Abenteuerland http://abenteuerland.cc Felice auf Tour durch ganz Amerika Sun, 01 Apr 2018 16:10:32 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 http://abenteuerland.cc/wp-content/uploads/2016/11/cropped-1-32x32.png Abenteuerland http://abenteuerland.cc 32 32 Frohe Ostern – Delaware „The First State“ http://abenteuerland.cc/frohe-ostern-delaware-the-first-state/ http://abenteuerland.cc/frohe-ostern-delaware-the-first-state/#respond Sun, 01 Apr 2018 16:00:42 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=4364 28. März 2018 bis 01.04.2017 Von Williamsburg in Virginia geht es Richtung Norden. Allerdings nicht ohne noch einmal bei Lidl anzuhalten und uns mit einem frischen Krustenbrot zu versorgen.  Wenn wir auch früher nicht wirklich Fan von diesem Brot waren, Weiterlesen ...

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28. März 2018 bis 01.04.2017

Von Williamsburg in Virginia geht es Richtung Norden. Allerdings nicht ohne noch einmal bei Lidl anzuhalten und uns mit einem frischen Krustenbrot zu versorgen.  Wenn wir auch früher nicht wirklich Fan von diesem Brot waren, so ist es nach fast einem Jahr ohne Misch- oder Schwarzbrot, ein Hochgenuss. Aldi Märkte gibt es in vielen Bundesstaaten der USA, aber Lidl – sehen wir zum ersten Mal in Virginia.

Es sieht aus wie in Deutschland, es riecht wie in Deutschland und es schmeckt wie in Deutschland. Lecker!!!!

 

 

 

Immer an der Küste entlang fahren wir über den Chesapeake Bay Bridge-Tunnel.

Es handelt sich um eine Brücke die in einem Teilstück unter dem Wasser als Tunnel verläuft. Sie verbindet Hampton in Virginia mit der Delmarva-Halbinsel. Die Überfahrt ist Mautpflichtig.

 

 

Weiter geht es für uns durch einen kleinen Teil von Maryland direkt nach Delaware.

The First State – Der 1. Bundesstaat der USA und unser 33. Bundesstaat, den wir besuchen.  Hier wollen wir ein paar Tage bleiben und ausgiebig Shoppen, denn Delaware ist einer der wenigen Staaten, wo keine Tax (Nationale und Regionale Steuer) gezahlt werden muss.

Der Cape Henlopen State Park liegt östlich von der Stadt Lewes direkt am Atlantik. Der Campingplatz ist groß und über Ostern sehr gut besucht. Bis zum Meer muss man zwar ein wenig laufen, aber der Strand ist super schön und jetzt noch ziemlich leer.

 

Wir wünschen Euch frohe Ostern.


 

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Der Südosten der USA – Der Atlantik und eine koloniale Entdeckungsreise! http://abenteuerland.cc/der-suedosten-der-usa-der-atlantik-und-eine-koloniale-entdeckungsreise/ http://abenteuerland.cc/der-suedosten-der-usa-der-atlantik-und-eine-koloniale-entdeckungsreise/#respond Tue, 27 Mar 2018 20:12:57 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=4359 27.02.2018 bis 28.03.2018 Der Crooked River State Park erweist sich als Glücksgriff. Auf einem Teil des Campingplatzes werden die Stellplätze erneuert. Es gibt eine bestimmte Anzahl Plätze und man stellt sich einfach dahin wo ein Platz frei ist. Für uns Weiterlesen ...

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27.02.2018 bis 28.03.2018

Der Crooked River State Park erweist sich als Glücksgriff. Auf einem Teil des Campingplatzes werden die Stellplätze erneuert. Es gibt eine bestimmte Anzahl Plätze und man stellt sich einfach dahin wo ein Platz frei ist. Für uns perfekt.

 

 

Wir bekommen einen sehr großen Stellplatz. Dahinter ist eine große Freifläche, genau richtig, wenn man mit 3 kranken Hunden laufend raus muss.

Der Platz ist parzelliert und alles ist neu gemacht. Stellfläche, Picknickbank, Feuerstelle, Wasser, Abwasser und Strom.

 

Nach 6 Tagen sind unsere Hunde mit selbst gekochtem Diätfutter und anderen Hausmitteln zum Glück auch ohne Tierarzt wieder fit und so geht es weiter nach Savannah. Die Stadt ist bekannt für ihre wunderschönen Parks, Plätze und der Altstadt mit vielen Häusern im Kolonialstil. Da es hier einige Walmart’s gibt, auf denen man gut übernachten kann, nutzen wir diese Gelegenheit für die nächsten 4 Tage und sehen uns einiges in und um Savannah an.

 

 

Weiter geht es zum Hunting Island State Park. Wir haben den letzten freien Stellplatz fürs Wochenende gebucht und freuen uns, dass es nun endlich wieder einmal ans Meer geht.

Die Spuren des letzten Hurrikans sind unübersehbar. Ein Teil des Campingplatzes ist nicht mehr nutzbar.

 

 

 

Gebäude sind beschädigt und mussten zum Teil auch abgerissen werden. Auf dem restlichen Platz und am Strand wurde soweit aufgeräumt, dass eine Nutzung wieder möglich ist.

 

 

Der Strand ist sauber und hat einen wunderbar feinen Quarzsand. Herrlich zum barfuß laufen. Bei Tagestemperatur von rund 25 Grad macht das auch wirklich Spaß.

 

 

Am Ende des State Parks liegen überall noch die umgestürzten und angespülten Bäume am Strand.

Eine Szenerie von Tot und Vergänglichkeit und trotzdem wunderschön.

 

Der Weg zum Campingplatz führt über die Woods Bridge (Richard V. Woods Memorial Bridge). Durch Zufall finde ich im Internet, dass diese Brücke im Film Forrest Gump zu sehen ist. Einer der Lieblingsfilme von Wolzow. Und nicht nur die Brücke – sehr viele Szenen des Filmes wurden hier im State Park gedreht. So unter anderem die Szenen am Fluss in Vietnam, die unverkennbar im Park an der Lagune entstanden sind.

Wir verlängern unseren Aufenthalt um 2 Tage und genießen die tolle Gegend noch ein wenig, die noch immer geprägt ist von Palmen in Kombination mit Pinien und Kiefern.

Und natürlich von Tillandsia, auch bekannt als Spanisches Moos, das wie auch schon im Süden der USA überall an den Bäumen hängt – bizarr und mystisch.

Charleston, ist eine weitere Station auf unserer Tour durch den Südosten der USA. Auch hier finden wir wieder wunderschöne Gebäude im Kolonialstil.

 
  

 

 

 

 

 

Wir checken im Santee State Park ein und bleiben auf diesem sehr schönen Platz ein paar Tage.

Ein kleiner dreister Vögel findet, dass Camoni genau das richtige Material für seinen Nestbau mit sich herumträg und bedienen sich frech.

Hier gibt es ein kurzes Video davon.


Nach 2 Walmartübernachtungen in North Carolina fahren wir am 21. März nach Virginia und buchen von unterwegs eine Platz im Chippokes Plantation State Park. Als wir dort am Nachmittag ankommen, ist das Rangerhaus am Eingang des State Parks nicht besetzt. Die Anmeldung soll über das Visitor Center erfolgen. Es gibt am Gebäude einige kleine Fächer und in einem steckt ein Briefumschlag mit der Nummer unseres gebuchten Stellplatzes. In dem Briefumschlag sind alle Unterlagen für uns drin. Wegbeschreibung zum Stellplatz, Infos zur Umgebung und vieles mehr. Super gemacht.

Die Temperaturen sind ordentlich in den Keller gegangen. Nix mehr mit T-Shirt und so. Zum Glück schein aber den ganzen Tag die Sonne, so dass wie die Heizung nur nachts anmachen müssen.

