feinde haben, denn das Meer ist voll davon.

Immer wieder bringt uns Antonio ganz in die Nähe der Wale. Es handelt sich um erwachsene Tiere, die einzeln oder zu zweit unterwegs sind. Als wir wieder einmal anhalten und zwei große Wale beobachten taucht plötzlich ein dritter Wal hinten neben unserem Boot auf.

Die Männer im hinteren Teil des Bootes sind total aus dem Häuschen. Jeder versucht den Wal anzufassen. Das Boot bekommt sehr schnell Schräglage. Wir bleiben daher auf unserer Seite und beobachten das Schauspiel von dort. Leider.

Und als wenn der Bootsführer Gedanken lesen kann, winkt er mich zu sich. Die anderen Männer setzen sich wieder und rutschen etwas zur Seite, damit ich zum Wal kann. Dieser dreht sich auf die Seite und sieht uns direkt an. Er atmet aus und wir bekommen eine kleine Dusche ab. Mehrfach stößt er mit dem Kopf oder mit dem Körper gegen unser Boot. Der Wal ist zwar direkt unter mir. Aber so weit ich mich auch rausbeuge und anstrenge, meine Arme sind zu kurz, ich komme einfach nicht ran. Und dann, der Wal hebt seinen Kopf und wirklich – ich kann das riesige Tier anfassen – einen kurzen Moment. Blanker Wahnsinn.

Der Wal taucht ab, schwimmt mehrfach unter das Boot und kommt wieder neben dem Boot hoch. Dann schiebt der Wal einen Teil seines Körpers unter das Boot, hebt es etwas an, um es dann ganz sacht wieder runter zu lassen.

zum Video: Wal neben dem Boot

Nach dem der Wal genug mit uns gespielt und seine Neugier gestillt hat, taucht er ab und verschwindet. Wir sind alle im Boot total aufgeregt und begeistert. Es dauert eine Weile bis sich der Adrenalinspiegel halbwegs wieder normalisiert. Ein bisschen Spannung bleibt. Zum Glück sind Grauwale freundliche und neugierige Tiere.

Wir fahren weiter und sehen eine Walmutter mit ihrem Neugeborenen. Dieses kleine Wesen ist noch ganz glatt, ohne Seepocken und anderen sichtbaren Parasiten. Aber der Mutter ist unsere Nähe nicht geheuer und so schiebt sie den Kleinen beiseite und dann tauchen beide ab. Wir lassen sie in Ruhe, fahren weiter und beobachten in der Ferne einen Wal der mehrfach aus dem Wasser springt.

Auf dem Weg zurück zum Hafen sehen wie noch andere erwachsenen Wale und eine weitere Walmutter mit ihrem Kalb. Aber auch hier halten wir Abstand und die Mutter sieht zu, dass sie mit dem Kleinen verschwinden kann.

 

 

Es ist inzwischen Ebbe aber noch schwimmen einige Wale in den hinteren Teil der Bucht. Wir legen am Hafen an, bedanken uns bei Antonio für die tolle Tour und geben unsere Schwimmwesten zurück. Die Tour dauerte 2 Stunden, wir sind dabei 20 km weit und bis zu 19 Knoten schnell gefahren.

Wir gehen zurück zum Wohnmobil und können von dort aus eine Walmutter mit ihrem Kalb beobachten. Sie sind von unserem Stellplatz aus perfekt zu sehen. Anfangs sehen wir nur die Mutter. Sie liegt fast regungslos im Wasser und es scheint, als wenn sie sich sonnt. Das Licht wird auf dem breiten Körper reflektiert. Dann taucht sie und als sie deutlich später an derselben Stelle wieder auftaucht, sehen wir eine weitere Fontäne von einem Kalb. Die Wale bewegen sich fast 2 Stunde kaum von der Stelle, dann tauchen beide ab und verschwinden.

Was für ein Tag. So lange ich denken kann, faszinieren mich Wale und ich wollte wenigstens einmal in meinem Leben einen Wal ganz aus der Nähe in freier Wildbahn sehen. Und heute konnte ich sogar einen anfassen. Eine Haut ganz weich, wie die eines Babys. Sie gibt leicht nach – wie der Griff eines Softstocks. Ja, soft, das war der Begriff, der mir spontan bei der Berührung eingefallen ist. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben kann. Vergleichbar vielleicht mit den Pfotenballen eines neugeborenen Hundes. Das kommt dem ziemlich nahe.

 

16. Januar 2018 – Heute soll unsere 2. Whale Watching Tour stattfinden. Wolzow, der von unserer ersten Tour, wie auch ich, total begeistert war, möchte unbedingt noch einmal raus fahren. Mir kann das nur recht sein. Auch er ist von diesen wundervollen Tieren fasziniert.

Die Boote sind mal mit wenigen und mal mit vielen Personen besetzt. Auf ein mit 10 Passagieren voll besetztes Boot haben wir selbstverständlich keine Lust. Glücklicher Weise haben wir den kleinen Vorteil, dass wir in den letzten Tagen den Ablauf der Touren gut beobachten konnten und so finden wir genau den richtigen Zeitpunkt und bekommen eine Einzeltour. Nun können wir uns im Boot hin und her bewegen und haben den Bonus, dass unser Bootsführer auf unsere Wünsche eingehen kann. Jetzt müssen nur noch die Tiere mitspielen, damit auch diese Tour unvergesslich wird.

