Die Nationalparks I – Zion

28.09.2017 bis 29.09.2017

Wir verlassen Las Vegas und fahren zum Zion Nationalpark in Utah. Die Fahrt durch Nevada ist unspektakulär und langweilig.

Kurz hinter der Grenze zu Arizona verändert sich das Landschaftsbild.

Wir fahren zum South Campground. Der Campingplatz befindet sich im Nationalpark und ist sehr günstig gelegen. Bereits bei der Einfahrt zum Park steht, dass der Campingplatz voll ist. Wir versuchen es trotzdem und haben Glück, denn wir können für eine Nacht auf dem Gruppenplatz stehen bleiben. Wir stellen das Auto ab und gehen mit den Hunden spazieren. Vom Campingplatz aus bringt uns ein kostenloser Shuttlebus durch den Park.

Er hält an den unterschiedlichsten Aussichtspunkten. Wir steigen hier und da aus, laufen ein Stück und fahren dann weiter.

 

 

 

Bei der Fahrt durch den Park erinnern mich die Gesteinsschichten an Nudelteig, der durch eine Nudelmaschine läuft und übereinander klappt und die Bruchkanten dieser Gesteine an Würfelbruch von Holz.

 

Als die Sonne am Abend langsam untergeht, sehen die Berge aus, als wären sie aus Gold und für uns wird es Zeit mit dem Bus zurück zum Campingplatz zufahren.


 

 

Auf dem Campingplatz und im gesamten Park sehen wir sehr viele Rehe, die anscheinend jede Scheu vor dem Menschen verloren haben.

Der Stellplatz der uns zugewiesen wurde ist nach zwei Seiten abschüssig und so stehen wir so schräg, wie noch nie zuvor. Egal was wir versuchen, ob mit Auffahrkeilen oder ohne, ein bisschen mehr nach hier oder nach da, wir können es nicht ausgleichen – wir haben sehr starke Schlagseite. Aber für die eine Nacht muss es gehen und ich hoffe nur, dass ich nachts nicht aus dem Bett falle.

Am nächsten Morgen werden wir schon früh geweckt, denn es herrscht geschäftiges Treiben auf dem Campingplatz und auf der Straße. Naja, da kann man nichts machen, also aufstehen, waschen, frühstücken und losfahren.

Wir fahren über Serpentinen durch die den Park und die Strecke ist sehr schön. Sie führt durch einen Tunnel und dann weiter bis zum Hwy 89. Der knapp 4 Meilen lange Tunnel darf nur von Fahrzeugen bis zu einer bestimmten Größe durchfahren werden. Bei der Einfahrt in den Nationalpark wurde unser Auto bereits vermessen und so geht es bei der Kontrolle zur Tunneleinfahrt recht schnell, denn wir brauchen nur die Bestätigung abzugeben, die wir gestern erhalten hatten.

Bei der Fahrt durch den Tunnel fallen mir die schlimmen Tunnelunfälle der letzten Jahre in Europa ein. Hier gibt es keine Fluchtwege, Ventilationssystemen oder sonstiges. Zwei Fahrspuren und hin und wieder ein paar Öffnungen in der Felswand mal große und mal keine und ich verwerfe schnell wieder die Gedanken daran.

Wir erreichen den Hwy 89 und fahren weiter in Richtung Grand Canyon.

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