Zu den Sehenswürdigkeiten in dieser Gegend gehört auf jeden Fall Williamsburg.

Ein Teil der Stadt wurde als Colonial Williamsburg im Stil des 18. Jahrhunderts restauriert. Größtenteils finanziert von den Rockefellers. Einige Gebäude wurden auf den Stand der damaligen Zeit zurückgebaut. Sehr viele Gebäude sind für Touristen geöffnet und können ohne Eintrittsgebühr besichtig werden. Für einige Besondere braucht man allerdings ein Ticket.

Wir finden einen kostenfreie Parkplatz direkt an der Fußgängerzone und bei strahlemden Sonnenschein durchstreifen wir mehr als 3 Stunden die Stadt, besichtigen die Gebäude und Gärten. 

 

 

Selbst eine alte Gerichtslinde findet man hier noch.

 

 

 

 

Mitarbeiter sind überall in historischen Gewändern unterwegs, arbeiter oder erzählen von der Geschichte der einzelnen Häuser und dem Leben der Menschen zur damaligen Zeit. Absolut sehenswert!

 

 

 



 

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Florida http://abenteuerland.cc/florida/ http://abenteuerland.cc/florida/#comments Sat, 03 Mar 2018 21:55:56 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=4183 12. Februar bis 27. Februar 2018 In Lake Charles übernachten wir das erste Mal auf einem Casino Parkplatz. Der Platz ist groß und liegt neben einer Autobahnbrücke am Wasser. Der Verkehrslärm ist jedoch erträglich und wir schlafen erstaunlich gut. Am Weiterlesen ...

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12. Februar bis 27. Februar 2018

In Lake Charles übernachten wir das erste Mal auf einem Casino Parkplatz.

Der Platz ist groß und liegt neben einer Autobahnbrücke am Wasser. Der Verkehrslärm ist jedoch erträglich und wir schlafen erstaunlich gut. Am nächsten Tag wollen wir nach New Orleans.

Es ist Mardi Gras – Faschingszeit. In New Orleans finden heute eine ganze Menge Umzüge statt und wir wollen uns diese ansehen. Auf dem Weg nach New Orleans steigt die Quecksilbersäule wieder an und hinzu kommt die hohe Luftfeuchtigkeit. Wolzow geht es bei diesem schwülen Wetter nicht sehr gut. Sein Kreislauf mag das überhaupt nicht.

Wir erreichen New Orleans, sehen die ersten Wagen und kommen in ein totales Verkehrschaos. Mehrere Hundert Quads und Motorräder, fahren kurz vor uns auf die Autobahn. Es wird mit laut aufheulenden Motoren nur auf der Hinterachse gefahren.

Die fast ausschließlich jungen Schwarzen sorgen für einen hohen Adrenalinspiegel von uns, denn sie wechseln nur ein paar Meter vor uns und den anderen Autofahrern die Spur, bremsen oder veranstalten irgendwelche Kunststückchen auf ihren Fahrzeugen. Wolzow muss höllisch aufpassen. Ein Korso von Fahrzeuge blockiert die Ausfahrten und so haben wir keine Chance die Innenstadt zu erreichen.

Ok. Dann soll es nicht sein. Wir verzichten auf eine Besichtigung von New Orleans und fahren weiter zu einem State Park. Dort übernachten wir und nach einer weiteren Übernachtung auf einem Walmart Parkplatz erreichen wir den North Karrick Lake State Park in Florida.

Auf dem Weg zum Campingplatz wieder Waldbrände!!!! Aber diesmal gewollt und kontrolliert von der Forstbehörde.

Es ist weiterhin warm und schwül. Hinzu kommt, dass die Temperatur in der Nacht nur unwesentlich unter der Tagestemperatur lieg, so dass es keine wirkliche Abkühlung gibt. Das Auto heizt sich mehr und mehr auf. Eine Klimaanlage wäre jetzt toll.

Als wir an einem Donnerstag auf dem Campingplatz ankommen, sind die meisten Stellplätze leer. Das ändert sich jedoch schlagartig am nächsten Tag und am Wochenende sind dann tatsächlich alle Plätze belegt. Wir verbringen einen sehr netten Abend mit Campingplatznachbarn, einem Paar aus Jacksonville – Florida. Wir reden über Gott und die Welt und erfahren dabei, dass es in Florida nicht so einfach werden wird, ohne Reservierung freie Stellplätze auf staatlichen Campingplätzen zu finden. Private vielleicht, aber die sind teuer. Linda erzählt uns, dass sie Monate im Voraus ihre komplette Tour plant und entsprechend reserviert.

Wir halten das für etwas Schwarzmalerei – dem ist aber leider nicht so.

In der Vergangenheit hatten wir schon mehrfach das Problem, einen Übernachtungsplatz zu finden. Gerade an der Küste von Kalifornien, war es am Wochenende aussichtslos einen freien Stellplatz zu ergattern, sodass wir dann weiter ins Inland fahren mussten. Hier in Florida sind jedoch nicht nur die Wochenenden ausgebucht, auch unter der Woche findet man kaum einen freien Stellplatz und schon gar nicht am Strand. Wenn überhaupt, gibt es auf einigen privaten Campingplätzen noch Stellplätze am Wasser, dann aber zu unverschämt hohen Preisen.

Also kein Strand – aber auch so sind die meisten Campingplätzen in State Parks bereits reserviert. Wir verbringen Stunden im Internet auf der Suche nach freien, bezahlbaren Plätzen, denn wir sind nicht bereit 60,- und mehr Dollar für eine Übernachtung zu zahlen. Ich komme diesmal nicht umhin sogar telefonisch den einen oder andere freien Stellplatz zu organisieren. Wir übernachten auf Plätzen irgendwo in der Pampa oder auch mal auf schönen Plätzen, wie dem Manatee Springs State Park. Wunderschön gelegen an warme Quellen.

In den Wintermonaten kommen die Seekühe aus dem Suwannee River, um sich in dem warmen Wasser der Quellen aufzuwärmen. Leider haben wir kein Glück. Wir sehen nur Wasserschildkröten in dem klaren Wasser.

Florida ist landschaftlich sehr interessant.

Die Sümpfe, die Wälder – eine Mischung aus Kiefern und Palmen – das hat schon was. Es gibt wunderschöne Strände – nur sind diese leider fast alle verbaut. Insgesamt ist Florida deutlich teurer als viele anderen amerikanische Bundesstaaten.

Eigentlich wollen wir weiter nach Key West fahren. Daraus wird aber leider nichts.

Wir sind in der Nähe von Tampa im Alafia River State Park. Alle drei Hunde haben Durchfall. Keine dieser Magenverstimmungen, die sicher alle Hundebesitzer kennen und die in 1-2 Tagen wieder erledigt sind. Nein diesmal ist es was Ernsteres. Ein Virus? Eine Reaktion auf das Parasitenmittel? Wir kennen die Ursache nicht, aber es ist schon merkwürdig, dass alle 3 zeitgleich erkranken.

Bei kleinen zarten Windspielen, die einige Tage nichts bzw. kaum etwas zu fressen bekommen, sind die wenigen Reserven ganz schnell aufgebraucht und Camoni, für die jede Autofahrt sowieso schon erheblichen Stress bedeutet, kommt kaum noch zur Ruhe. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Autofahrt mit 3 kranken Hunden wirklich keinen Spaß macht. Uns bleibt nichts anderes übrig, als uns irgendwo einen Stellplatz zu suchen, wo wir einige Tage am Stück stehen bleiben können, damit wir die Drei wieder fit kriegen.

Aber das ist leichter gesagt als getan. Nirgends im Umkreis von einigen hundert Kilometern gibt es in Florida einen Stellplatz, wo wir 5-6 Tage stehen bleiben können. Und schon gar nicht weiter im Süden. Nach stundenlanger Recherche finde ich noch einen Platz im 450 km entfernten Crooked River State Park in Georgia. Und so endet unsere Floridatour schneller als geplant und gewollt am 27. Februar.