Und sie tun es!

Unsere heutige Tour ist eine Mutter-Kind-Tour. Wir sind diesmal ganz nah an den Walmüttern mit ihren Jungen. Gilberto, unser Bootsführer, fährt uns zu einer Mutter mit einem Neugeborenen, welches von der Mutter auf der Schwanzflosse getragen wird, damit es sich ausruhen kann

zum Video: Wal mit Baby

Wir sehen einige Neugeborene, die jedes Mal wenn sie an die Wasseroberfläche zum Atmen kommen, zwar über ihre Atemlöcher atmen aber dabei auch immer ihr Maul öffnen. Vielleicht Zufall, keine Ahnung – aber nur bei den ganz Kleinen sehen wir dieses Verhalten. Sobald die Jungen etwas älter sind, bleibt das Maul geschlossen.

Viele Weibchen werden von einem oder mehreren Bullen begleitet. Gilberto bringt unser Boot ganz gezielt dazwischen. Die Bullen ihrerseits sehen sich nun veranlasst uns mal mehr oder weniger deutlich zu zeigen, dass sie dies nicht möchten und drängen uns auf Abstand.

Sie schwimmen ganz dicht ans und teilweise auch unter das Boot, zeige ihre ganze Größe und bauen sich demonstrativ auf. Andere erzeugen mit ihrer Schwanzflosse eine ordentliche Welle, damit wir den Weibchen nicht zu nahe kommen sollen.

 

zum Video: Wal macht Welle

 

Wir erfahren, dass die Walkühe immer nur kurze Zeit schlafen bzw. ruhen. Dann liegen sie regungslos an der Wasseroberfläche. Die Kleinen nutzen die Gelegenheit und entfernen sich auch mal etwas weiter weg von Muttern. Zwei Mal beobachten wir dabei Jungtiere die zu spielen scheinen. Sie drehen sich auf den Rücken, versuchen auch schon mal hoch zu springen oder mit der Brust- bzw. Schwanzflosse aufs Wasser zu schlagen. Aber lange dulden die Mütter diese Alleingänge nicht.

Wir sind immer wieder überrascht wie lange die Kleinen beim Abtauchen unter Wasser bleiben können, denn normaler Weise kommen sie deutlich häufiger an die Oberfläche zum Atmen, als dies erwachsene Tiere tun.

Als wir nach knapp 2 Stunden schon auf dem Rückweg sind, geraten wir in eine Gruppe von Walen. Mehrere Weibchen mit ihren Kälbern und dazu einige Bullen. Wir wissen zum Teil gar nicht wo wir zuerst hinsehen sollen. Und auch hier demonstrieren die Bullen ihre Stärke in dem sie versuchen sich zwischen uns und den Weibchen zu platzieren. Was jedoch nicht so einfach ist, da die Mädels um uns herum schwimmen.

zum Video: Wal draengt uns ab

Ein Schauspiel ganz besonderer Art. Nach mehr als 10 Minuten löst sich die Gruppe wieder auf und wir, wir fahren weiter Richtung Hafen und sehen noch hier und da die Schwanzflosse eines Wales.

zum Video: Wal macht Kopfstand

Und weil es den Tag perfekt macht, begleitet uns ein Wal und springt dann mehrfach neben und hinter dem Boot aus dem Wasser. Einfach Genial.

 

 

zum Video: springender Wal

Whale Watching – wie es schöner nicht sein kann!


 

Der Beitrag Whale Watching – Laguna Ojo de Liebre – Baja California Sur erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/whale-watching-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/feed/ 2
Laguna Ojo de Liebre II – und endlich Wale! http://abenteuerland.cc/laguna-ojo-de-liebre-ii-und-endlich-wale/ http://abenteuerland.cc/laguna-ojo-de-liebre-ii-und-endlich-wale/#respond Fri, 19 Jan 2018 17:08:37 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3859 06. Januar bis 18. Januar Wir verlassen Loreto, haben es aber nicht sonderlich eilig und legen daher noch einen Zwischenstopp auf dem RV Park San Lucas Cove ein. Ein typischer Snowbirds Platz. Aber auch hier sind die meisten Plätze leer. Weiterlesen ...

Der Beitrag Laguna Ojo de Liebre II – und endlich Wale! erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
06. Januar bis 18. Januar

Wir verlassen Loreto, haben es aber nicht sonderlich eilig und legen daher noch einen Zwischenstopp auf dem RV Park San Lucas Cove ein.

Ein typischer Snowbirds Platz. Aber auch hier sind die meisten Plätze leer.

 

 

 

 

Zum Baden ist der Strand nicht geeignet,  alles voller Muschelschalen und auch sonst nicht schön. Für ein oder zwei Nächte ist der Campingplatz jedoch völlig in Ordnung, zumal es Duschen, Wasser und Wifi gibt.


 

Am 09.01.2018 geht es dann vom Golf von Kalifornien durch das Landesinnere wieder auf die Pazifikseite. Noch einmal vorbei an wunderschönen Buchten.

 

Bis dann langsam die Berge wieder in Sicht kommen.

