Deutsche in Texas – Fredericksburg

05. Februar 2018 bis 08. Februar

Wir fahren auf der TX 54, dem historischen Texas Mountain Trail. Ein Warnschild informiert uns, dass die Straße an regnerischen Tagen überflutet sein kann.

Und so stehen überall in den Senken diese Schilder.

Regen ist nicht in Sicht, kein Flussbett führt Wasser und Petrus, der uns weiter wohlgesonnen ist, beschert uns auch heute wieder einen wunderschönen sonnigen Tag. Die Straße ist in einem tadellosen Zustand und außer uns ist kaum ein Auto unterwegs. Wir genießen die Einsamkeit der Gegend und den weiten Blick über die Prärie.

Die schier unendliche Weite des Landes, erfahren wir hier wieder einmal und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Ab Van Horn geht es dann mit deutlich mehr Autos und vor allem vielen Lkws, über die I 10, weiter bis zum Walmart nach Fort Stockton, wo wir die Nacht verbringen.

Wir haben mal wieder nicht sonderlich gut geschlafen und kommen nur schwer in die Gänge. Die Temperaturen sind deutlich gefallen und so ist nix mehr mit kurzen Hosen. Nachts haben wir 2-3 Grad und tagsüber höchstens 20 Grad. Unseren Windspielen ist das morgens eindeutig zu kalt und uns übrigens auch.

Nach rund 350 Kilometern und einer weiteren Walmart Übernachtung steht Fredericksburg auf dem Programm.

Eine alte deutsche Siedlung. Wir parken an der Bibliothek und schlendern über die Main Street, dem historischen Stadtkern. Alles ist picobello sauber und liebevoll gestaltet.

 

 

 

Die Deutschen Wurzeln sind unverkennbar. Deutsche Namen und überall in den Restaurants gibt es deutsche Küche. Na ja, das mit dem Wiener Schnitzel nehmen wir mal nichts so genau, aber Currywurst, Kassler mit Sauerkraut, das kann man gelten lassen. Egal wie, es gefällt uns hier sehr gut.

 

Es gibt viele süße Häuser mit allerlei Nippes und sogar auch eine deutsche Bäckerei mit Café (das Brot war jedoch sehr amerikanisch – schade).

 

 

Wir besichtigen die kleinen Museen und finden die ein oder andere Kuriosität beim Spaziergang durch die Stadt, die jetzt im Februar, nicht überlaufen ist.

 

 

 

   

 

 

Auf dem Weg durch Texas sind uns an den Autobahnen schon mehrfach die großen und sehr schön angelegten Rastplätze aufgefallen. Und so halten wir am Hwy 290, nur ca. 30 Minuten von Fredericksburg entfernt, an genauso einem Rest Area an. Die Aufenthaltsdauer ist gemäß den Hinweistafeln auf 24 Stunden begrenzt. Na das passt doch, wir bleiben. Hier ist alles weitläufig und sehr gepflegt, wie ein kleiner Park.

 

Es gibt große überdachte Sitzplätze mit Grill und extrem sauberen Sanitäranlagen, die hier sogar beheizt sind.

Und natürlich, wie wir es bisher überall in den USA erlebt haben, ist die Benutzung von öffentlichen Sanitäranlagen kostenlos. Armes Deutschland!!

Wir sind alleine auf dem Rastplatz, nachts sind kaum Autos unterwegs und so schlafen wir super und starten erholt in den neuen Tag.


 

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