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Houston – Space Center http://abenteuerland.cc/houston-space-center/ http://abenteuerland.cc/houston-space-center/#comments Mon, 26 Feb 2018 22:21:38 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=4089 08. Februar bis 12.02.2018 Nach einer weiteren Walmart-Übernachtung erreichen wir den Galvaston Island State Park. Der Park liegt direkt am Meer. Leider muss man neben der Stellplatzgebühr für den Campingplatz auch noch eine Gebühr für die Benutzung des State Parks Weiterlesen ...

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08. Februar bis 12.02.2018

Nach einer weiteren Walmart-Übernachtung erreichen wir den Galvaston Island State Park. Der Park liegt direkt am Meer. Leider muss man neben der Stellplatzgebühr für den Campingplatz auch noch eine Gebühr für die Benutzung des State Parks bezahlen. Normalerweise sind diese Kosten in der Stellplatzgebühr enthalten. Schade – das gibt Minuspunkte.

Auf unserem Programm steht der Besuch des Space Center in Houston. Es ist das offizielle Besucherzentrum des Johnson-Weltraumzentrums der NASA.


Schon am Eingang begrüßte uns das neue Wahrzeichen. Ein originalgetreuer Nachbau einer Raumfähre – montiert auf dem historischen NASA-Carrier Aircraft-Transporter Nummer 905. Das ist eine umgebaute Boeing 747. Hier in Houston ist der einzigste Ort der Welt, wo man beide Exponate bestaunen und betreten kann.

Es geht weiter vorbei an dem nachgebauten Skylab-Wohnmodul-Workshop und vielen anderen Exponaten, die alle betreten oder angefasst werden dürfen.

 

 

Im Eintrittspreis enthalten ist eine ca. 2,5 stündige Tram Tour. Die Fahrt geht auf das NASA-Gelände. Erster Haltepunkt „Mission Operation Control Room 2“ (Mission Control).

 

Mission Control ist ein historisches Wahrzeichen welcher von 1965 bis 1992 als Kontrollraum diente. Die Einrichtung wurde originalgetreu erhalten.

Der VIP-Raum ist einigen sicher aus dem Film „Apollo 13“ bekannt.

Weiter geht es zum Space Vehicle Mockup Ficility. Hier sind alle zurzeit im Weltraum befindlichen Raumstationen bzw. Labore zu Trainingszwecken nachgebaut.

 


 

Alle Astronauten müssen vor ihren Einsätzen im Weltraum hier trainieren. Das Gleiche gilt für die Ingenieure und Mechaniker. Oberhalb des riesigen Raumes befindet sich ein verglaster Gang, von wo aus die Besucher den laufenden Übungsbetrieb beobachten können.

 

Hier werden alle Ideen ausprobiert. Es wird geschraubt und getüftelt. Think different oder „….wir lernen ein eckiges Schwein durch ein rundes Loch zu schieben….“ (Zitat Film Apollo 13). 

Ebenfalls wird hier für die geplante Marsmission „Orion“ trainiert.

Weiter geht es mit der Bahn durch das Gelände, dabei wird erklärt, was sich in den einzelnen Gebäuden befindet. Wir halten an einem Ehrenhain, wo für alle Astronauten ein Baum gepflanzt wurde, die bei einer Mission ums Leben gekommen sind. Hier verharren wir einige Minuten zum Gedenken.

Dann geht es weiter zum Raketengarten und zur liegenden Saturn V Rakete.

Eine enorme Größe. Gut das sie liegt, sonst könnte man hier viele Details nicht richtig erkennen.

 

 

 


Es geht zurück zum Space Center. Wir machen noch einen Abstecher in den Souvenirshop und fahren dann zurück zum Campingplatz. Unser Besuch im Space Center dauerte gut 4 Stunden und man bekommt für seine 30 Dollar Eintritt viele interessante Dinge zusehen, die man sonst nur im Internet bewundern kann.

Wie zum Beispiel das Command Modul von Apollo 11.

 

Kurze Anmerkung am Rande – Kaum vorstellbar, dass eine sich im laufenden Betrieb befindliche deutsche Regierungseinrichtung,  an 7 Tagen in der Woche von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr besichtigt werden kann (abgesehen vielleicht vom Berliner Reichstag).

 

 

Auf unserem Weg zum Campingplatz kommen wir an der Bubba Gump Shrimp Co. vorbei und selbstverständlich verlassen wir Houston nicht ohne uns den Laden anzusehen.

 


 

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Deutsche in Texas – Fredericksburg http://abenteuerland.cc/deutsche-in-texas-fredericksburg/ http://abenteuerland.cc/deutsche-in-texas-fredericksburg/#respond Fri, 16 Feb 2018 19:37:36 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=4011 05. Februar 2018 bis 08. Februar Wir fahren auf der TX 54, dem historischen Texas Mountain Trail. Ein Warnschild informiert uns, dass die Straße an regnerischen Tagen überflutet sein kann. Und so stehen überall in den Senken diese Schilder. Regen Weiterlesen ...

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05. Februar 2018 bis 08. Februar

Wir fahren auf der TX 54, dem historischen Texas Mountain Trail. Ein Warnschild informiert uns, dass die Straße an regnerischen Tagen überflutet sein kann.

Und so stehen überall in den Senken diese Schilder.

Regen ist nicht in Sicht, kein Flussbett führt Wasser und Petrus, der uns weiter wohlgesonnen ist, beschert uns auch heute wieder einen wunderschönen sonnigen Tag. Die Straße ist in einem tadellosen Zustand und außer uns ist kaum ein Auto unterwegs. Wir genießen die Einsamkeit der Gegend und den weiten Blick über die Prärie.

Die schier unendliche Weite des Landes, erfahren wir hier wieder einmal und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Ab Van Horn geht es dann mit deutlich mehr Autos und vor allem vielen Lkws, über die I 10, weiter bis zum Walmart nach Fort Stockton, wo wir die Nacht verbringen.

Wir haben mal wieder nicht sonderlich gut geschlafen und kommen nur schwer in die Gänge. Die Temperaturen sind deutlich gefallen und so ist nix mehr mit kurzen Hosen. Nachts haben wir 2-3 Grad und tagsüber höchstens 20 Grad. Unseren Windspielen ist das morgens eindeutig zu kalt und uns übrigens auch.

Nach rund 350 Kilometern und einer weiteren Walmart Übernachtung steht Fredericksburg auf dem Programm.

Eine alte deutsche Siedlung. Wir parken an der Bibliothek und schlendern über die Main Street, dem historischen Stadtkern. Alles ist picobello sauber und liebevoll gestaltet.

 

 

 

Die Deutschen Wurzeln sind unverkennbar. Deutsche Namen und überall in den Restaurants gibt es deutsche Küche. Na ja, das mit dem Wiener Schnitzel nehmen wir mal nichts so genau, aber Currywurst, Kassler mit Sauerkraut, das kann man gelten lassen. Egal wie, es gefällt uns hier sehr gut.

 

Es gibt viele süße Häuser mit allerlei Nippes und sogar auch eine deutsche Bäckerei mit Café (das Brot war jedoch sehr amerikanisch – schade).

 

 

Wir besichtigen die kleinen Museen und finden die ein oder andere Kuriosität beim Spaziergang durch die Stadt, die jetzt im Februar, nicht überlaufen ist.

