Der Südosten der USA – Der Atlantik und eine koloniale Entdeckungsreise!

27.02.2018 bis 28.03.2018

Der Crooked River State Park erweist sich als Glücksgriff. Auf einem Teil des Campingplatzes werden die Stellplätze erneuert. Es gibt eine bestimmte Anzahl Plätze und man stellt sich einfach dahin wo ein Platz frei ist. Für uns perfekt.

 

 

Wir bekommen einen sehr großen Stellplatz. Dahinter ist eine große Freifläche, genau richtig, wenn man mit 3 kranken Hunden laufend raus muss.

Der Platz ist parzelliert und alles ist neu gemacht. Stellfläche, Picknickbank, Feuerstelle, Wasser, Abwasser und Strom.

 

Nach 6 Tagen sind unsere Hunde mit selbst gekochtem Diätfutter und anderen Hausmitteln zum Glück auch ohne Tierarzt wieder fit und so geht es weiter nach Savannah. Die Stadt ist bekannt für ihre wunderschönen Parks, Plätze und der Altstadt mit vielen Häusern im Kolonialstil. Da es hier einige Walmart’s gibt, auf denen man gut übernachten kann, nutzen wir diese Gelegenheit für die nächsten 4 Tage und sehen uns einiges in und um Savannah an.

 

 

Weiter geht es zum Hunting Island State Park. Wir haben den letzten freien Stellplatz fürs Wochenende gebucht und freuen uns, dass es nun endlich wieder einmal ans Meer geht.

Die Spuren des letzten Hurrikans sind unübersehbar. Ein Teil des Campingplatzes ist nicht mehr nutzbar.

 

 

 

Gebäude sind beschädigt und mussten zum Teil auch abgerissen werden. Auf dem restlichen Platz und am Strand wurde soweit aufgeräumt, dass eine Nutzung wieder möglich ist.

 

 

Der Strand ist sauber und hat einen wunderbar feinen Quarzsand. Herrlich zum barfuß laufen. Bei Tagestemperatur von rund 25 Grad macht das auch wirklich Spaß.

 

 

Am Ende des State Parks liegen überall noch die umgestürzten und angespülten Bäume am Strand.

Eine Szenerie von Tot und Vergänglichkeit und trotzdem wunderschön.

 

Der Weg zum Campingplatz führt über die Woods Bridge (Richard V. Woods Memorial Bridge). Durch Zufall finde ich im Internet, dass diese Brücke im Film Forrest Gump zu sehen ist. Einer der Lieblingsfilme von Wolzow. Und nicht nur die Brücke – sehr viele Szenen des Filmes wurden hier im State Park gedreht. So unter anderem die Szenen am Fluss in Vietnam, die unverkennbar im Park an der Lagune entstanden sind.

Wir verlängern unseren Aufenthalt um 2 Tage und genießen die tolle Gegend noch ein wenig, die noch immer geprägt ist von Palmen in Kombination mit Pinien und Kiefern.

Und natürlich von Tillandsia, auch bekannt als Spanisches Moos, das wie auch schon im Süden der USA überall an den Bäumen hängt – bizarr und mystisch.

Charleston, ist eine weitere Station auf unserer Tour durch den Südosten der USA. Auch hier finden wir wieder wunderschöne Gebäude im Kolonialstil.

 
  

 

 

 

 

 

Wir checken im Santee State Park ein und bleiben auf diesem sehr schönen Platz ein paar Tage.

Ein kleiner dreister Vögel findet, dass Camoni genau das richtige Material für seinen Nestbau mit sich herumträg und bedienen sich frech.

Hier gibt es ein kurzes Video davon.


Nach 2 Walmartübernachtungen in North Carolina fahren wir am 21. März nach Virginia und buchen von unterwegs eine Platz im Chippokes Plantation State Park. Als wir dort am Nachmittag ankommen, ist das Rangerhaus am Eingang des State Parks nicht besetzt. Die Anmeldung soll über das Visitor Center erfolgen. Es gibt am Gebäude einige kleine Fächer und in einem steckt ein Briefumschlag mit der Nummer unseres gebuchten Stellplatzes. In dem Briefumschlag sind alle Unterlagen für uns drin. Wegbeschreibung zum Stellplatz, Infos zur Umgebung und vieles mehr. Super gemacht.

Die Temperaturen sind ordentlich in den Keller gegangen. Nix mehr mit T-Shirt und so. Zum Glück schein aber den ganzen Tag die Sonne, so dass wie die Heizung nur nachts anmachen müssen.

Zu den Sehenswürdigkeiten in dieser Gegend gehört auf jeden Fall Williamsburg.

Ein Teil der Stadt wurde als Colonial Williamsburg im Stil des 18. Jahrhunderts restauriert. Größtenteils finanziert von den Rockefellers. Einige Gebäude wurden auf den Stand der damaligen Zeit zurückgebaut. Sehr viele Gebäude sind für Touristen geöffnet und können ohne Eintrittsgebühr besichtig werden. Für einige Besondere braucht man allerdings ein Ticket.

Wir finden einen kostenfreie Parkplatz direkt an der Fußgängerzone und bei strahlemden Sonnenschein durchstreifen wir mehr als 3 Stunden die Stadt, besichtigen die Gebäude und Gärten. 

 

 

Selbst eine alte Gerichtslinde findet man hier noch.

 

 

 

 

Mitarbeiter sind überall in historischen Gewändern unterwegs, arbeiter oder erzählen von der Geschichte der einzelnen Häuser und dem Leben der Menschen zur damaligen Zeit. Absolut sehenswert!

 

 

 



 

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