Abenteuerland http://abenteuerland.cc Felice auf Tour durch ganz Amerika Thu, 07 Dec 2017 16:43:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 http://abenteuerland.cc/wp-content/uploads/2016/11/cropped-1-32x32.png Abenteuerland http://abenteuerland.cc 32 32 Los Barriles – 1. Advent – Baja California Sur II http://abenteuerland.cc/los-barriles-1-advent-baja-california-sur-ii/ http://abenteuerland.cc/los-barriles-1-advent-baja-california-sur-ii/#respond Tue, 05 Dec 2017 18:10:15 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3631 23.11.2017 bis 03.12.2017 Wir verbringen noch einige schöne Tage in Mulege zusammen mit Marion und Bernd. Bei unserem Spannungswandler ist bereits vor Monaten ein kleines Teil abgebrochen. Seitdem müssen wir immer etwas fummeln, bis die Sicherung richtig positioniert ist und Weiterlesen ...

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23.11.2017 bis 03.12.2017

Wir verbringen noch einige schöne Tage in Mulege zusammen mit Marion und Bernd.

Bei unserem Spannungswandler ist bereits vor Monaten ein kleines Teil abgebrochen. Seitdem müssen wir immer etwas fummeln, bis die Sicherung richtig positioniert ist und das Teil funktioniert. Wolzow hat davon endgültig die Nase voll und so kaufen wir uns im Internet einen Neuen. Marion und Bernd sind mit ihrem Spannungswandler von SeaBridge auch nicht sonderlich glücklich und so teilen wir uns die übbigen Versandkosten und bestellen gleich 2 Geräte. Am 28.11.2017 kommt das Paket an. Supper – jetzt aber los. Ich finde das wir eindeutig zu lange an einem Ort waren, habe langsam Hummeln im H… und will einfach nur weiter.

Auch Marion und Bernd machen sich für die Weiterfahrt am nächsten Tag bereit.

Wir verlassen Mulege am Donnerstag, den 29.11.2017 in Richtung La Paz. Es geht vorbei an einigen Küstenstellplätzen. Irgendwie finden wir aber keinen Platz, wo wir stehen bleiben wollen. Ich bin auch einfach nur froh, dass wir endlich wieder unterwegs sind und so fahren wir weiter landeinwärts auf der MEX1.

Überall stehen Weidetiere am Straßenrand und diesmal sind es zwei jungen Bullen, die ihre Kräfte messen.

Als es anfängt zu dämmern wird es langsam Zeit, dass wir uns einen Platz für die Nacht suchen.

In Constitucion finden wir gleich an der Hauptstraße einen Campingplatz.

Wir die einzigen Gäste. Im Office ist niemand, egal wir bleiben trotzdem! Im Laufe der nächsten 2 Stunden trudeln noch zwei weitere Wohnmobile und ein Motorradfahrer mit Zelt ein.

Straßenlärm, laute Musik, Hundegebell – es dauert lange bis wir endlich einschlafen können. Ausschlafen ist auch nicht, denn noch vor Sonnenaufgang werden wir von lauter mexikanischer Musik geweckt, die sich langsam nähert. Ein Truppe Charros (mexikanische Cowboys) reitet auf der Straße laut singend und musizierend vorbei.

Na gut – wenn wir schon mal wach sind – stehen wir auf und machen uns nach dem Frühstück wieder auf den Weg. Auch jetzt ist wieder niemand im Office. Fazit: 300 Pesos gespart.

Es geht weiter nach La Paz. Die Hauptstadt der Baja California Sur. Was sofort auffällt ist die Militär- und Polizeipräsens, alle mit Maschinengewehren und irgendwie bis an die Zähne bewaffnet. Das und zwei Autos am Straßenrand mit Einschusslöchern wirken nicht sonderlich einladend auf den ersten Blick. Auf den Zweiten alles halb so wild.

Wir fahren weiter bis zum Aquamarina RV Park, am Rande von La Paz. Ein netter Campingplatz mit Meerzugang. Der Platz wird von einer alten Dame geführt. Sie und ihr Mann haben sich vor über 40 Jahren hier niedergelassen. Alles ist liebevoll gestaltet und die Sanitäranlagen sind extrem sauber. Aber es wurde auch schon lange nichts mehr investiert, das sieht man deutlich. Außer uns steht nur noch ein Paar aus Kanada auf dem Platz. Alle anderen Stellplätze sind leer, was laut der alten Damen an den Reisewarnungen der Thrump-Regierung liegt.

In La Paz gibt es wieder einen Walmart. Bevor es am nächsten Morgen für uns weiter geht, ist erst einmal einkaufen angesagt. Wir sind positiv überrascht vom tollen Warenangebot und der Sauberkeit des Marktes. So macht Einkaufen wieder Spaß. Wir treffen dort Marion und Bernd, die inzwischen auch in La Paz angekommen sind, aber auf einem anderen Campingplatz eingecheckt haben.

Nachdem unsere Vorräte aufgefüllt sind fahren wir nach El Sargento. Der Campingplatz ist klein und die Stellplätze eng.

Die Strandplätze sind alle belegt. Es gibt nur noch 2 freie Plätze im hinteren Bereich des Campingplatzes. Alles nicht so toll, aber es ist bereits Nachmittag und so bleiben wir für eine Nacht.

 

 

Am Strand liegen überall abgestorbene Korallen rum.

 

 

 

 

Je weiter wir nach Süden fahren ums so grüner wird die Landschaft. Kleine Bäume und große Büsche drängen die noch immer präsenten Kakteen in den Hintergrund.

 

Aber auch hier, jedes Flussbett egal wie groß ist ausgetrocknet.

Wir haben noch nirgends einen wasserführenden Fluss oder Bach gesehen seit wir in Mexiko sind.

 

 

 

An einem schönen Strand, in der Nähe von Los Barriles, finden wir am 02.12.2017 dann endlich einen tollen Campingplatz – sauber, aufgeräumt, Wifi, Waschmaschine/Trockner und es gibt sogar noch einen freien Stellplatz direkt am Strand. Na das ist doch perfekt für uns.

 

 


Ich stelle mir den Wecker für den nächsten Morgen, denn wir haben in den vergangenen Monaten schon sehr viele Sonnenuntergänge bewundern können, aber noch nie einen Sonnenaufgang.