 

 

 

   

 

 

Auf dem Weg durch Texas sind uns an den Autobahnen schon mehrfach die großen und sehr schön angelegten Rastplätze aufgefallen. Und so halten wir am Hwy 290, nur ca. 30 Minuten von Fredericksburg entfernt, an genauso einem Rest Area an. Die Aufenthaltsdauer ist gemäß den Hinweistafeln auf 24 Stunden begrenzt. Na das passt doch, wir bleiben. Hier ist alles weitläufig und sehr gepflegt, wie ein kleiner Park.

 

Es gibt große überdachte Sitzplätze mit Grill und extrem sauberen Sanitäranlagen, die hier sogar beheizt sind.

Und natürlich, wie wir es bisher überall in den USA erlebt haben, ist die Benutzung von öffentlichen Sanitäranlagen kostenlos. Armes Deutschland!!

Wir sind alleine auf dem Rastplatz, nachts sind kaum Autos unterwegs und so schlafen wir super und starten erholt in den neuen Tag.


 

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Carlsbad Caverns – New Mexiko http://abenteuerland.cc/carlsbad-caverns-new-mexiko/ http://abenteuerland.cc/carlsbad-caverns-new-mexiko/#respond Fri, 16 Feb 2018 19:02:05 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=4065 02. Februar 2018 bis 05. Februar 2018 Wir verlassen Tucson. Eine angenehme Stadt – keine riesigen Wolkenkratzer, sauber, übersichtlich und alles läuft recht gemächlich ab. Wir fahren durch New Mexiko und rechts und links nur endlose Steppe mit ein paar Weiterlesen ...

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02. Februar 2018 bis 05. Februar 2018

Wir verlassen Tucson. Eine angenehme Stadt – keine riesigen Wolkenkratzer, sauber, übersichtlich und alles läuft recht gemächlich ab.

Wir fahren durch New Mexiko und rechts und links nur endlose Steppe mit ein paar Rindern und Pferden. Tempomat an und los geht’s.

Nach rund 600 km erreichen wir unseren heutigen Übernachtungsplatz, einem kleinen Campingplatz im Oliver Lee Memorial State Park.

 

Der Platz ist super, es gibt saubere heiße Duschen, Wasser/Abwasser, zudem ist er mit 10 Dollar auch noch preiswert und als Sahnehäubchen gibt’s eine tolle Aussicht.

 

 

 

 

Man hat von hier einen weiten Blick nach Westen und hinter uns im Osten liegen die Berge. Und abends gibt es den Sonnenuntergang hinter den Bergen am Horizont. Wir bleiben nur eine Nacht, denn unser eigentliches Ziel ist der Guadalupe-Mountains-Nationalpark.

Vorbei an Bergen, die mich an Baumkuchen erinnern. Er ist unterteilt in Bereiche für Zelte und für Wohnmobile. Die Zeltplätze sind toll in die Landschaft integriert und weiträumig verteilt. Der Bereich für die Wohnmobile ist eigentlich nur ein Parkplatz. Kostenpunkt 8 Dollar.

 

Aber alles sauber und ordentlich. Es gibt Toiletten und Trinkwasser, zum Übernachten reicht es allemal. Als wir ankommen ist es ziemlich windig und in der Nacht nimmt der Wind noch an Intensität zu. Glücklicherweise sind die Plätze so angelegt, dass wir mit der Front unseres Wohnmobil im Wind stehen, denn die Windböen sind schon heftig. Gegen morgen lässt der Wind dann endlich etwas nach und wir bekommen doch noch 2-3 Stunden Schlaf, bis der Wecker klingelt.

Egal, wir sind hierher gefahren um uns die Carlsbad Caverns anzusehen. Dafür hatten wir online bereits eine Tour für 10 Uhr gebucht und müssen nun dementsprechend früh los. Der Campingplatz ist etwas mehr als eine 1/2 Stunde von den Carlsbad Caverns entfernt. 

Wir befinden uns gerade im Grenzbereich zwischen Texas und New Mexiko und die haben unterschiedliche Zeitzonen. Wir kommen etwas durcheinander, denn unsere Uhren halten sich nicht exakt an die vorgegebene Zeitzonengrenze und stellen sich wie sie wollen automatisch um. Das eine Handy früher, das Andere später. Außerdem sind die Zeitzonen in unserem Straßenatlas nicht korrekt eingezeichnet. Was wir später feststellen. Unser Campingplatz liegt in Texas (-7) und Carlsbad ist in New Mexiko (-8). Zum Glück haben wir Internet und so ist das Problem schnell gelöst.

Carlsbad Caverns, das ist ein riesiges Tropfsteinhöhlensystem, aber nur noch teilweise aktiv und die Höhlen sind nicht so feucht, wie wir das aus Deutschland kennen. Die oberen Höhlenbereiche kann man auf eigene Faust besichtigen, aber der Rest ist nur in Begleitung eines Rangers möglich. Die Touren sind unterschiedlich lang und haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Bekannt sind die Höhlen auch für ihre vielen Bewohner. In den Sommermonaten werden einige Höhlenbereiche von unzähligen Fledermäusen bewohnt, die dann im Herbst in riesigen Scharen die Höhen verlassen. Schade, aber jetzt im Februar kommen wir leider nicht in den Genuss, die Tiere zu beobachten.

Nachdem wir Felice auf dem Parkplatz abgestellt hatten, melden wir uns am Ticketschalter und bekommen ein paar Hinweise, wie wir uns im Höhlensystem zu verhalten haben und wo unser Treffpunkt für die Tour ist. Dieser liegt 200 Meter unter uns. Wir können den Naturpfad nehmen (gut eine Stunde Fußmarsch) oder mit dem Fahrstuhl fahren. Wir müssen kurz vor 10 Uhr am Treffpunkt sein und entscheiden uns daher für den Fahrstuhl. Und so erreichen wir wenig später die erste Höhle und können uns diese noch, zumindest teilweise, ansehen.

Dann geht es zum Treffpunkt. Unsere Tour dauert knapp 2 Stunden und in unserer Gruppe sind ca. 20 Leute. Wir erhalten auf der Tour umfangreiche Informationen zur Entstehung des Gebirges und der Höhlen sowie hier und da Erläuterungen wie die unterschiedlichen Formen und Gebilde entstanden sind. Interessant, aber so viel Input in einer fremden Sprache, das ist schon sehr anstrengend und nicht immer verständlich. Es geht durch mehrere Höhlen, die durch zum Teil schmale, dunkle Öffnungen in den Felswänden verbunden sind.

In einem dieser Felswanddurchgänge zeigt uns der Ranger im Schein der Taschenlampe aktive Babytropfsteine. Nur 1 cm lang aber schon über 80 Jahre alt. Die Ewigkeit, bis diese zum Teil riesigen Tropfsteine entstanden sind, lässt sich so zumindest annähernd bildlich begreifen.


Ein fantastisches Höhlensystem, mit einem kleinen grünlich schimmernden Teich, unzähligen bizarren Gebilden, die sicher immer aufregender werden, je tiefer man in das Höhlensystem vordringt. Absolut sehenswert.


 

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Grenzübergang Tecate – von der Baja California zurück in die USA http://abenteuerland.cc/grenzuebergang-tecate-von-der-baja-california-zurueck-in-die-usa/ http://abenteuerland.cc/grenzuebergang-tecate-von-der-baja-california-zurueck-in-die-usa/#comments Mon, 05 Feb 2018 23:44:48 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3965 18. Januar bis 02. Februar 2018 Auf dem Weg nach Norden machen wir noch einen Abstecher nach Bahia Los Angeles. Von weitem empfängt uns wieder der Golf von Kalifornien mit seinem wunderschönen blauen Wasser. Auf dem Campingplatz Campo Archelon finden Weiterlesen ...

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18. Januar bis 02. Februar 2018

Auf dem Weg nach Norden machen wir noch einen Abstecher nach Bahia Los Angeles.

Von weitem empfängt uns wieder der Golf von Kalifornien mit seinem wunderschönen blauen Wasser.