In Guerrero Negro lassen wir gleich am Ortseingang unsere deutsche Gasflasche auffüllen und fahren anschließend zur Laguna Ojo de Liebre. 

 

 

Nach dem Abzweig von der Mex1 hört die asphaltierte Straße bald auf und nun geht es über eine feste Schotter-/Sandstrasse die restlichen Kilometer weiter.


 

Wieder vorbei an den riesigen Salinen.

Da wir bereits im November schon einmal hier waren, wissen wir was uns erwartet und fahren diesmal deutlich entspannter und ganz gemütlich über die zum Teil ordentliche Waschbrettpiste bis zur Lagune.

Die Wal-Saison hat begonnen, alles ist belebt, überall wuseln Menschen rum – ganz anders als bei unserem letzten Besuch. An der Schranke bezahlen wir 90 Pesos Eintritt und suchen uns dann anschließend einen Stellplatz.

Der Campingplatz liegt in einem Naturschutzgebiet. In einem schmalen Streifen zieht er sich einige Kilometer weit am Ufer der Lagune entlang, sodass man das Ende des Platzes bei der Einfahrt kaum erkennen kann. Wir bleiben jedoch im vorderen Teil. 

In der Nähe vom Restaurant, mit dem Walskelet davor, den Duschen und der Bootsanlegestelle.

Als wir ankommen, werden wir von Fahrradfahrern angesprochen, einem französischen Paar mit ihren beiden Kindern. Sie sind wie wir mit einem Laika Kreos auf Iveco unterwegs. Ihre Reise begann in Südamerika und nun sind sie auf dem Weg nach Kanada, von wo aus es dann zurück nach Europa geht. Sie stehen mit ihrem Wohnmobil ganz hinten auf dem Campingplatz. Zu einem ausführlichen Plausch fehlt uns die Zeit, denn wir müssen erst einmal mit den Hunden raus. Schade, am nächsten Tag fährt die Familie weiter. Wir hätten uns gerne noch länger mit ihnen unterhalten und ein paar Erfahrungen ausgetauscht.

Am nächsten Morgen bin ich schon vor 7.00 Uhr wach. Ich gehe zum Bootssteg und genieße den Sonnenaufgang. Und dann sehe ich sie, die Wale. Super. Es ist windig und das Meer ist ziemlich aufgefüllt. Aber hier und da sieht man einen Blas und dann auch den Rücken der mächtigen Tiere.

Am Vormittag kommt ein Paar aus Washington und erzählt uns von ihrer eben gemachten Whale Watching Tour. Sie haben 7-8 Wale gesehen, erwachsenen Tiere und auch Mütter mit Jungtieren. Aber das Wetter war nicht schön, die See zu rau. Es sind leider keine Wale ans Boot gekommen. Schade für die Beiden.

 

11. Januar 2018 wir machen unsere erste Whale Watching Tour. (Bericht folgt).

 

 

 

 

Am Abend genießen wir wieder einen schönen Sonnenuntergang und sind noch immer aufgewühlt von den spektakulären Erlebnissen des Tages.

Als wir dann gehen 22.00 Uhr noch einmal vor die Tür gehen empfängt uns ein perfekter Sternenhimmel. Es gibt hier nur wenige künstliche Lichtquellen in der Umgebung und so funkeln und strahlen unendlich viele Sterne. 

In unserer Nähe stehen keine anderen Camper, es weht kein Lüftchen, kein Kojote heult, kein Wellenschlag, nicht einmal die Grillen zirpen. Es herrscht vollkommene Stille. Und dann durchbricht das schnaufende Atmen eines Wales vor uns in der Lagune diese ein wenig gespenstig anmutende Ruhe.

Wir gehen in der Dunkelheit runter an die Bootsanlegestelle. Die Fischadler, die auf dem Haus der Anlegestelle brüten, beruhigen sich nach unserem Ankommen schnell wieder und dann hören wir sie wieder, die Wale. Rechts und links vom Steg vernehmen wir den Blas ganz in unserer Nähe. Anscheinend bewegen sich die Tiere kaum, denn die Entfernung der Geräusche ändert sich nicht. Die Dunkelheit, die Stille, der Sternenhimmel und das Atmen der Tiere, eine ganz besondere Szenerie. Ein fantastischer Abschluss eines genialen Tages. 

Abhängig von der Tageszeit und auch von den Gezeiten, sind mal mehr und mal weniger Wale Vorort.

Wir können die Wale auch von unserem Stellplatz aus gut erkennen.  Neben den Walen gibt es auch andere Tiere zu beobachten. Wolzow erlebt, wie zwei Raben einen kleinen Kautz angreifen. Dieses weiß sich jedoch zu wehren, was einem Raben zum Verhängnis wird und dieser verletzt abstürzt. Der Andere ergreift daraufhin die Flucht. Dann gibt es hier unzählige Wasservögel, die besonders bei Ebbe gut zu beobachten sind.

Auch die Kojoten, die wir bei unserem ersten Besuch schon ganz in unser Nähe gesehen hatten, zeigen sich hin und wieder. Besonders wenn wir gegrillt haben, schleichen sie abends um das Auto, in der Hoffnung noch einen leckeren Bissen zu ergattern.