Hier jetzt können wir zum ersten Mal einen am Meer genießen.

Wir sind uns beide einig, hier könnten wir bleiben und den Rest des Jahres verbringen. Den Rest des Jahres – hört sich komisch an, dabei sind es nicht mal mehr 4 Wochen bis zum Jahreswechsel.

Der Campingplatzbetreiber klärt die Verfügbarkeit des Platzes an Hand seiner Reservierungen und am nächsten Morgen erhalten wir die Bestätigung, dass wir bis Januar hier bleiben können. Wir müssen nur von Stellplatz 7 zum Stellplatz 5 wechseln. Kein Problem – das ist schnell gemacht.

Wir informieren Marion und Bernd, die ja auch noch einen schönen Platz für Weihnachten suchen, über unser neues Zuhause auf Zeit. Die Beiden kommen von La Paz vorbei und reservieren auch gleich für eine Monat – bleiben aber bis zum Wochenende noch in La Paz.

Sonntag, der 03.12.2017 – die letzten Wochen des Jahres sind angebrochen – und wir stellen fest, dass wir seit Monaten keinen richtigen Regen mehr hatten, dass seit langem kurze Hosen, T-Shirt und Flipflops unsere Standardkleidung sind, dass wir uns an Tagestemperaturen von rund 30 Grad gewöhnt haben und diese zum Teil auch richtig genießen und das, irgendwie komisch und nicht zum Klima passend, heute der 1. Advent ist.

Etwas Weihnachtdekozeug habe ich mitgenommen und so zieht die Vorweihnachtszeit auch sichtbar in unser Wohnmobil ein.

     

Die Adventzeit am Golf von Kalifornien – das Leben kann so schön sein.

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Baja California Sur I http://abenteuerland.cc/baja-california-sur-i/ http://abenteuerland.cc/baja-california-sur-i/#respond Fri, 24 Nov 2017 22:24:02 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3583 14.11.2017 bis 23.11.2017 Nach einer wunderbar ruhigen Nacht geht es zurück, vorbei an den Salinen, wieder auf die Mex 1. Am 13.11.2017 – auf dem Weg zur Lagune – hatten wir die Grenze zur Baja California SUR überschritten. Der Beamte Weiterlesen ...

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14.11.2017 bis 23.11.2017

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht geht es zurück, vorbei an den Salinen, wieder auf die Mex 1.

Am 13.11.2017 – auf dem Weg zur Lagune – hatten wir die Grenze zur Baja California SUR überschritten. Der Beamte erkundigte sich nur ob wir Obst oder Gemüse dabei haben, dann wechselten 20 Pesos den Besitzer, anschließend  muss Felice über eine Rinne fahren und wird mit etwas Desinfektionsmittel besprüht. Das war es auch schon.

Die Qualität der Straße ist seitdem deutlich besser und so können wir tatsächlich mal die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten fahren. Was für eine Wohltat.

Wir wollen nach San Ignacio und dort auf einem Campingplatz 2-3 Tage bleiben. Ich will Wäsche waschen, das Auto könnte auch eine Grundreinigung vertragen und Berichte müssen auch fertig gemacht werden. Leider entspricht der Platz so gar nicht unserer Vorstellung und ist dazu noch ausverschämt teuer. Also weiter. Bei den aktuellen Straßenverhältnissen kommen wir ja gut voran. Wie entscheiden uns einen Campingplatz bei Mulegé anzufahren und sind über die Entscheidung mehr als froh.

Sehr gepflegter Platz in einer Oase, mit Palmen, Orangenbäume, Bananen und vielem anderem schönen Grünzeug. Full hock für 200 Pesos incl. Wifi.


 

 

Hier bleiben wir erst einmal und erledigen ganz in Ruhe alle anstehenden Arbeiten.

 

Auf dem Platz leben einige Snowbirds (meist Amerikaner oder Kanadier, die die Sommermonate in ihren Heimatorten verbringen und die kalte und nasse Zeit des Jahres hier im Süden, wo es schön warm ist). Alle sind super freundlich und geben uns noch den einen oder anderen Tipp für unseren Aufenthalt hier und auch für das Festland von Mexiko.

Bis zum Ort Mulegé sind es nur 10-15 Minuten zu laufen, vorbei an zum Teil wunderschönen Pflanzen.

 

 

 

 

Alles Notwendige bekommen wir hier. Manchmal kommen Bauern zum Campingplatz die ihre Waren anbieten, frisches Obst und Gemüse, Brot, Kuchen, Fisch usw.

Nach einigen Tagen treffen auch Marion und Bernd auf dem Campingplatz ein. Auch sie wollen einige Tage hier bleiben und so sitzen wir abends immer gemütlich beisammen und plaudern über Gott und die Welt.

Wir verbringen unsere Tage mit lesen, im Internet surfen und lassen es uns richtig gut gehen. Von Campingplatznachbarn wurde uns der Strand von Playa Santispac empfohlen und so machen wir uns einen Vormittag auf den kurzen Weg zum Meer.

Nach 20 Minuten erreichen wir die Bucht. Unten am Strand stehen bereits einige Wohnmobile.

 

 

 

 

Wir treffen zwei französische Weltenbummler mit ihren Familien, plaudern ein wenig in einer englisch-deutsch-französisch Wortmischung und kommen alle damit hervorragend klar.

 

 

 

Das Wasser in der Bucht ist sauber, wir bauen daher unser Boot zusammen und paddeln ein wenig.

Als der Wind zunimmt machen wir uns auf den Rückweg zum Strand. Bis das Boot trocken ist, Schwimmen und Schnorcheln wir noch etwas und fahren dann am Nachmittag zurück zum Campingplatz.

Jetzt muss das Boot noch einmal aufgebaut und mit Süßwasser abgespült werden, bevor wir es wieder richtig verstauen können. Aber das ist hier auf dem Campingplatz kein Problem.

Am 23.11.2017 ist Thanksgiving und so gehen wir zusammen mit Marion und Bernd abends ins Dorf und essen Turkey Dinner.

