Es geht los

12.05.2017 Wir fahren um 8.30 Uhr zum Amtstierarzt und bekommen nach kurzer Kontrolle, ob alle Impfungen usw. vollständig sind, die Gesundheitszeugnisse für unsere Hunde. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg nach Leipzig, wo wir noch einen sehr schönen Abend mit unseren Freunden verbringen.

13.05.2017 Nach einem leckeren Frühstück geht es nach Frankfurt, wo wir gegen 13.00 Uhr ankommen. Wir packen unsere 7 Sachen auf die Kofferkulis und haben schon mal Probleme die große Flugbox von Camoni in den Lift zu bekommen. Am Check-in bei Condor wartet bereits unser Sohn Matthias auf uns. Wir fallen natürlich mit unseren Hunden sofort auf. Ein Mitarbeiter prüft schon mal ob Camoni auch genügend Platz in der Box hat – was der Fall ist. Wir sollen um 16.00 Uhr die Hunde einchecken.

Jetzt heißt es schon wieder Abschied nehmen. Nadine, Tobi und Paul fahren zurück nach Leipzig und wir warten auf die Dinge die da kommen. Und wie sie kommen!

Es ist 16.00 Uhr und die Mitarbeiterin vom Check-in will zuerst einmal die Transporttaschen für die Windspiele sehen und stellt fest, dass kleine Windhunde ziemlich lange Beine haben und daher nicht sonderlich bequem in den Taschen stehen können. Sie ist jetzt doch unsicher ob sie die Taschen freigeben kann. Damit erfüllen sich all meine Befürchtungen. Ich hatte ewig nach brauchbaren Taschen gesucht die so hoch sind, dass auch ein Windspiel darin bequem stehen kann. KEINE CHANCE. Daher habe ich die Größten gekauft die auf dem Markt zu bekommen waren. Die nette Mitarbeiterin mag jedoch Hunde und so holt sie sich schnell das OK von einer weiteren Kollegin und unsere Mädels dürfen glücklicher Weise mit ihren Taschen an Bord. Super!

Bei der Buchung der Flüge habe ich jedoch übersehen bzw. war es für mich nicht deutlich erkennbar, dass man bei Flügen in die USA und Kanada pro Person nur ein Gepäckstück bis max. 32 kg haben darf. Die 32 kg haben wir nicht erreicht, aber jeder von uns hatte die Sachen auf mehrere Gepäckstücke verteilt. Dum gelaufen.

Uns blieb nichts anderes übrig als im Eiltempo zum nächsten Koffershop zu gehen und für viel Geld einen großen neuen Koffer zu kaufen. Die Zeit rennt und wir laufen Gefahr unser Flugzeug zu verpassen. In Windeseile packe ich die wichtigsten Dinge aus den einzelnen Taschen in den großen Koffer. Das restliche Gepäck nimmt Matthias mit zu sich. Jetzt wird es auch am Schalter hektisch, da die Security noch nicht da ist, um die Box für Camoni frei zu geben. Die Transportmitarbeiter, die Camoni zu unserem Flugzeug bringen wollen drängeln auch schon. Endlich taucht der Securitymitarbeiter auf. Aber da er sein Telefonat noch nicht beendet hatte, hieß es für uns weiter warten. Die nette Mitarbeiterin vom Check-in wurde jetzt doch ungeduldig und bat ihn doch das Telefonat zu beenden und die Box für den Flug frei zu geben, was er dann auch mit der notwendigen Gelassenheit und Ruhe machte. Endlich! Nun aber schnell. Camoni in die Box, Kabelbinder anbringen, eine kurze Verabschiedung und dann machten wir uns auf den Weg zum Flugsteig, der natürlich gefühlte 10 km vom Check-in entfernt war. Völlig außer Atem kamen wir dort an. Das Boarding hatte gerade begonnen und wir konnten sofort an Bord.

Wir verstauten unser Handgepäck und kamen langsam wieder zu uns. Was für ein Stress. Kurze Zeit später waren alle Passagiere an Bord und ich bat einen Steward sich beim Kapitän zu erkundigen ob Camoni an Bord und die Heizung im Abteil angestellt wurde. Die Maschine setzt sich in Bewegung und endlich erfahren wir einige Minuten später vom Stewart, dass es Camoni gut geht.

KANADA wir kommen.


 

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