Auffallend sind auch die sich täglich verändernden Wasserstände der Lagune. Während im November der Unterschied von Ebbe und Flut nur wenige Meter betrug, so liegen jetzt bei Ebbe die Boote trotz Verlängerung des Steges fast trocken.

Und bei Flut werden die Grünflächen vor unserem Stellplatz jeden Tag ein wenig mehr überflutet.


 

 

Unsere zweite Whale Watching Tour machen wir am 16. Januar 2018. Über unsere Erlebnisse und Eindrücke der beiden Touren gibt es einen separaten Bericht.

Am 18. Januar verlassen wir die Lagune, diesen ganz besonderen Ort. Wer einmal hier in der Nähe ist, sollte unbedingt die doch etwas anstrengende An- und Abfahrt in Kauf nehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Wir haben es keinen Moment bereut, dass wir noch einmal hergekommen sind. Der perfekte Ort um Wale zu beobachten.


 

Der Beitrag Laguna Ojo de Liebre II – und endlich Wale! erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/laguna-ojo-de-liebre-ii-und-endlich-wale/feed/ 0
Zurück zur Laguna Ojo de Liebre – Baja California Sur http://abenteuerland.cc/zurueck-zur-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/ http://abenteuerland.cc/zurueck-zur-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/#respond Sat, 06 Jan 2018 20:34:27 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3732 24.12.2017 bis 06.01.2018 Die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel verbringen wir noch zusammen mit anderen deutschen Weltenbummlern in Los Barriles, mit Entenbraten, Frühschoppen und Silvester mit Feuerzangenbowle und Lagerfeuer am Strand. Wir wünschen Euch ein glückliches und gesundes Jahr 2018. “ Weiterlesen ...

Der Beitrag Zurück zur Laguna Ojo de Liebre – Baja California Sur erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
24.12.2017 bis 06.01.2018

Die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel verbringen wir noch zusammen mit anderen deutschen Weltenbummlern in Los Barriles, mit Entenbraten, Frühschoppen und Silvester mit Feuerzangenbowle und Lagerfeuer am Strand.

Wir wünschen Euch ein glückliches und gesundes Jahr 2018.

 

 

Die tollen Sonnenaufgänger, das Meer, der Strand und das schöne Wetter haben wir in den letzten Wochen sehr genossen. Aber nun wir es Zeit weiter zufahren.


 

 

Annett und Ralf sind schon am 29.12.2017 mit der Fähre aufs mexikanische Festland (Topolobampo) gefahren. Viel Glück Euch Beiden!

Marion und Bernd wollen in ein paar Tagen nach Mazatlán übersetzten. Und wir, wir verlassen Los Barriles am 2. Januar, verabschieden wir uns von Marion und Bernd, wünschen ihnen alles erdenklich Gute für ihre weitere Reise und machen uns auf den Weg nach La Paz.

Wir bleiben 2 Tage auf dem Campingplatz Campestre Maranatha in La Paz. Nett, sauber aber er liegt direkt an der Mex 1. Unbedingt erwähnenswert sind jedoch die tollen Sanitäranlagen. Mit Abstand die Besten der gesamten Reise.

Wir sehen uns La Paz an und finden etwas außerhalb kleine Meeresbuchten mit Mangroven.

 

 

 


Das Kapitel Walsichtung ist für mich noch nicht abgeschlossen und daher fahren wir am 04.01.18 wieder zurück Richtung Norden, nach Alfredo Lopez Mateo. Hier werden Whale Watching Touren angeboten. Die Saison hat erst begonnen und so ist nicht wirklich viel los. Die Büros der Anbieter sind alle geschlossen.

Wir finden jemanden der uns sagt, dass wir morgen früh ein Boot chartern könnten. Der Mann spricht nur ein paar Brocken Englisch und so erhalten wir auf unsere weiteren Nachfragen nicht wirklich aussagekräftige Antworten. Alles nicht so vielversprechend.

Auf dem Rückweg entscheiden wir beide, dass wir uns die Wale lieber in der Laguna Ojo de Liebre ansehen wollen und fahren daher einfach weiter nach Loreto, wo wir kurz vor Sonnenuntergang ankommen. Auf dem Campingplatz Rivera del Mar RV Park finden wir noch einen freien Platz. Der Campingplatz ist klein und die Stellplätze schmal, aber sauber und zentral gelegen.

Wir sehen uns die schöne Altstadt an, die uns manchmal an Italien erinnert, planen die nächsten Tage und füllen alle Vorräte auf.

 

 

 

 

 

Die nächsten 8-10 Tage brauchen wir nichts mehr. Wenn wir sparsam sind, kommen wir auch länger hin. Einziges Problem ist das Abwasser, das müssen wir zwischendurch loszuwerden. Das werden wir aber hinbekommen.

Morgen geht es weiter.

 


 

Der Beitrag Zurück zur Laguna Ojo de Liebre – Baja California Sur erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/zurueck-zur-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/feed/ 0
Weihnachten in Los Barriles – Baja California Sur http://abenteuerland.cc/weihnachten-in-los-barriles-baja-california-sur/ http://abenteuerland.cc/weihnachten-in-los-barriles-baja-california-sur/#respond Sun, 24 Dec 2017 06:55:15 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3693 03.12.2017 bis 24.12.2017 Die Vorweihnachtszeit in Los Barriles ist wie im Fluge vergangen. Wir sind ein weinig rumgefahren, haben uns die Gegend angesehen und diese Ausflüge dann auch gleich mit Einkaufen verbunden. Wir verstehen uns mit Marion und Bernd sehr Weiterlesen ...