 

 



 

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Baja California – Kakteen, Wüste und Kojoten http://abenteuerland.cc/baja-california-kakteen-wueste-und-kojoten/ http://abenteuerland.cc/baja-california-kakteen-wueste-und-kojoten/#respond Sat, 18 Nov 2017 21:42:58 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3473 09.11.2017 bis 13.11.2017 Am frühen Nachmittag kommt auf dem Campingplatz eine Reisegruppe mit ihren Wohnmobilen an. Den Reiseleiter und Reiseveranstalter haben wir vor ein paar Wochen in Kalifornien kennen gelernt. Er hatte uns zwar mit „wir sehen uns auf der Weiterlesen ...

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09.11.2017 bis 13.11.2017

Am frühen Nachmittag kommt auf dem Campingplatz eine Reisegruppe mit ihren Wohnmobilen an.
Den Reiseleiter und Reiseveranstalter haben wir vor ein paar Wochen in Kalifornien kennen gelernt. Er hatte uns zwar mit „wir sehen uns auf der Baja“ verabschiedet, aber wir hatten dies für die übliche Floskel „ I see you later “ gehalten.

Die Truppe bleibt wie wir bis Sonntag und so machen wir, wie schon so oft die Erfahrung, dass die Amerikaner mit den Hühnern ins Bett gehen und schon in aller Herrgottsfrühe aufstehen. 
Bereits um kurz nach 5 Uhr an einem Sonntagmorgen toben die ersten Nachbarn draußen rum. Gegen 8 Uhr findet das Briefing für den Tag statt und anschließend setzt sich die Reisegruppe mit ihren Fahrzeugen in Bewegung.

Wir essen erst einmal gemütlich Frühstück, gehen noch einmal an den Strand und fahren dann auch gegen 10 Uhr weiter. 

 

 

 

Unser Tagesziel ist der Campingplatz Ranco Santa Ynez, wo wir heute übernachten wollen.

Am Straßenrand liegt weiter sehr viel Müll rum.

Es geht durch die Wüste mit unzähligen Büsche und Kakteen, die zum Teil riesig groß sind.

 

 

 

Kurz vor Catavina fahren wir durch eine bizarre Landschaft. Überall liegen Findlinge rum. Manchmal zu Bergen aufgetürmt, manchmal wie mit einem riesigem Sieb verteilt. Es sieht so aus wie absichtlich hin gekippt, was bei der Größe der Steine aber unmöglich sein dürfte. 

 

Wir erreichen den Campingplatz und treffen dort auf die uns bekannte Reisegruppe, die schon Quartier gemacht hat. 
Im Laufe des späten Nachmittags trudeln noch ein paar andere Wohnmobile ein. Wo sollen sie auch hin. Es gibt nur noch einen Platz in der Nähe, der liegt an der Hauptstraße und ist eher was für die Lkws.

Die Nacht ist kurz. Generator abends für die Klimaanlage – Generator morgens für die Kaffeemaschine oder was man vor Sonnenaufgang auch immer betreiben muss. Also wieder nix mit ausschlafen.

Nachdem die Reisegruppe und die anderen Wohnmobile den Campingplatz verlassen haben, machen auch wir uns langsam auf den wenig spektakulären Weg. Weiterhin nur Wüste, Büsche, Kakteen und natürlich eine extrem schlechten Straße. Ein uns entgegen kommender LKW wirbelt etliche Steine hoch und mit einem lauten Knall trifft einer davon unser Auto. 

Glück im Unglück – er trifft die Motorhaube und nicht die Frontscheibe.

Wir fahren zur Laguna Oje de Liebre.

Unser Auto ist für solche Straßen wirklich nicht gebaut worden. In den Wintermonaten kann man hier in der Lagune Grauwale und ihre Kälber beobachten. Jetzt ist es allerding erst Mitte November.

Aber wenn wir schon mal in der Gegend sind! Ich habe trotzdem die Hoffnung Wale in der Lagune zusehen und so quält mein Mann sich und unser Wohnmobil, auf Wunsch einer einzelnen Dame, über die Piste.

Vorbei an riesigen Salinen. Eine Gegend, wie nicht von dieser Welt.

Am Campingplatz ist niemand und natürlich auch keine Wale. In der Lagune Fische, Delfine und neben unserem Auto die Kojoten.

 

Wir stehen hier komplett allein, genießen den schönen Abend und haben eine total ruhige Nacht. 

 

 

 

 

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Hunde in den USA und Kanada – Reiseerfahrungen http://abenteuerland.cc/dieseltank-ii-ein-neuer-tank-muss-her/ http://abenteuerland.cc/dieseltank-ii-ein-neuer-tank-muss-her/#respond Sat, 18 Nov 2017 00:41:51 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3306 Wir waren 6 Monate in den USA und Kanada unterwegs. Generell ist zu sagen, dass das Reisen mit Hunden in beiden Ländern überhaupt kein Problem ist. Auf fast allen Campingplätzen waren Hunde willkommen (einzige Ausnahme waren richtige Beachplätze). In manchen Weiterlesen ...

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Wir waren 6 Monate in den USA und Kanada unterwegs. Generell ist zu sagen, dass das Reisen mit Hunden in beiden Ländern überhaupt kein Problem ist.

Auf fast allen Campingplätzen waren Hunde willkommen (einzige Ausnahme waren richtige Beachplätze). In manchen State Parks sind nur 2 Hunde erlaubt. Das wir 3 Hunde dabei hatten, hat aber niemanden gestört bzw. ist nicht aufgefallen. In Kanada und den USA werden auf Campingplätzen Abfalltüten bereitgestellt, damit die Leute die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge auch weg machen. Das klappt zumindest am Tage gut. Sobald es dunkel ist, funktioniert es dann nicht mehr. Normalerweise muss man für Hunde auf öffentlichen Campingplätzen nichts extra bezahlen. Auf privaten Plätzen kann es jedoch mal vorkommen.

In Kanada gibt es kaum Einschränkungen für das Reisen mit Hunden. Es besteht auf Campingplätzen Leinenzwang. Die meisten Hundebesitzer halten sich aber nicht daran und lassen ihre Hunde frei laufen. Futter und diverses Zubehör bekommt man in Kanada ohne Probleme. Die Preise liegen etwas über denen von Deutschland und die Auswahl ist auch nicht so groß. Tierärzte gibt es auch in fast jeder Stadt. Viele Kanadier haben selbst Hunde oder sind zumindest Hundefreundlich. Es gibt wenig Rassehunde die meisten Hunde sind Mischlinge. Man kann wunderbar mit Hunden spazieren gehen und es gibt viele Möglichkeiten, dass sich die Hunde richtig austoben können.