Auf dem Campingplatz Campo Archelon finden wir noch einen freien Stellplatz – aber gefallen tut es uns hier nicht. Die Campingplatzbesitzer haben selber 3 Hunde, die den ganzen Tag frei umher laufen und die meisten anderen Gäste kümmern sich auch nicht um ihre Hunde. So liegen die Hinterlassenschaften der Tiere überall am Strand und auf dem Campingplatz. Das scheint hier niemanden zu stören – uns schon. Wir bleiben eine Nacht und fahren am nächsten Morgen weiter.

Wir halten noch einmal auf einem RV Platz. Bei Fidel´s waren wir im November letzten Jahres schon einmal gewesen. Außer uns ist nur noch einem Paar aus Florida auf dem Campingplatz. Das Internet ist hier zwar langsam, aber es reicht um am Blog zu arbeiten und die weitere Reise zu planen.

Wir wollen noch eine zweite Runde USA machen und brauchen dafür zwangsläufig eine neue Versicherung fürs Auto. Zu Beginn unsere Reise waren bei THUM INSURANCE über Seabridge versichert gewesen. Wir haben zwar recherchiert – aber leider kein besseres Angebot gefunden. Wir müssen wieder die von Seabridge vermittelte Fahrzeugversicherung abschließen. Und das ist eine bittere Pille. Die Preise waren schon letztes Jahr heftig, aber inzwischen hat es eine Preissteigerung gegeben und so zahlen wir fast 600 Dollar mehr.

 

Auf dem Ramona Beach RV-Platz in Ensenada warten wir auf die Versicherungsunterlagen. Der Platz ist in Ordnung und es ist auch nicht weit bis in die Innenstadt.

Endlich, unsere Unterlagen von Seabridge sind per Mail gekommen. Wir fahren am nächsten Morgen noch einmal nach Ensenada rein und lassen in einem Office Depot die Versicherungspolice (Binder) ausdrucken.

Am Abend genießen wir den letzten Sonnenuntergang in Mexico.

 

27. Januar 2018 – Wir verlassen Ensenada und sind rund 2 Stunden später in Tecate. Nach einer kurzen Tour durch die Stadt fahren wir auf der Border Crossing Road zum Grenzübergang. Vor uns stehen eine ganze Menge Pkws. Einige Straßenhändler haben die Warteschlange der Autos für sich entdeckt und bieten ihre Waren, wie Getränke, Essen, Tücher usw. an.

Es dauert ca. 20 Minuten bis wir am Grenzübergang sind. Wir geben dem Grenzbeamten unsere Pässe und er begrüßt uns mit „Germany! Guten Tag, was bringen Sie schönes mit?“. Wir darauf „unser Auto und uns“. Jetzt geht das Gespräch in Englisch weiter. Er will wissen ob das Auto aus Kalifornien kommt. Da es aus Deutschland ist, möchte er die Zulassung sehen. Dann ruft er kurz irgendwo an und erkundigt sich, ob er ein Permit ausstellen soll. Nein! Er betrachtet noch einmal kurz unsere Visa und fragt ob wir Tiere dabei haben. Was wir bestätigen. Da wir unsere 3 Hunde aus Deutschland mitgebracht haben, sind sie nicht weiter interessant für ihn. Er gibt uns unsere Pässe zurück und wünscht uns eine gute Fahrt.

Aber halt, da fehlt doch was. Wolzow macht ihn darauf aufmerksam, dass wir einen Einreisestempel benötigen.

Der Grenzbeamte ist unsicher, lässt sich noch einmal unsere Pässe geben und greift erneut zum Telefon. Deutsche mit Visa, brauchen die ein Permit? Ja, brauchen sie. Wir bekommen einen orangenen Zettel und sollen zum Immigrationsbüro fahren. Mit einem „auf Wiedersehen“ werden wir verabschiedet.

Als wir um die Ecke des Gebäudes biegen, wartet bereits ein anderer Beamter draußen auf uns. Mit „Germany? Guten Tag, kommen Sie bitte mit“ werden wir auf Deutsch begrüßt. Wir folgen dem Beamten in den hinteren Teil des Gebäudes. Dort übergibt er uns, mit den Worten, das sind die Deutschen, an eine Beamtin. Diese nimmt unsere Pässe und fragt nach unseren Ziel für heute. Mit fällt natürlich der Name des Campingplatzes nicht ein. Es war irgendwas mit Hot Springs. Aber kein Problem, die Beamtin nennt uns ein paar Plätze in der Nähe und trägt anschließend den Namen eines Platzes im Computer ein. Dann werden die Fingerabdrücke der rechten Hand von uns genommen, ein Foto gemacht und wir müssen nur noch die 12 Dollar Bearbeitungsgebühr bezahlen. Das war es. Keine Zollerklärung, keine weiteren Fragen — nichts. Wir bekommen unsere Pässe nach vielleicht 5 Minuten zurück.

Ein kurzer Blick in die Pässe, ja — wir haben wieder 6 Monate Aufenthalt bestätigt bekommen.

Wir verlassen das Grenzgelände und halten gleich außerhalb am Straßenrand. Wir müssen uns in Mexiko noch abmelden. Ich nehme daher unsere Pässe und mache mich zu Fuß auf den Weg zur mexikanischen Grenze. Der Immigrationsbeamte nimmt mir die Touristenkarten und die Quittung ab, die wir bei der Einreise erhalten haben, die Ausreisestempel kommen in unsere Pässe und fertig. Ich gehe innerhalb der Grenzanlage auf die andere Seite, laufe das Stück bis zum amerikanischen Immigrationsbüro und nach einer kurzen Erklärung, warum ich schon wieder über die Grenze gehe, bin ich auch schon wieder in den USA und sitze nach nicht einmal 10 Minuten wieder in unserem Auto.

Alles total unkompliziert und easy.

Wir fahren Richtung Osten durch Arizona. Vorbei an riesigen Sandwüsten. Überall sehen wir jetzt die vielen Camper, die den Winter hier im warmen Süden der USA verbringen. Es gibt riesige Campingplätze, besonders in der Nähe von Ortschaften. Aber auch am Straßenrand stehen viele.

Wir fahren weiter nach Holtville auf einen BLM Platz. Hier gibt es Hot Springs (Heiße Quellen). Man hat die Wahl zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Campingplätzen. Wir entscheiden uns für einen kostenlosen Platz. Diese Plätze liegen entfernt von den Quellen in der Wüste. Es ist schon fast dunkel als wir das Gelände erreichen. Um nicht Gefahr zu laufen uns festzufahren, parken wir an einer Weggabelung. Hier ist der Untergrund fest. In der Dunkelheit weiter zu fahren, wäre einfach zu riskant.

Nach einer nicht so entspannten Nacht, machen wir uns schon sehr früh auf den Weg. Es geht weiter nach Tucson.

Vorbei an dieser Obstplantage. Obstbäume ohne Laub – ja klar es ist Ende Januar – aber draußen sind 26 Grad und da passt dieses Bild einfach nicht hin.

 

 

 

Südwestlich von Tucson stellen uns wieder auf einen BLM Platz – Snyder Hill.

Von hier bis zur Stadt sind es nur ca. 15 Minuten. Die Einfahrt ist etwas schwierig (Bodenwellen) aber ansonsten ist der Platz in Ordnung. Wir bleiben ein paar Tage und erkunden von hier aus die Stadt.

 

 

 

So besuchen wir unter anderem das PIMA AIR & SPACE MUSEUM.

 

Wir nutzen unseren Aufenthalt auch gleich, um mal wieder aufzuräumen und um Wäsche zu waschen.