Der Beitrag Weihnachten in Los Barriles – Baja California Sur erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
03.12.2017 bis 24.12.2017

Die Vorweihnachtszeit in Los Barriles ist wie im Fluge vergangen.

Wir sind ein weinig rumgefahren, haben uns die Gegend angesehen und diese Ausflüge dann auch gleich mit Einkaufen verbunden.

Wir verstehen uns mit Marion und Bernd sehr gut und verbringen daher die Abende auf dem Campingplatz gemeinsam, im Wechsel mal bei uns – mal bei den Beiden oder wir gehen abends zusammen im Ort lecker essen.

Am 22.12.2017 sind dann auch Annett und Ralf, wie verabredet, zu uns gestoßen.

Einige unserer Campingplatznachbarn leben in den Wintermonaten hier auf dem Campingplatz, sind jedoch über die Feiertage nach Hause (Kanada, USA) geflogen. Es ist in unserem direkten Umfeld inzwischen sehr schön ruhig geworden, was wir besonders morgens genießen.

Aber ein Campingplatz lebt vom Kommen und Gehen – das ist auch hier so. In den letzten Wochen sind immer mal wieder andere Weltenbummler aus Europa angekommen und ein oder mehrere Tage geblieben.

Wir wünschen ihnen auf diesem Wege noch einmal eine gute Weiterreise und viele tolle Erlebnisse.

Bei einem Sparziergang am Strand haben wir diesen Seelöwen gesehen. Am Kopf und an der einen Seite waren kleinere Verletzungen sichtbar. Er wirkte geschwächt und man sah deutlich, dass es ihm nicht gut ging. Vielleicht wollte sich der Seelöwe hier nur ausruhen oder er war zum Sterben an den Strand gekommen.

Wer weiß das schon.

 

Aber ein Wildtier was Menschen so dicht an sich heran lässt, muss ernste Probleme haben.

Doch Leben und Tot liegen eng beisammen.

Am nächsten Morgen am Strand vor unserem Campingplatz begann für ein paar kleine Schildkröten der erste gefährliche Abschnitt ihres hoffentlich recht langen Lebens. Sie mussten den Weg vom Nest über den Strand ins Meer schaffen.

 

 

Aber so wie wir, waren auch andere Menschen am Strand und halfen den Kleinen, die durch die Wellen auf den Rücken gedreht wurden, damit sie ihren Weg ungehindert fortsetzen konnten. So sorge die Anwesenheit von Menschen auch dafür, dass keine Schildkröte den Möwen zum Opfer fiel.

 

Wenn es die kleinen Schildkröten dann aber trotz vieler Fehlversuche aus eigener Kraft ins Meer geschafft hatten, waren alle Anwesenden erleichtert und glücklich.

Das war schon ein tolles Erlebnis.

 

 

24. Dezember 2017 und wir genießen sommerliche Temperaturen hier am Golf von Kalifornien (Vorhersage 26 Grad), Temperaturen die so ganz und gar nicht zu Weihnachten passen.

Trotz der vielen und zum Teil kuriosen Weihnachtsbäume stellt sich keine Weihnachtsstimmung ein, was wir jedoch überhaupt nicht schlimm finden.

Heilig Abend – ohne Geschenke, ohne Stress, ohne Verpflichtungen aber auch ohne die Lieben zu Hause – jedoch mit einem selbstgemachten Entenbraten, Rotkohl und Kartoffeln.

Das muss sein!

 

 

Wir wünschen Euch eine friedliche, besinnliche und glückliche Weihnachtszeit.

Der Beitrag Weihnachten in Los Barriles – Baja California Sur erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/weihnachten-in-los-barriles-baja-california-sur/feed/ 0
Los Barriles – 1. Advent – Baja California Sur II http://abenteuerland.cc/los-barriles-1-advent-baja-california-sur-ii/ http://abenteuerland.cc/los-barriles-1-advent-baja-california-sur-ii/#respond Tue, 05 Dec 2017 18:10:15 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3631 23.11.2017 bis 03.12.2017 Wir verbringen noch einige schöne Tage in Mulege zusammen mit Marion und Bernd. Bei unserem Spannungswandler ist bereits vor Monaten ein kleines Teil abgebrochen. Seitdem müssen wir immer etwas fummeln, bis die Sicherung richtig positioniert ist und Weiterlesen ...

Der Beitrag Los Barriles – 1. Advent – Baja California Sur II erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
23.11.2017 bis 03.12.2017

Wir verbringen noch einige schöne Tage in Mulege zusammen mit Marion und Bernd.

Bei unserem Spannungswandler ist bereits vor Monaten ein kleines Teil abgebrochen. Seitdem müssen wir immer etwas fummeln, bis die Sicherung richtig positioniert ist und das Teil funktioniert. Wolzow hat davon endgültig die Nase voll und so kaufen wir uns im Internet einen Neuen. Marion und Bernd sind mit ihrem Spannungswandler von SeaBridge auch nicht sonderlich glücklich und so teilen wir uns die übbigen Versandkosten und bestellen gleich 2 Geräte. Am 28.11.2017 kommt das Paket an. Supper – jetzt aber los. Ich finde das wir eindeutig zu lange an einem Ort waren, habe langsam Hummeln im H… und will einfach nur weiter.