Die USA ist ein Hundeland. Amerikaner lieben Hunde. Überall wurden wir mit unseren Hunden freundlich empfangen. Gefühlt hat fast jeder zweite Amerikaner einen oder meisten 2 Hunde. Auch hier überwiegt die Zahl der Mischlinge – Rasse Allamerika. Allerdings haben wir auch Hunderassen kennengelernt, die es in Europa (beim FCI) nicht gibt. Selbst in der kleinsten Stadt bekommt man Hundefutter. In etwas größeren Städten gibt es neben Walmart und Co. auch immer ein Haustiergeschäft, wo es alles für Hund, Katze, Maus usw. zu kaufen gibt. Das Angebot ist sehr gut. Die Preise sind in etwa vergleichbar mit deutschen Preisen. Einiges ist preiswerter anderes ist teurer. Auch die großen Supermärkte haben fast immer eine Tierfutterabteilung. Hier bekommt man auch einfache Floh- und Wurmmittel. Wenn man etwas Spezielles möchte, muss man auch in den USA zum Tierarzt. In Supermärkten wie Walmart und Co. können Haustiere aller Art mit reingenommen werden. Die Ausnahme sind kleine Supermärkte. Es würde auch kaum ein Amerikaner auf die Idee kommen, seinen Hund vor einem Laden anzubinden. Entweder bleibt der Hund im Auto oder er geht mit ins Geschäft. Wenn es warm ist und die Hunde im Auto bleiben, dann wird das Auto mit laufendem Motor abgestellt, damit die Klimaanlage weiterarbeiten kann. Manche machen das auch, wenn sie keinen Hund haben. Typisch ist auch der Transport der Hunde auf der Ladefläche der Tracks. Manchmal in Transportboxen, meistens aber einfach nur so.

In den USA gilt auf Campingplätzen überall Leinenpflicht für Hunde und die wird meisten auch eingehalten. Auffallend und unbedingt positiv zu erwähnen, ist das gute Sozialverhalten der Hunde in den USA. Kaum ein Hund zeigt aggressives Verhalten gegen andere Hunde oder Menschen. Auch die extremen Angsthasen haben wir hier nur ganz selten gesehen. In größeren Städten gibt es spezielle Hundeauslaufgebiete, die auch sehr gut besucht sind. Hier laufen alle Hunde ob groß oder klein ohne Leine und wir haben nie Raufereien oder ähnliches gesehen. Die Amerikaner halten ihre Hunde als wenn es Kinder sind. Sie haben eine gewisse Narrenfreiheit und wie sie es mit ihren Kindern tun, reden sie unentwegt auf ihre Hunde ein. Alles muss irgendwie kommentiert werden. So richtig gehorsame Hunde gibt es kaum. Und so reagieren die meisten Hunde nicht sofort, wenn sie von ihren Besitzern gerufen werden. Aber wie bei ihren Kindern haben die Amerikaner eine Engelsgeduld. Irgendwann kommt der Hund schon zurück. Es gibt viele Hundesitter, Hundetagesstätten oder auch Hundeschulen. Aber auch hier reicht es wenn der Hund halbwegs hört.

Tierärzte gibt es in den USA in jeder Stadt. Die Preise sind unterschiedlich – aber generell sind sie höher als in Deutschland. Es gibt Jahrespläne (Impfen, Entwurmen, div. Test usw.) die Preise sind recht heftig und werden daher als monatliche Ratenzahlung angeboten.

Einschränkungen für Hundebesitzer haben wir nur in den großen Nationalparks wie Grand Canyon usw. erlebt. Hier dürfen Hunde nicht auf die Trails mitgenommen werden. Das Gleiche gilt für einige Strände der State Parks, wo Hunde ebenfalls verboten waren. Ansonsten gilt die bereits erwähnte Leinenpflicht.

Wir hatten nie Probleme damit, eine Auslaufmöglichkeit für unsere Hunde zu finden.

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Mexiko / Baja California http://abenteuerland.cc/mexiko-baja-california/ http://abenteuerland.cc/mexiko-baja-california/#respond Fri, 10 Nov 2017 19:10:49 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3425 08.11.2017 – 09.11.2017 Wir fahren vom Campingplatz zum Grenzübergang Tecate. Alle frischen Lebensmittel haben wir verbraucht und hoffen, dass sich niemand an den restlichen Vorräten wie Büchsen usw. stören wird. In Tecate angekommen, suchen wir uns kurz vor der Grenze Weiterlesen ...

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08.11.2017 – 09.11.2017

Wir fahren vom Campingplatz zum Grenzübergang Tecate. Alle frischen Lebensmittel haben wir verbraucht und hoffen, dass sich niemand an den restlichen Vorräten wie Büchsen usw. stören wird. In Tecate angekommen, suchen wir uns kurz vor der Grenze einen Parkplatz wo wir Felice abstellen. Im Internet liest sich das alles total einfach, aber vor Ort! Die meisten Parkplätze sind zu klein, da können wir nicht stehen oder man macht uns klar, dass Wohnmobile hier nicht willkommen sind – nur PKWs. Wir finden nach ein paar Mal auf- und abfahren dann doch noch einen Platz. Es ist niemand vor Ort – Selbstregistratur – Gebühr 5 Dollar. Wir fahren eine ziemlich steile Auffahrt runter, suchen uns einen Platz und stecken das Geld in den Briefumschlag und dann in den Kasten.

Zu Fuß geht es zum Grenzübergang. Zuerst zum Immigrationsbüro – um die Touristenkarte zu holen, dann zum Bankschalter – um die Gebühr zu bezahlen. Anschließend zurück zum Immigrationsbeamten. Hier bekommen wir die Bestätigung, dass wir 180 Tage im Land bleiben können. Alle Grenzmitarbeiter sind freundlich und hilfsbereit. Wir müssen nirgends lange warten. Wir gehen über die Grenze und sind nach ein paar Schritten in Mexiko. Direkt hinter der Grenze herrscht quirliges Treiben und wir bekommen einen ersten Eindruck was uns erwartet.