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Whale Watching – Laguna Ojo de Liebre – Baja California Sur http://abenteuerland.cc/whale-watching-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/ http://abenteuerland.cc/whale-watching-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/#comments Sun, 21 Jan 2018 15:29:27 +0000 http://abenteuerland.cc/?page_id=3912 Grauwale kommen jedes Jahr in die Laguna Ojo de Liebre. Im warmen Wasser des Pazifiks vor Mexiko und im Schutz der flachen Lagune, finden die Tiere einen optimalen Ort, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. In der Zeit von Ende Weiterlesen ...

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Grauwale kommen jedes Jahr in die Laguna Ojo de Liebre. Im warmen Wasser des Pazifiks vor Mexiko und im Schutz der flachen Lagune, finden die Tiere einen optimalen Ort, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. In der Zeit von Ende Dezember bis Anfang April kann man die Tiere hier antreffen. Erst wenn die Kleinen kräftig genug für die weite Rückreise nach Alaska sind, verlassen die Wale die schützende Bucht und machen sich auf den tausende Kilometer weiten Weg zurück. Die Weibchen fressen übrigens während ihres Aufenthalts in der Lagune nichts.

Jeder kennt das Problem, wenn man Fotos oder Videos von Tieren machen will, erst tut sich ewig nichts und dann hat man nicht schnell genug den Finger am Auslöser, um den Moment festzuhalten. Ein schwankendes Boot macht es nicht einfacher. Wo und wann taucht das Tier das nächste Mal auf. Außerdem verpasst man oft die schönsten Momente, wenn mach zu viel Konzentration dem Fotografieren widmet. Umso dankbarer bin ich meinem Mann, der ein paar fantastische Momente im Video festgehalten hat. Leider kann man viele Details auf den Videos nicht so gut erkennen, aber wir hoffen ihr habt trotzdem Spaß beim Anschauen (Handy oder Tablet).

11. Januar 2018 – In der letzten Nacht hatte der Wind noch zugelegt und Felice wurde ordentlich geschüttelt. Als ich gegen 8.00 Uhr aufwache ist jedoch alles ruhig. Der Blick aus dem Fenster bestätigt meinen ersten Eindruck, es wird ein schöner Tag werden. Die Sonne scheint – das Meer ist ganz ruhig – es ist fast windstill, der perfekte Tag für Whale Watching. Eine halbe Stunde später bin ich beim Restaurant und bestelle eine Tour für 9.30 Uhr. Frühstück muss ausfallen, die Zeit reicht nur für einen Kaffee. Meinen Mann habe ich mit meiner spontanen Entscheidung natürlich wieder auf dem falschen Fuß erwischt. Na ja, er kennt mich lange genug und ist es nicht anders von mir gewohnt. Um 9.30 Uhr sind wir am Restaurant, bezahlen, bekommen unsere Schwimmwesten und gehen zum Boot. Außer uns stehen noch 2 Mexikaner auf der Liste. Es ist dann aber doch erst 10.00 Uhr, als wir endlich ablegen. Wir müssen noch auf einen weiteren Mann warten, der ebenfalls mit uns mit raus fährt. Fünf Passagiere und Antonio, unser Bootsführer.

Mit ordentlichem Tempo fahren wir in einen vorderen Teil der Lagune. Hier sehen wir schon von weiten einige Wale und es dauert nicht lange, da begleiten wir in einem Abstand von wenigen Metern 2 große Wale bis diese nach einer Weile abtauchen.

Delfine schwimmen ganz nahe ans Boot und verschwinden dann wieder in der Tiefe.

zum Video: Delfine

Überall sehen wir im Meer Jellyfish.

Wunderschöne blaue Quallen, die hier wahrscheinlich nicht viele Feinde haben, denn das Meer ist voll davon.

Immer wieder bringt uns Antonio ganz in die Nähe der Wale. Es handelt sich um erwachsene Tiere, die einzeln oder zu zweit unterwegs sind. Als wir wieder einmal anhalten und zwei große Wale beobachten taucht plötzlich ein dritter Wal hinten neben unserem Boot auf.

Die Männer im hinteren Teil des Bootes sind total aus dem Häuschen. Jeder versucht den Wal anzufassen. Das Boot bekommt sehr schnell Schräglage. Wir bleiben daher auf unserer Seite und beobachten das Schauspiel von dort. Leider.

Und als wenn der Bootsführer Gedanken lesen kann, winkt er mich zu sich. Die anderen Männer setzen sich wieder und rutschen etwas zur Seite, damit ich zum Wal kann. Dieser dreht sich auf die Seite und sieht uns direkt an. Er atmet aus und wir bekommen eine kleine Dusche ab. Mehrfach stößt er mit dem Kopf oder mit dem Körper gegen unser Boot. Der Wal ist zwar direkt unter mir. Aber so weit ich mich auch rausbeuge und anstrenge, meine Arme sind zu kurz, ich komme einfach nicht ran. Und dann, der Wal hebt seinen Kopf und wirklich – ich kann das riesige Tier anfassen – einen kurzen Moment. Blanker Wahnsinn.

Der Wal taucht ab, schwimmt mehrfach unter das Boot und kommt wieder neben dem Boot hoch. Dann schiebt der Wal einen Teil seines Körpers unter das Boot, hebt es etwas an, um es dann ganz sacht wieder runter zu lassen.

zum Video: Wal neben dem Boot

Nach dem der Wal genug mit uns gespielt und seine Neugier gestillt hat, taucht er ab und verschwindet. Wir sind alle im Boot total aufgeregt und begeistert. Es dauert eine Weile bis sich der Adrenalinspiegel halbwegs wieder normalisiert. Ein bisschen Spannung bleibt. Zum Glück sind Grauwale freundliche und neugierige Tiere.

Wir fahren weiter und sehen eine Walmutter mit ihrem Neugeborenen. Dieses kleine Wesen ist noch ganz glatt, ohne Seepocken und anderen sichtbaren Parasiten. Aber der Mutter ist unsere Nähe nicht geheuer und so schiebt sie den Kleinen beiseite und dann tauchen beide ab. Wir lassen sie in Ruhe, fahren weiter und beobachten in der Ferne einen Wal der mehrfach aus dem Wasser springt.

Auf dem Weg zurück zum Hafen sehen wie noch andere erwachsenen Wale und eine weitere Walmutter mit ihrem Kalb. Aber auch hier halten wir Abstand und die Mutter sieht zu, dass sie mit dem Kleinen verschwinden kann.

 

 

Es ist inzwischen Ebbe aber noch schwimmen einige Wale in den hinteren Teil der Bucht. Wir legen am Hafen an, bedanken uns bei Antonio für die tolle Tour und geben unsere Schwimmwesten zurück. Die Tour dauerte 2 Stunden, wir sind dabei 20 km weit und bis zu 19 Knoten schnell gefahren.

Wir gehen zurück zum Wohnmobil und können von dort aus eine Walmutter mit ihrem Kalb beobachten. Sie sind von unserem Stellplatz aus perfekt zu sehen. Anfangs sehen wir nur die Mutter. Sie liegt fast regungslos im Wasser und es scheint, als wenn sie sich sonnt. Das Licht wird auf dem breiten Körper reflektiert. Dann taucht sie und als sie deutlich später an derselben Stelle wieder auftaucht, sehen wir eine weitere Fontäne von einem Kalb. Die Wale bewegen sich fast 2 Stunde kaum von der Stelle, dann tauchen beide ab und verschwinden.

Was für ein Tag. So lange ich denken kann, faszinieren mich Wale und ich wollte wenigstens einmal in meinem Leben einen Wal ganz aus der Nähe in freier Wildbahn sehen. Und heute konnte ich sogar einen anfassen. Eine Haut ganz weich, wie die eines Babys. Sie gibt leicht nach – wie der Griff eines Softstocks. Ja, soft, das war der Begriff, der mir spontan bei der Berührung eingefallen ist. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben kann. Vergleichbar vielleicht mit den Pfotenballen eines neugeborenen Hundes. Das kommt dem ziemlich nahe.

