Die Nationalparks III – Bryce

01.10.2017 bis 04.10.2017

Wir entscheiden uns die Straße die wir gekommen sind nicht komplett zurückzufahren, sondern wollen lieber über den Hwy 89 A, vorbei am Jacob Lake bis zum Lake Powel fahren. Eine gute Entscheidung, denn kurz nachdem wir den auf den Hwy in östliche Richtung abgebogen sind, fahren wir über die Berge und erreichen ein Tal.

Hier müssen wir runter. Vor uns ein riesiger Canyon. Links das Vermillon Cliffs National Monument, das sogenannte Paria Plateau und rechts in der Ferne die Ausläufer des Grand Canyon Nationalparks. Eine schier nicht enden wollende Steppe liegt vor uns.

  

Die Straße führt links an den Felswänden vorbei und rechts sieht man tiefe Krater im Boden. 

 

 

 

Die Erde scheint aufgerissen zu sein. Aber der Schein trügt. Dort unten fliest der Colorado River.

 

 

 

Er und seiner Zuläufe haben dies hier alles geschaffen.

Wir überqueren den Colorado River, fahren auf der anderen Seite ein Stück zurück, verlassen die Ausläufer des Grand Canyon und sehen in der Ferne den Lake Powel.
Geplant war am Lake Powel ein oder zwei Nächte auf dem Campingplatz zu verbringen. Aber am kommenden Wochenende findet irgendein Motorbootrennen oder ähnliches statt und dem entsprechend voll ist es jetzt schon auf dem Wasser. Auf so viel Trubel haben wir keine Lust, denn eigentlich wollten wir mit unserem Boot auf den See. Wir übernachten daher einfach auf dem Walmart in Page, versorgen uns bei der Gelegenheit noch schnell mit etwas Proviant für die nächste Woche und fahren dann am nächsten Morgen weiter.

Nach einigen Stunden Autofahrt erreichen wir den Bryce Nationalpark. Wir fahren auf dem North Campground, es sind glücklicher Weise noch einige Stellplätze frei und so suchen wir uns einen Stellplatz ganz in der Nähe des Visitor Center aus, von wo auch die Shuttlebusse abfahren. Nachdem die Hunde versorgt sind machen wir uns auf eine erste Entdeckungstour durch den Park.

Am nächsten Morgen packen wir nach dem Frühstück das Notwendigste ein und fahren mit dem Shuttlebus in den Bereich des Parks, der mit Wohnmobilen nicht befahren werden darf.

Wir halten hier und da an, laufen ein Stück und erkunden die Umgebung, dann fahren wir mit dem Bus weiter.

Die ausgewiesenen Wanderwege sind nach leicht, mittel und schwer eingeteilt, so dass jeder seinen Weg gut finden kann.

 

 

 

Wir entscheiden uns für einen mittelschweren Weg und durchwandern eine eindrucksvolle Landschaft.

Am Abend kommen wir ziemlich geschafft zurück zu Campingplatz und sind erstaunt, dass alle Stellplätze inzwischen belegt sind. Wir verbringen eine ruhige Nacht und machen uns am nächsten Morgen auf den Weg zum Capital Reef.


 

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