Wir überqueren kurz die Straße und gehen zurück zum amerikanischen Grenzposten. Dort fragt man uns woher wir kommen und wie lange wir in den USA bleiben wollen. Nach dem wir dem Grenzbeamten erklärt haben, wie sich alles verhält, können wir einreisen. Aber wir verlassen nachher entgültig die USA und in diesem Fall müssen wir die Formulare abgeben, die in unseren Pässen sind. Also müssen wir noch zum Immigrationsbüro der USA, wo die Zettel aus den Pässen entfernt werden. Damit sind wir offiziell aus den USA ausgereist.

Wir holen unser Wohnmobil vom Parkplatz ab und fahren zur Grenze. Den ersten Grenzbereich können wir passieren und müssen dann aber rechts an die Seite fahren. Die Grenzbeamten sehen sich unsere Pässe an und wollen das Permit für das Fahrzeug sehen. Wir haben keins – brauchen auch keins für die Baja. Ein Grenzbeamter will sich den Hänger ansehen, dann werden die Hunde besichtig und es wird gerätselt, was für eine Rasse und nach einem schnellen Blick ins Wohnmobil, können wir die Grenze passieren. Wir brauchten für den Grenzübergang nicht ganz eine Stunde.

Übrigens: Weder der Immigrationsbeamter noch die kontrollierenden Grenzbeamten wollten irgendwelche Unterlagen für die Hunde sehen.

Wir fahren von Tecate nach Ensenada. Und da sind sie wieder – schlechte Straßen mit riesigen Schlaglöchern und den für Mexiko bekannten Topes (Bodenschwellen). Gut das die Stoßdämpfer gewechselt wurden. Hier werden sie wieder ordentlich beansprucht. Der Verkehr ist chaotisch. Vergleichbar mit Autofahren in Rom. Gewöhnungsbedürftig sind die vielen Stoppschilder an den Kreuzungen. Nicht immer erschließt sich uns der Sinn der Schilder.

In Ensenada gehen wir erst einmal bei Walmart einkaufen. Das Angebot ist übersichtlich und teilweise günstiger als in den USA. Dafür gibt es vieles nicht. Auf dem Parkplatz spricht ein junger Mexikaner Wolzow an und erzählt, dass er in Deutschland – Berlin studiert hat. Er erkennt sofort das Berliner Wappen an meiner Autotür. Er spricht sehr gut Deutsch, fragt uns wo wir überall schon waren und ist begeistert von unserem Vorhaben.

Dann treffen wir noch zwei französische Paare mit ihren Wohnmobilen. Nach einem kurzen Plausch mit ihnen und guten Wünschen für die Reise geht es für uns weiter zum ersten Campingplatz.

Der erste Tag in Mexiko geht zu Ende. Wir sind geschafft von den Eindrücken der letzten Stunden. Diese Armut der Menschen hier, der Müll und Unrat überall, die schlechten Straßen und die vielen streunende Hunde, die überall unterwegs sind. Man muss gerade in den Orten aufpassen, dass man keinen überfährt. Die toten Tiere am Straßenrand zeugen davon, dass das wohl häufig vorkommt.

Wir fahren wieder über die Berge, erreichen den Campingplatz kurz vor Sonnenuntergang, finden auf dem Acker noch eine Stelle wo wir halbwegs gerade stehen.


 

 

 

Das Meer kann man in der Ferne schon sehen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist es auf dem Campingplatz total still und so haben wir später eine sehr ruhige Nacht.

Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Süden ans Meer. Wir passieren unsere erste Militärkontrolle. Alles läuft sehr freundlich ab. Mit Interesse wird zur Kenntnis genommen, dass wir aus Deutschland kommen. Wir müssen keine Unterlagen oder sonstiges vorlegen. Man wünscht uns eine gute Fahrt und einen schönen Aufenthalt in Mexiko.

Wir erreichen unseren Campingplatz am Meer und wir sind die einzigen Gäste. Wir haben wieder einen ganzen Campingplatz für uns alleine.

 

 

 

Und dazu einen Strand – soweit man blicken kann – niemand außer uns.


Wir sind am Strand und beobachten die Möwen, Pelikane und die Delfine, die hier fischen.

 

 

 

Wir bleiben am Meer sitzen bis die Sonne untergeht.

 

Es gibt auf dem Campingplatz Strom, Wifi, Toiletten und Duschen für umgerechnet rund 10 Dollar. Alles einfach – aber wie schon mal erwähnt – man gewöhnt sich mit der Zeit daran und lernt ohne Wandkontakt zu duschen, egal wie eng die Duschenkabinen sind.

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USA – die letzten Tage http://abenteuerland.cc/usa-die-letzten-tage/ http://abenteuerland.cc/usa-die-letzten-tage/#respond Fri, 10 Nov 2017 16:55:44 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3432 05.11.2017 – 08.11.2017 Die letzten Tage in den USA sind angebrochen. Am Montag fahren wir nach San Diego zum Tierarzt. Laut Einreisevorschriften benötigen die Hunde für Mexiko gültige Impfungen und ein Gesundheitszertifikat. Die Impfungen für unsere drei Mädels sind alle Weiterlesen ...

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05.11.2017 – 08.11.2017

Die letzten Tage in den USA sind angebrochen. Am Montag fahren wir nach San Diego zum Tierarzt. Laut Einreisevorschriften benötigen die Hunde für Mexiko gültige Impfungen und ein Gesundheitszertifikat. Die Impfungen für unsere drei Mädels sind alle noch bis April 2018 gültig, aber ein Gesundheitszertifikat brauchen wir.

Beim Tierarzt läuft alles ganz entspannt ab. Nachdem wir erklärt haben was wir benötigen, werden die Hunde gewogen, dann geben wir die Impfausweise ab und eine Tierärztin untersucht die Hunde kurz. Anschließend bekommen wir die Ausweise zurück und das Zertifikat. Ein sehr teures Vergnügen – fast 400 Dollar hat uns der Spaß gekostet. Mal sehen ob wir das überhaupt irgendwo vorzeigen müssen.

Am Dienstag fahren wir zum einem Waschsalon.

Anschließend planen wir die Route und die Übernachtungen für die ersten 2 Tage in Mexiko und genießen dann den letzten Abend in den USA bei einem wunderschönen Sonnenuntergang.