 

16. Januar 2018 – Heute soll unsere 2. Whale Watching Tour stattfinden. Wolzow, der von unserer ersten Tour, wie auch ich, total begeistert war, möchte unbedingt noch einmal raus fahren. Mir kann das nur recht sein. Auch er ist von diesen wundervollen Tieren fasziniert.

Die Boote sind mal mit wenigen und mal mit vielen Personen besetzt. Auf ein mit 10 Passagieren voll besetztes Boot haben wir selbstverständlich keine Lust. Glücklicher Weise haben wir den kleinen Vorteil, dass wir in den letzten Tagen den Ablauf der Touren gut beobachten konnten und so finden wir genau den richtigen Zeitpunkt und bekommen eine Einzeltour. Nun können wir uns im Boot hin und her bewegen und haben den Bonus, dass unser Bootsführer auf unsere Wünsche eingehen kann. Jetzt müssen nur noch die Tiere mitspielen, damit auch diese Tour unvergesslich wird.

Und sie tun es!

Unsere heutige Tour ist eine Mutter-Kind-Tour. Wir sind diesmal ganz nah an den Walmüttern mit ihren Jungen. Gilberto, unser Bootsführer, fährt uns zu einer Mutter mit einem Neugeborenen, welches von der Mutter auf der Schwanzflosse getragen wird, damit es sich ausruhen kann

zum Video: Wal mit Baby

Wir sehen einige Neugeborene, die jedes Mal wenn sie an die Wasseroberfläche zum Atmen kommen, zwar über ihre Atemlöcher atmen aber dabei auch immer ihr Maul öffnen. Vielleicht Zufall, keine Ahnung – aber nur bei den ganz Kleinen sehen wir dieses Verhalten. Sobald die Jungen etwas älter sind, bleibt das Maul geschlossen.

Viele Weibchen werden von einem oder mehreren Bullen begleitet. Gilberto bringt unser Boot ganz gezielt dazwischen. Die Bullen ihrerseits sehen sich nun veranlasst uns mal mehr oder weniger deutlich zu zeigen, dass sie dies nicht möchten und drängen uns auf Abstand.

Sie schwimmen ganz dicht ans und teilweise auch unter das Boot, zeige ihre ganze Größe und bauen sich demonstrativ auf. Andere erzeugen mit ihrer Schwanzflosse eine ordentliche Welle, damit wir den Weibchen nicht zu nahe kommen sollen.

 

zum Video: Wal macht Welle

 

Wir erfahren, dass die Walkühe immer nur kurze Zeit schlafen bzw. ruhen. Dann liegen sie regungslos an der Wasseroberfläche. Die Kleinen nutzen die Gelegenheit und entfernen sich auch mal etwas weiter weg von Muttern. Zwei Mal beobachten wir dabei Jungtiere die zu spielen scheinen. Sie drehen sich auf den Rücken, versuchen auch schon mal hoch zu springen oder mit der Brust- bzw. Schwanzflosse aufs Wasser zu schlagen. Aber lange dulden die Mütter diese Alleingänge nicht.

Wir sind immer wieder überrascht wie lange die Kleinen beim Abtauchen unter Wasser bleiben können, denn normaler Weise kommen sie deutlich häufiger an die Oberfläche zum Atmen, als dies erwachsene Tiere tun.

Als wir nach knapp 2 Stunden schon auf dem Rückweg sind, geraten wir in eine Gruppe von Walen. Mehrere Weibchen mit ihren Kälbern und dazu einige Bullen. Wir wissen zum Teil gar nicht wo wir zuerst hinsehen sollen. Und auch hier demonstrieren die Bullen ihre Stärke in dem sie versuchen sich zwischen uns und den Weibchen zu platzieren. Was jedoch nicht so einfach ist, da die Mädels um uns herum schwimmen.

zum Video: Wal draengt uns ab

Ein Schauspiel ganz besonderer Art. Nach mehr als 10 Minuten löst sich die Gruppe wieder auf und wir, wir fahren weiter Richtung Hafen und sehen noch hier und da die Schwanzflosse eines Wales.

zum Video: Wal macht Kopfstand

Und weil es den Tag perfekt macht, begleitet uns ein Wal und springt dann mehrfach neben und hinter dem Boot aus dem Wasser. Einfach Genial.

 

 

zum Video: springender Wal

Whale Watching – wie es schöner nicht sein kann!


 

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Laguna Ojo de Liebre II – und endlich Wale! http://abenteuerland.cc/laguna-ojo-de-liebre-ii-und-endlich-wale/ http://abenteuerland.cc/laguna-ojo-de-liebre-ii-und-endlich-wale/#respond Fri, 19 Jan 2018 17:08:37 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3859 06. Januar bis 18. Januar Wir verlassen Loreto, haben es aber nicht sonderlich eilig und legen daher noch einen Zwischenstopp auf dem RV Park San Lucas Cove ein. Ein typischer Snowbirds Platz. Aber auch hier sind die meisten Plätze leer. Weiterlesen ...

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06. Januar bis 18. Januar

Wir verlassen Loreto, haben es aber nicht sonderlich eilig und legen daher noch einen Zwischenstopp auf dem RV Park San Lucas Cove ein.

Ein typischer Snowbirds Platz. Aber auch hier sind die meisten Plätze leer.

 

 

 

 

Zum Baden ist der Strand nicht geeignet,  alles voller Muschelschalen und auch sonst nicht schön. Für ein oder zwei Nächte ist der Campingplatz jedoch völlig in Ordnung, zumal es Duschen, Wasser und Wifi gibt.


 

Am 09.01.2018 geht es dann vom Golf von Kalifornien durch das Landesinnere wieder auf die Pazifikseite. Noch einmal vorbei an wunderschönen Buchten.

 

Bis dann langsam die Berge wieder in Sicht kommen.

In Guerrero Negro lassen wir gleich am Ortseingang unsere deutsche Gasflasche auffüllen und fahren anschließend zur Laguna Ojo de Liebre. 

 

 

Nach dem Abzweig von der Mex1 hört die asphaltierte Straße bald auf und nun geht es über eine feste Schotter-/Sandstrasse die restlichen Kilometer weiter.


 

Wieder vorbei an den riesigen Salinen.

Da wir bereits im November schon einmal hier waren, wissen wir was uns erwartet und fahren diesmal deutlich entspannter und ganz gemütlich über die zum Teil ordentliche Waschbrettpiste bis zur Lagune.

Die Wal-Saison hat begonnen, alles ist belebt, überall wuseln Menschen rum – ganz anders als bei unserem letzten Besuch. An der Schranke bezahlen wir 90 Pesos Eintritt und suchen uns dann anschließend einen Stellplatz.

Der Campingplatz liegt in einem Naturschutzgebiet. In einem schmalen Streifen zieht er sich einige Kilometer weit am Ufer der Lagune entlang, sodass man das Ende des Platzes bei der Einfahrt kaum erkennen kann. Wir bleiben jedoch im vorderen Teil. 

In der Nähe vom Restaurant, mit dem Walskelet davor, den Duschen und der Bootsanlegestelle.

Als wir ankommen, werden wir von Fahrradfahrern angesprochen, einem französischen Paar mit ihren beiden Kindern. Sie sind wie wir mit einem Laika Kreos auf Iveco unterwegs. Ihre Reise begann in Südamerika und nun sind sie auf dem Weg nach Kanada, von wo aus es dann zurück nach Europa geht. Sie stehen mit ihrem Wohnmobil ganz hinten auf dem Campingplatz. Zu einem ausführlichen Plausch fehlt uns die Zeit, denn wir müssen erst einmal mit den Hunden raus. Schade, am nächsten Tag fährt die Familie weiter. Wir hätten uns gerne noch länger mit ihnen unterhalten und ein paar Erfahrungen ausgetauscht.