Auch Marion und Bernd machen sich für die Weiterfahrt am nächsten Tag bereit.

Wir verlassen Mulege am Donnerstag, den 29.11.2017 in Richtung La Paz. Es geht vorbei an einigen Küstenstellplätzen. Irgendwie finden wir aber keinen Platz, wo wir stehen bleiben wollen. Ich bin auch einfach nur froh, dass wir endlich wieder unterwegs sind und so fahren wir weiter landeinwärts auf der MEX1.

Überall stehen Weidetiere am Straßenrand und diesmal sind es zwei jungen Bullen, die ihre Kräfte messen.

Als es anfängt zu dämmern wird es langsam Zeit, dass wir uns einen Platz für die Nacht suchen.

In Constitucion finden wir gleich an der Hauptstraße einen Campingplatz.

Wir die einzigen Gäste. Im Office ist niemand, egal wir bleiben trotzdem! Im Laufe der nächsten 2 Stunden trudeln noch zwei weitere Wohnmobile und ein Motorradfahrer mit Zelt ein.

Straßenlärm, laute Musik, Hundegebell – es dauert lange bis wir endlich einschlafen können. Ausschlafen ist auch nicht, denn noch vor Sonnenaufgang werden wir von lauter mexikanischer Musik geweckt, die sich langsam nähert. Ein Truppe Charros (mexikanische Cowboys) reitet auf der Straße laut singend und musizierend vorbei.

Na gut – wenn wir schon mal wach sind – stehen wir auf und machen uns nach dem Frühstück wieder auf den Weg. Auch jetzt ist wieder niemand im Office. Fazit: 300 Pesos gespart.

Es geht weiter nach La Paz. Die Hauptstadt der Baja California Sur. Was sofort auffällt ist die Militär- und Polizeipräsens, alle mit Maschinengewehren und irgendwie bis an die Zähne bewaffnet. Das und zwei Autos am Straßenrand mit Einschusslöchern wirken nicht sonderlich einladend auf den ersten Blick. Auf den Zweiten alles halb so wild.

Wir fahren weiter bis zum Aquamarina RV Park, am Rande von La Paz. Ein netter Campingplatz mit Meerzugang. Der Platz wird von einer alten Dame geführt. Sie und ihr Mann haben sich vor über 40 Jahren hier niedergelassen. Alles ist liebevoll gestaltet und die Sanitäranlagen sind extrem sauber. Aber es wurde auch schon lange nichts mehr investiert, das sieht man deutlich. Außer uns steht nur noch ein Paar aus Kanada auf dem Platz. Alle anderen Stellplätze sind leer, was laut der alten Damen an den Reisewarnungen der Thrump-Regierung liegt.

In La Paz gibt es wieder einen Walmart. Bevor es am nächsten Morgen für uns weiter geht, ist erst einmal einkaufen angesagt. Wir sind positiv überrascht vom tollen Warenangebot und der Sauberkeit des Marktes. So macht Einkaufen wieder Spaß. Wir treffen dort Marion und Bernd, die inzwischen auch in La Paz angekommen sind, aber auf einem anderen Campingplatz eingecheckt haben.

Nachdem unsere Vorräte aufgefüllt sind fahren wir nach El Sargento. Der Campingplatz ist klein und die Stellplätze eng.

Die Strandplätze sind alle belegt. Es gibt nur noch 2 freie Plätze im hinteren Bereich des Campingplatzes. Alles nicht so toll, aber es ist bereits Nachmittag und so bleiben wir für eine Nacht.

 

 

Am Strand liegen überall abgestorbene Korallen rum.

 

 

 

 

Je weiter wir nach Süden fahren ums so grüner wird die Landschaft. Kleine Bäume und große Büsche drängen die noch immer präsenten Kakteen in den Hintergrund.

 

Aber auch hier, jedes Flussbett egal wie groß ist ausgetrocknet.

Wir haben noch nirgends einen wasserführenden Fluss oder Bach gesehen seit wir in Mexiko sind.

 

 

 

An einem schönen Strand, in der Nähe von Los Barriles, finden wir am 02.12.2017 dann endlich einen tollen Campingplatz – sauber, aufgeräumt, Wifi, Waschmaschine/Trockner und es gibt sogar noch einen freien Stellplatz direkt am Strand. Na das ist doch perfekt für uns.

 

 


Ich stelle mir den Wecker für den nächsten Morgen, denn wir haben in den vergangenen Monaten schon sehr viele Sonnenuntergänge bewundern können, aber noch nie einen Sonnenaufgang.

Hier jetzt können wir zum ersten Mal einen am Meer genießen.

Wir sind uns beide einig, hier könnten wir bleiben und den Rest des Jahres verbringen. Den Rest des Jahres – hört sich komisch an, dabei sind es nicht mal mehr 4 Wochen bis zum Jahreswechsel.

Der Campingplatzbetreiber klärt die Verfügbarkeit des Platzes an Hand seiner Reservierungen und am nächsten Morgen erhalten wir die Bestätigung, dass wir bis Januar hier bleiben können. Wir müssen nur von Stellplatz 7 zum Stellplatz 5 wechseln. Kein Problem – das ist schnell gemacht.