 

 

Am Mittwoch, den 08.11.2017 essen wir noch gemütlich Frühstück und machen uns dann auf den Weg Richtung Grenze.

 

 

 

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San Diego, der Pazifik und Deutsche Schäferhunde http://abenteuerland.cc/san-diego-der-pazifik-und-deutsche-schaeferhunde/ http://abenteuerland.cc/san-diego-der-pazifik-und-deutsche-schaeferhunde/#respond Mon, 06 Nov 2017 04:56:27 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3381 30.10.2017 bis 05.11.2017 Jetzt wo unser Tank wieder dicht ist, fahren wir zurück zum Campingplatz San Elijo State Beach. Auch wenn es inzwischen nicht mehr so warm ist, ist es am Pazifik noch wunderschön und abends genießen wir den Sonnenuntergang.    Weiterlesen ...

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30.10.2017 bis 05.11.2017

Jetzt wo unser Tank wieder dicht ist, fahren wir zurück zum Campingplatz San Elijo State Beach.

Auch wenn es inzwischen nicht mehr so warm ist, ist es am Pazifik noch wunderschön und abends genießen wir den Sonnenuntergang. 

 

 

 

 

Unten am Strand finden sich immer ein paar Fotomotive und ein Spaziergang am Strand ist und bleibt Entspannung pur.

 

Wir bleiben bis zum 03.11.2017 und fahren anschließend zum Regional Park Sweetwater in Bonita, einem Vorort von San Diego. Am Wochenende wollen wir zweit Hundeveranstaltungen des Vereins für Deutsche Schäferhunde besuchen und da liegt der Campingplatz in Bonita so ziemlich in der Mitte von den Veranstaltungsorten am Samstag und am Sonntag. 

Körung am Pazifik – na das ist schon was.

Marion und Bernd von Zimmitour sind mit ihrem „Schneckenhaus“ ebenfalls in Sweetwater gestrandet und so freuen wir uns, dass wir die Beiden endlich auch einmal persönlich kennen lernen. Wir verbringen am Freitag und Samstag einige sehr nette Stunden am Feuer bei einem Gläschen Wein bzw. Bier und stellen fest, dass wir in bestimmten Situationen vor denselben Problemen standen und manchmal noch immer stehen.

Am Sonntagmorgen brechen wir früh auf, wir wollen die zweite Hundeveranstaltung besuchen und Marion und Bernd wollen weiter Richtung Hollywood.  Wir wünschen uns gegenseitig eine schöne Zeit, eine gute Reise und hoffen, dass wir uns Weihnachten auf der Baja California wiedersehen.  Gute Fahrt und passt auf Euch auf!

Für uns geht es zur Hundeausstellung. Ich war früher selbst aktives Mitglied im Verein für Deutsche Schäferhunde, habe meine eigenen und auch fremde Hunde ausgebildet und so war es für mich total interessant zu erleben, wie tausende Kilometer vom Heimatland des Deutschen Schäferhundes entfernt, mit den Hunden gearbeitet wird.  Es hat mich dann schon sehr überrascht, einen Richter und Körmeister aus Sachsen Anhalt hier in San Diego zu treffen und mitzuerleben, dass zum Beispiel alle Befehle in deutscher Sprache gegeben werden. 

Wir haben an den zwei Tagen sehr viele nette Menschen getroffen, haben tolle Hunde gesehen und es hat einfach Spaß gemacht, mal wieder unter Hundesportlern zu sein. Wir wünschen Leon und seinen Vereinsmitglieder alles Gute, viel Spaß bei der Arbeit mit den Hunden und natürlich jede Menge sportliche Erfolge.

Wir fahren am Ende der Veranstaltung wieder zum Campingplatz am Pazifik, wo wir die nächsten Tage nutzen wollen, uns auf Mexiko vorzubereiten. Die Hunde müssen zum Tierarzt und auch so gibt es noch einiges zu tun, bevor wir die USA verlassen. 

 

 

 

 

 

 

 

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USS Midway Museum http://abenteuerland.cc/uss-midway-museum/ http://abenteuerland.cc/uss-midway-museum/#respond Wed, 01 Nov 2017 22:28:00 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3346 Am 26.10.2017 besuchten wir den Flugzeugträger Midway, der im Hafen von San Diego zu einem imposanten Museum umgebaut wurde. Die Anfahrt mit Felice gestaltete sich relativ einfach, da die Straßen gut ausgeschildert sind. Parken konnten wir genau gegenüber des Flugzeugträgers, Weiterlesen ...

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Am 26.10.2017 besuchten wir den Flugzeugträger Midway, der im Hafen von San Diego zu einem imposanten Museum umgebaut wurde.

Die Anfahrt mit Felice gestaltete sich relativ einfach, da die Straßen gut ausgeschildert sind.

Parken konnten wir genau gegenüber des Flugzeugträgers, auf einem großen Parkplatz. Drei Stunden für 7,50 Dollar – nicht mal so teuer. Die Parkuhren ließen sich zudem auch auf Plastik (VISA) ein.

 

 

Vom Parkplatz kommt man zuerst an der riesigen „Sailor Kissing Nurse“ Statue vorbei und das Schiff im Hintergrund fällt kaum auf.

Wir haben Glück und müssen an der Kasse nicht lange warten. 20 Dollar pro Erwachsenen sind ok, dazu gibt es Informationsmaterial und sogar eine deutschsprachige Broschüre.

Anschließend folgt noch eine kleine Taschenkontrolle und schon geht es los. Wir nehmen uns einen Audioguide und beginnen unseren Rundgang auf dem Hangar Deck.

Die Größe des Raumes ist schon beeindruckend. So groß hatte ich mir das nicht vorgestellt. Als Erstes sehen wir Kampfflugzeuge, die aus der Zeit der Indienststellung des Trägers stammen (1945). Es gibt aber auch noch modernere Flugzeuge und jede Menge Cockpits, in denen man Platz nehmen kann. Für einige Dollar kann man einen Start- oder Flugsimulator benutzen. In einem weiteren Raum sind riesigen Ankerketten zu besichtigen. Ein Anker wiegt 20 Tonnen, das sind schon mächtige Ketten, die hier langlaufen.

Wir sind an den Matrosenkojen angekommen. Hier ist nicht viel Platz, da hatten es die Unteroffiziere schon bedeutend besser.