Am nächsten Morgen bin ich schon vor 7.00 Uhr wach. Ich gehe zum Bootssteg und genieße den Sonnenaufgang. Und dann sehe ich sie, die Wale. Super. Es ist windig und das Meer ist ziemlich aufgefüllt. Aber hier und da sieht man einen Blas und dann auch den Rücken der mächtigen Tiere.

Am Vormittag kommt ein Paar aus Washington und erzählt uns von ihrer eben gemachten Whale Watching Tour. Sie haben 7-8 Wale gesehen, erwachsenen Tiere und auch Mütter mit Jungtieren. Aber das Wetter war nicht schön, die See zu rau. Es sind leider keine Wale ans Boot gekommen. Schade für die Beiden.

 

11. Januar 2018 wir machen unsere erste Whale Watching Tour. (Bericht folgt).

 

 

 

 

Am Abend genießen wir wieder einen schönen Sonnenuntergang und sind noch immer aufgewühlt von den spektakulären Erlebnissen des Tages.

Als wir dann gehen 22.00 Uhr noch einmal vor die Tür gehen empfängt uns ein perfekter Sternenhimmel. Es gibt hier nur wenige künstliche Lichtquellen in der Umgebung und so funkeln und strahlen unendlich viele Sterne. 

In unserer Nähe stehen keine anderen Camper, es weht kein Lüftchen, kein Kojote heult, kein Wellenschlag, nicht einmal die Grillen zirpen. Es herrscht vollkommene Stille. Und dann durchbricht das schnaufende Atmen eines Wales vor uns in der Lagune diese ein wenig gespenstig anmutende Ruhe.

Wir gehen in der Dunkelheit runter an die Bootsanlegestelle. Die Fischadler, die auf dem Haus der Anlegestelle brüten, beruhigen sich nach unserem Ankommen schnell wieder und dann hören wir sie wieder, die Wale. Rechts und links vom Steg vernehmen wir den Blas ganz in unserer Nähe. Anscheinend bewegen sich die Tiere kaum, denn die Entfernung der Geräusche ändert sich nicht. Die Dunkelheit, die Stille, der Sternenhimmel und das Atmen der Tiere, eine ganz besondere Szenerie. Ein fantastischer Abschluss eines genialen Tages. 

Abhängig von der Tageszeit und auch von den Gezeiten, sind mal mehr und mal weniger Wale Vorort.

Wir können die Wale auch von unserem Stellplatz aus gut erkennen.  Neben den Walen gibt es auch andere Tiere zu beobachten. Wolzow erlebt, wie zwei Raben einen kleinen Kautz angreifen. Dieses weiß sich jedoch zu wehren, was einem Raben zum Verhängnis wird und dieser verletzt abstürzt. Der Andere ergreift daraufhin die Flucht. Dann gibt es hier unzählige Wasservögel, die besonders bei Ebbe gut zu beobachten sind.

Auch die Kojoten, die wir bei unserem ersten Besuch schon ganz in unser Nähe gesehen hatten, zeigen sich hin und wieder. Besonders wenn wir gegrillt haben, schleichen sie abends um das Auto, in der Hoffnung noch einen leckeren Bissen zu ergattern.


Auffallend sind auch die sich täglich verändernden Wasserstände der Lagune. Während im November der Unterschied von Ebbe und Flut nur wenige Meter betrug, so liegen jetzt bei Ebbe die Boote trotz Verlängerung des Steges fast trocken.

Und bei Flut werden die Grünflächen vor unserem Stellplatz jeden Tag ein wenig mehr überflutet.


 

 

Unsere zweite Whale Watching Tour machen wir am 16. Januar 2018. Über unsere Erlebnisse und Eindrücke der beiden Touren gibt es einen separaten Bericht.

Am 18. Januar verlassen wir die Lagune, diesen ganz besonderen Ort. Wer einmal hier in der Nähe ist, sollte unbedingt die doch etwas anstrengende An- und Abfahrt in Kauf nehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Wir haben es keinen Moment bereut, dass wir noch einmal hergekommen sind. Der perfekte Ort um Wale zu beobachten.


 

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Zurück zur Laguna Ojo de Liebre – Baja California Sur http://abenteuerland.cc/zurueck-zur-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/ http://abenteuerland.cc/zurueck-zur-laguna-ojo-de-liebre-baja-california-sur/#respond Sat, 06 Jan 2018 20:34:27 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3732 24.12.2017 bis 06.01.2018 Die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel verbringen wir noch zusammen mit anderen deutschen Weltenbummlern in Los Barriles, mit Entenbraten, Frühschoppen und Silvester mit Feuerzangenbowle und Lagerfeuer am Strand. Wir wünschen Euch ein glückliches und gesundes Jahr 2018. “ Weiterlesen ...

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24.12.2017 bis 06.01.2018

Die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel verbringen wir noch zusammen mit anderen deutschen Weltenbummlern in Los Barriles, mit Entenbraten, Frühschoppen und Silvester mit Feuerzangenbowle und Lagerfeuer am Strand.

Wir wünschen Euch ein glückliches und gesundes Jahr 2018.

 

 

Die tollen Sonnenaufgänger, das Meer, der Strand und das schöne Wetter haben wir in den letzten Wochen sehr genossen. Aber nun wir es Zeit weiter zufahren.


 

 

Annett und Ralf sind schon am 29.12.2017 mit der Fähre aufs mexikanische Festland (Topolobampo) gefahren. Viel Glück Euch Beiden!

Marion und Bernd wollen in ein paar Tagen nach Mazatlán übersetzten. Und wir, wir verlassen Los Barriles am 2. Januar, verabschieden wir uns von Marion und Bernd, wünschen ihnen alles erdenklich Gute für ihre weitere Reise und machen uns auf den Weg nach La Paz.

Wir bleiben 2 Tage auf dem Campingplatz Campestre Maranatha in La Paz. Nett, sauber aber er liegt direkt an der Mex 1. Unbedingt erwähnenswert sind jedoch die tollen Sanitäranlagen. Mit Abstand die Besten der gesamten Reise.

Wir sehen uns La Paz an und finden etwas außerhalb kleine Meeresbuchten mit Mangroven.

 

 

 


Das Kapitel Walsichtung ist für mich noch nicht abgeschlossen und daher fahren wir am 04.01.18 wieder zurück Richtung Norden, nach Alfredo Lopez Mateo. Hier werden Whale Watching Touren angeboten. Die Saison hat erst begonnen und so ist nicht wirklich viel los. Die Büros der Anbieter sind alle geschlossen.

Wir finden jemanden der uns sagt, dass wir morgen früh ein Boot chartern könnten. Der Mann spricht nur ein paar Brocken Englisch und so erhalten wir auf unsere weiteren Nachfragen nicht wirklich aussagekräftige Antworten. Alles nicht so vielversprechend.

Auf dem Rückweg entscheiden wir beide, dass wir uns die Wale lieber in der Laguna Ojo de Liebre ansehen wollen und fahren daher einfach weiter nach Loreto, wo wir kurz vor Sonnenuntergang ankommen. Auf dem Campingplatz Rivera del Mar RV Park finden wir noch einen freien Platz. Der Campingplatz ist klein und die Stellplätze schmal, aber sauber und zentral gelegen.

Wir sehen uns die schöne Altstadt an, die uns manchmal an Italien erinnert, planen die nächsten Tage und füllen alle Vorräte auf.

 

 

 

 

 

Die nächsten 8-10 Tage brauchen wir nichts mehr. Wenn wir sparsam sind, kommen wir auch länger hin. Einziges Problem ist das Abwasser, das müssen wir zwischendurch loszuwerden. Das werden wir aber hinbekommen.

Morgen geht es weiter.

 


 

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