Wir informieren Marion und Bernd, die ja auch noch einen schönen Platz für Weihnachten suchen, über unser neues Zuhause auf Zeit. Die Beiden kommen von La Paz vorbei und reservieren auch gleich für eine Monat – bleiben aber bis zum Wochenende noch in La Paz.

Sonntag, der 03.12.2017 – die letzten Wochen des Jahres sind angebrochen – und wir stellen fest, dass wir seit Monaten keinen richtigen Regen mehr hatten, dass seit langem kurze Hosen, T-Shirt und Flipflops unsere Standardkleidung sind, dass wir uns an Tagestemperaturen von rund 30 Grad gewöhnt haben und diese zum Teil auch richtig genießen und das, irgendwie komisch und nicht zum Klima passend, heute der 1. Advent ist.

Etwas Weihnachtdekozeug habe ich mitgenommen und so zieht die Vorweihnachtszeit auch sichtbar in unser Wohnmobil ein.

     

Die Adventzeit am Golf von Kalifornien – das Leben kann so schön sein.

Der Beitrag Los Barriles – 1. Advent – Baja California Sur II erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/los-barriles-1-advent-baja-california-sur-ii/feed/ 0
Baja California Sur I http://abenteuerland.cc/baja-california-sur-i/ http://abenteuerland.cc/baja-california-sur-i/#respond Fri, 24 Nov 2017 22:24:02 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3583 13.11.2017 bis 23.11.2017 Nach einer wunderbar ruhigen Nacht geht es zurück, vorbei an den Salinen, wieder auf die Mex 1. Am 13.11.2017 – auf dem Weg zur Lagune – hatten wir die Grenze zur Baja California SUR überschritten. Der Beamte Weiterlesen ...

Der Beitrag Baja California Sur I erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
13.11.2017 bis 23.11.2017

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht geht es zurück, vorbei an den Salinen, wieder auf die Mex 1.

Am 13.11.2017 – auf dem Weg zur Lagune – hatten wir die Grenze zur Baja California SUR überschritten. Der Beamte erkundigte sich nur ob wir Obst oder Gemüse dabei haben, dann wechselten 20 Pesos den Besitzer, anschließend  muss Felice über eine Rinne fahren und wird mit etwas Desinfektionsmittel besprüht. Das war es auch schon.

Die Qualität der Straße ist seitdem deutlich besser und so können wir tatsächlich mal die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten fahren. Was für eine Wohltat.

Wir wollen nach San Ignacio und dort auf einem Campingplatz 2-3 Tage bleiben. Ich will Wäsche waschen, das Auto könnte auch eine Grundreinigung vertragen und Berichte müssen auch fertig gemacht werden. Leider entspricht der Platz so gar nicht unserer Vorstellung und ist dazu noch ausverschämt teuer. Also weiter. Bei den aktuellen Straßenverhältnissen kommen wir ja gut voran. Wie entscheiden uns einen Campingplatz bei Mulegé anzufahren und sind über die Entscheidung mehr als froh.

Sehr gepflegter Platz in einer Oase, mit Palmen, Orangenbäume, Bananen und vielem anderem schönen Grünzeug. Full hock für 200 Pesos incl. Wifi.


 

 

Hier bleiben wir erst einmal und erledigen ganz in Ruhe alle anstehenden Arbeiten.

 

Auf dem Platz leben einige Snowbirds (meist Amerikaner oder Kanadier, die die Sommermonate in ihren Heimatorten verbringen und die kalte und nasse Zeit des Jahres hier im Süden, wo es schön warm ist). Alle sind super freundlich und geben uns noch den einen oder anderen Tipp für unseren Aufenthalt hier und auch für das Festland von Mexiko.

Bis zum Ort Mulegé sind es nur 10-15 Minuten zu laufen, vorbei an zum Teil wunderschönen Pflanzen.

 

 

 

 

Alles Notwendige bekommen wir hier. Manchmal kommen Bauern zum Campingplatz die ihre Waren anbieten, frisches Obst und Gemüse, Brot, Kuchen, Fisch usw.

Nach einigen Tagen treffen auch Marion und Bernd auf dem Campingplatz ein. Auch sie wollen einige Tage hier bleiben und so sitzen wir abends immer gemütlich beisammen und plaudern über Gott und die Welt.

Wir verbringen unsere Tage mit lesen, im Internet surfen und lassen es uns richtig gut gehen. Von Campingplatznachbarn wurde uns der Strand von Playa Santispac empfohlen und so machen wir uns einen Vormittag auf den kurzen Weg zum Meer.

Nach 20 Minuten erreichen wir die Bucht. Unten am Strand stehen bereits einige Wohnmobile.

 

 

 

 

Wir treffen zwei französische Weltenbummler mit ihren Familien, plaudern ein wenig in einer englisch-deutsch-französisch Wortmischung und kommen alle damit hervorragend klar.

 

 

 

Das Wasser in der Bucht ist sauber, wir bauen daher unser Boot zusammen und paddeln ein wenig.

Als der Wind zunimmt machen wir uns auf den Rückweg zum Strand. Bis das Boot trocken ist, Schwimmen und Schnorcheln wir noch etwas und fahren dann am Nachmittag zurück zum Campingplatz.