 

Weiter geht es zum Maschinenleitstand und zum Gefängnis. Im Maschinenraum 3 (einer von insgesamt 4) konnte man sich die Technik der Dampferzeugung anschauen und die Arbeitsweise der Maschinen wurde von einem Volontär erklärt. In den Kesseln wurde Wasserdampf mit einer Temperatur von 450°C erzeugt, der für den Antrieb des Schiffes und für die Katapult-Starteinrichtung gebraucht wurden. Das geschah übrigens bis zur Außerdienststellung im Jahre 1991, alles mit Dieselöl.

Jetzt kommen wir auf das Flugdeck mit gigantischen Ausmaßen, das mit allerlei Fluggerät der verschiedenen Epochen ausgestattet ist.

 

Neben der F-14 Tomcat (Topgun lässt grüßen) stehen hier eine Menge Hubschrauber, wovon man die Meisten auch besichtigen kann.

 

 

 

Weiterhin ist ein Flugzeug mit ausgefahrenem Fanghaken und einem Stück Fangseil zu sehen.

Das Fangseil ist deutlich dünner als erwartet.

Wir besichtigen noch die Brücke auch „Insel“ genannt. Hier sind wieder Volontäre im Einsatz und erklären die Aufgaben der einzelnen Abteilungen (von den Meteorologen, über den Navigator, dem Flightdirector, dem Airboss bis hin zum Kapitän. Unsere Sprachkenntnisse gerieten dabei schnell an ihre Grenzen, aber es war trotzdem sehr interessant.

Noch ein Wort zu den Volontären. Diese sind alle ehemaligen Besatzungsmitglieder des Flugzeugträgers. Sie sind im Rentenalter und machen diese Arbeit freiwillig, unentgeltlich und mit sehr viel Stolz.

Nach fast 3 Stunden waren wir wieder am Auto und fuhren zurück zu unserem Stellplatz. Um alles auf diesem Flugzeugträger zu besichtigen muss man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen, so groß ist das Teil.

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Route 66 – Joshua Tree – Salton Lake http://abenteuerland.cc/route-66-joshua-tree-salton-lake/ http://abenteuerland.cc/route-66-joshua-tree-salton-lake/#respond Sat, 21 Oct 2017 23:07:10 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3274 11.10.2017 bis 14.10.2017 Wenn man in den USA mit dem Auto unterwegs ist, dann gehört die historische „Route 66“ zum Pflichtprogramm und wir absolvieren das liebend gerne. Der Verlauf der Straße wurde mehrfach verändert und so findet man nur noch Weiterlesen ...

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11.10.2017 bis 14.10.2017

Wenn man in den USA mit dem Auto unterwegs ist, dann gehört die historische „Route 66“ zum Pflichtprogramm und wir absolvieren das liebend gerne.

Der Verlauf der Straße wurde mehrfach verändert und so findet man nur noch Teilstücke der originalen Strecke.

 

 

 

Eine USA Rundreise ohne wenigstens ein Stück auf der Route 66 gefahren zu sein, geht gar nicht. Wir fahren in Williams auf die 66.

 

 

 

 

Selbstverständlich geht es auch nach Seligman (Arizona), wo wir im berühmten Friseursalon von Angel Delgadillo halt machen.

Überall an den Wänden haben sich Besucher aus der ganzen Welt mit Geldscheinen, Kfz-Schildern und anderen Dingen verewigt. Auch wir lassen ein kleines Souvenir zum Andenken hier – einen Wimpel von Wolzow aus längst vergangenen Tagen, aus der aktiven Sportzeit meines Mannes.

 

Wir fahren die Route 66 durch die Prärie, einige Steppenläufer rollen über die Straße, draußen sind angenehme 28 Grad, im Auto sing gerade „Purple Schulz …..nur ’ne Wiese und ’ne Flasche Wein und du an meiner Seite wirst mein größter Luxus sein…..“. Und wir, wir sind super drauf, haben uns, was braucht man in so einem Moment mehr! Wir genießen das Leben, das hier und jetzt.    „…immer nur leben, nur leben, keinen einzigen Tag vergeben, alles genießen, jeden Atemzug und ganz genau zu wissen, es ist noch lange nicht genug….“. Wie recht er doch hat!


Wir durchqueren auf dem Hwy 95 einen Teil der Mojave Wüste. Die Straße ist bis auf ein paar kleine Abschnitte, in einem exquisiten Zustand und jetzt am Nachmittag gut frequentiert. Was sicher auch daran liegt, dass dies die kürzeste Verbindung zwischen der I 40 und der I 10 nach San Bernadino ist.

Hier gibt es anscheinend nichts und trotz der Trostlosigkeit hat die Fahrt dennoch ihren speziellen Reiz. Zum Glück haben wir Mitte Oktober und so sind es aktuell nur 33 Grad, was die Fahrt durch die Wüste erträglich macht.

 

Wir übernachten auf dem Walmart in Parker.

Unser Weg führt uns weiter zum Joshua-Tree-Nationalpark. Es ist eine Wüstenlandschaft und bildet den Übergang zwischen der Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste.

Die Joshua Bäume sind Palmlilien (Yucca). Der im Nationalpark vorhandene Campingplatz ist nicht ganz so nach unserem Geschmack, klein und eng – eher was für Zelte und daher machen wir uns wieder auf den Weg und fahren weiter zum Salton Lake, einem sehr großen Salzsee in Kalifornien.

 

Das Salton Sea State Recreation Area besteht aus 4 Campingplätzen. Hier wollen wir zwei Nächte verbringen, bevor es weiter zum Pazifik geht. Als wir zum ersten Campingplatz kommen fällt uns sofort auf, das es nur zwei Camper auf dem gesamten Platz gibt. Auf Nachfrage beim Ranger erklärt uns dieser, dass alle am Wochenende kommen. Na das können wir uns ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen. Im Internet finden wir den Hinweis, dass der zweite Campingplatz, der Mecca Beach Campground bis Anfang Oktober wegen Bauarbeiten geschlossen war. Das komplette Wasserleitungssystem wurde erneuert. Dieser und auch die 2 anderen Campingplätze sind komplett leer.

Es sieht toll hier aus, aber der Schein trügt. Bei einem Spaziergang mit den Hunden finden wir dann schnell heraus, warum niemand hier ist. Der See ist tot. Etliche vertrocknete Fische liegen am Strand und das Wasser sieht seltsam aus. Direkt am See riecht es auch etwas streng. Aber am Campingplatz ist davon zum Glück nichts zu merken.

Einen äquivalenten Campingplatz in der Nähe gibt es nicht. Wir müssten noch Stunden weiter fahren, dafür sind wir zu müde.

Wir haben einen kompletten Campingplatz (Mecca Beach) für uns alleine. Duschen, Toiletten, Trinkwasser und Entsorgung sind vorhanden und funktionieren. Na ja, wir haben schon deutlich schlechter gestanden und dafür auch noch viel Geld bezahlt. Wir bleiben und müssen mit Entsetzen am nächsten Tag feststellen, dass es einen ganz Hartgesottenen gibt, der doch tatsächlich im See baden geht. Das bleibt die Ausnahme. In der zweiten Nacht kommt noch ein junges Pärchen und übernachtet ganz in unsere Nähe. Aber ansonsten verirrt sich niemand hier her. Wir haben unsere Ruhe und können ein paar Sachen erledigen.

Am Samstagmorgen geht es für uns weiter in Richtung Meer.

 

Quelle Liedtextauszüge: von „Purple Schulz – Immer nur Leben“


 

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Die Nationalparks V – Mesa Verde, Monument Valley und Grand Canyon – South Rim http://abenteuerland.cc/die-nationalparks-vi-mesa-verde-monument-valley-und-grand-canyon-south-rim/ http://abenteuerland.cc/die-nationalparks-vi-mesa-verde-monument-valley-und-grand-canyon-south-rim/#comments Thu, 19 Oct 2017 22:27:35 +0000 http://abenteuerland.cc/?p=3222 09.10.2017 – 11.10.2017 Mesa Verde erreichen wir am späten Nachmittag. Wir holen uns Informationsmaterial und planen die Tour für den nächsten Tag. Wir wollen uns die in den Fels geschlagenen Behausungen der Indianer ansehen. Am Abend sitzen wir noch sehr Weiterlesen ...

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09.10.2017 – 11.10.2017

Mesa Verde erreichen wir am späten Nachmittag.

Wir holen uns Informationsmaterial und planen die Tour für den nächsten Tag. Wir wollen uns die in den Fels geschlagenen Behausungen der Indianer ansehen.

Am Abend sitzen wir noch sehr lange draußen, denn in den vergangenen Tagen hatten wir das Pech, das wir wegen des Vollmondes leider nie den Sternenhimmel in den Bergen genießen konnten. Heute ist es anders. Es ist ein kalter, klarer Himmel und wir bekommen ein fantastisches Sternenpanorama geboten.

In der Nacht kommt starker Wind auf. Am nächsten Morgen ist es 1 Grad kalt und dunkle Wolken hängen über den Bergen. Als dann erst Graupel und später Schnee auf das Auto fällt, ist die Entscheidung schnell gefallen, wir fahren weiter. Keiner von uns beiden hat Lust bei dem Wetter wandern zu gehen. Zumal auch die vielen Schneezäune am Straßenrand den kommenden Winter ankünden.

Nach dem wir auf unsere Tour durch die Nationalparks überwiegend durch Berge gefahren sind, zieht es uns und besonders Wolzow zurück ans Meer. Es geht langsam zurück in Richtung Pazifik. Aber vorher machen wir noch einen kleinen Umweg über den Hwy 163 zum Monument Valley.

Für uns etwas ganz besonderes. Alles im Leben hat seine Zeit. Und so war es heute an der Zeit das mein Mann, nach mehr als einem viertel Jahrhundert, sein Versprechen einlösen konnte, mit mir genau hier her zu fahren.

 

 

Wenn wir schon mal in der Nähe sind, dann wollen wir uns auch den Grand Canyon von der südlichen Seite aus ansehen. Wir finden auf dem Desert View Campground einen freien Stellplatz und manchen eine erste Stippvisite durch den Park. Was sofort auffällt, sind die vielen Menschenmassen die im Park unterwegs sind. Wenn es jetzt im Oktober noch so voll ist, dann sind wir abermals froh, nicht im Sommer hier gewesen zu sein. Denn wie fast überall an besonders exponierten Stellen, gibt es auch hier extrem viele asiatisch aussehende Touristen. Sie werden per Busladung angekarrt und scheinen sich wie Heuschrecken über das Land auszubreiten. Allem Anschein nach, ist es der Zweck einer Reise, sich bzw. die Familie vor Aussichtspunkten zu fotografieren. Die Schönheit und die Besonderheit der Umgebung sind dabei anscheinend völlig uninteressant. „Seht mal, wir waren hier“, ich glaube darum geht es einzig und alleine, bei den meisten dieser Touristen. Nichts gegen Selfis – wir manchen ja hin und wieder auch welche – aber so! Einen Moment innezuhalten und das Gesehene auf sich wirken zu lassen, geht bei denen nicht. Da die asiatischen Touristen immer in Rudeln auftreten, ist es unerträglich laut und nervig, wenn sie in der Nähe sind.

Aber wir wollen uns den Canyon ansehen und das machen wir auch. Von dieser Seite kann man sehr weit in den Canyon schauen und sieht auch den Lauf des Colorado Rivers.


Auf unserer Tour durch die USA haben wir viele Verkehrszeichen für Wildwechsel gesehen. Anders als in Deutschland, wird hier auf die spezielle Tierart hingewiesen. So sahen wir Schilder für Rehe, Karibus, Bison, Kühe, Pferde …… ja, sogar ein Schild für Schildkröten war dabei.

Aber das hier! Na welche niedliche Katze kreuzt denn hier die Straße? Leider haben wir auf unseren Fahrten durch den Park keine Samtpfote gesehen. Schade!

Am nächsten Morgen machen wir uns ganz früh noch einmal zu einer Besichtigungstour durch den Park auf. Jetzt in der Früh ist der Park so wie wir ihn mögen. Nur wenige Touristen sind unterwegs und diese scheinen wie wir die Ruhe und die Natur genießen zu wollen.

Die langen Schatten der tief stehenden Morgensonne lassen den Park in ein ganz besonderes Licht erstrahlen und so genießen wir zum Abschied diesen fantastischen  Ausblick auf den Canyon.

 

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