Jetzt muss das Boot noch einmal aufgebaut und mit Süßwasser abgespült werden, bevor wir es wieder richtig verstauen können. Aber das ist hier auf dem Campingplatz kein Problem.

Am 23.11.2017 ist Thanksgiving und so gehen wir zusammen mit Marion und Bernd abends ins Dorf und essen Turkey Dinner.

 

 



 

Der Beitrag Baja California Sur I erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/baja-california-sur-i/feed/ 0
Baja California – Kakteen, Wüste und Kojoten http://abenteuerland.cc/baja-california-kakteen-wueste-und-kojoten/ http://abenteuerland.cc/baja-california-kakteen-wueste-und-kojoten/#respond Sat, 18 Nov 2017 21:42:58 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3473 09.11.2017 bis 13.11.2017 Am frühen Nachmittag kommt auf dem Campingplatz eine Reisegruppe mit ihren Wohnmobilen an. Den Reiseleiter und Reiseveranstalter haben wir vor ein paar Wochen in Kalifornien kennen gelernt. Er hatte uns zwar mit „wir sehen uns auf der Weiterlesen ...

Der Beitrag Baja California – Kakteen, Wüste und Kojoten erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
09.11.2017 bis 13.11.2017

Am frühen Nachmittag kommt auf dem Campingplatz eine Reisegruppe mit ihren Wohnmobilen an.
Den Reiseleiter und Reiseveranstalter haben wir vor ein paar Wochen in Kalifornien kennen gelernt. Er hatte uns zwar mit „wir sehen uns auf der Baja“ verabschiedet, aber wir hatten dies für die übliche Floskel „ I see you later “ gehalten.

Die Truppe bleibt wie wir bis Sonntag und so machen wir, wie schon so oft die Erfahrung, dass die Amerikaner mit den Hühnern ins Bett gehen und schon in aller Herrgottsfrühe aufstehen. 
Bereits um kurz nach 5 Uhr an einem Sonntagmorgen toben die ersten Nachbarn draußen rum. Gegen 8 Uhr findet das Briefing für den Tag statt und anschließend setzt sich die Reisegruppe mit ihren Fahrzeugen in Bewegung.

Wir essen erst einmal gemütlich Frühstück, gehen noch einmal an den Strand und fahren dann auch gegen 10 Uhr weiter. 

 

 

 

Unser Tagesziel ist der Campingplatz Ranco Santa Ynez, wo wir heute übernachten wollen.

Am Straßenrand liegt weiter sehr viel Müll rum.

Es geht durch die Wüste mit unzähligen Büsche und Kakteen, die zum Teil riesig groß sind.

 

 

 

Kurz vor Catavina fahren wir durch eine bizarre Landschaft. Überall liegen Findlinge rum. Manchmal zu Bergen aufgetürmt, manchmal wie mit einem riesigem Sieb verteilt. Es sieht so aus wie absichtlich hin gekippt, was bei der Größe der Steine aber unmöglich sein dürfte. 

 

Wir erreichen den Campingplatz und treffen dort auf die uns bekannte Reisegruppe, die schon Quartier gemacht hat. 
Im Laufe des späten Nachmittags trudeln noch ein paar andere Wohnmobile ein. Wo sollen sie auch hin. Es gibt nur noch einen Platz in der Nähe, der liegt an der Hauptstraße und ist eher was für die Lkws.

Die Nacht ist kurz. Generator abends für die Klimaanlage – Generator morgens für die Kaffeemaschine oder was man vor Sonnenaufgang auch immer betreiben muss. Also wieder nix mit ausschlafen.

Nachdem die Reisegruppe und die anderen Wohnmobile den Campingplatz verlassen haben, machen auch wir uns langsam auf den wenig spektakulären Weg. Weiterhin nur Wüste, Büsche, Kakteen und natürlich eine extrem schlechten Straße. Ein uns entgegen kommender LKW wirbelt etliche Steine hoch und mit einem lauten Knall trifft einer davon unser Auto. 

Glück im Unglück – er trifft die Motorhaube und nicht die Frontscheibe.

Wir fahren zur Laguna Oje de Liebre.

Unser Auto ist für solche Straßen wirklich nicht gebaut worden. In den Wintermonaten kann man hier in der Lagune Grauwale und ihre Kälber beobachten. Jetzt ist es allerding erst Mitte November.

Aber wenn wir schon mal in der Gegend sind! Ich habe trotzdem die Hoffnung Wale in der Lagune zusehen und so quält mein Mann sich und unser Wohnmobil, auf Wunsch einer einzelnen Dame, über die Piste.

Vorbei an riesigen Salinen. Eine Gegend, wie nicht von dieser Welt.

Am Campingplatz ist niemand und natürlich auch keine Wale. In der Lagune Fische, Delfine und neben unserem Auto die Kojoten.

 

Wir stehen hier komplett allein, genießen den schönen Abend und haben eine total ruhige Nacht. 

 

 

 

 

Der Beitrag Baja California – Kakteen, Wüste und Kojoten erschien zuerst auf Abenteuerland.

]]>
http://abenteuerland.cc/baja-california-kakteen-wueste-und-kojoten/feed/ 0