Ankunft in Halifax

13.05.2017 Wir sitzen endlich im Flieger mit unseren Hunden.

Die Anspannung will noch nicht so richtig weichen, aber bei Sonnenschein genießen wir doch langsam den Flug. Die Zeit an Bord vergeht erstaunlich schnell, was sicher auch daran lag, dass wir uns ohne nennenswerte Turbolenze bei weiterhin schönem Wetter Kanada nähern. Unsere Windspiele liegen ganz entspannt mir einer Knapperstange und mit Schlafen beschäftig in ihrer Tasche. Wir überfliegen Labrador und Neufundland, landen pünktlich in Halifax und kommen auf Grund unserer Sitzplätze schnell von Bord.

 

 

 

Die Einreiseformalitäten sind absolut unproblematisch. Bei der Immigration kommen wir zu einem sehr netten Mitarbeiter, dem sofort unsere 2 Taschen mit den Hunden auffallen. Er sieht sich unsere Zollerklärung kurz an, fragt uns wie lange wir in Kanada bleiben wollen. Wir erklären, dass wir eine Rundreise machen wollen – 6 Monate Kanada und 6 Monate USA. Während er die Zollerklärung vervollständigt, fragt er noch kurz welche Hunderasse unsere zwei Mäuschen sind und dann können wir auch schon weiter zum Gepäckband. Keine Frage nach Geldmitteln, Rückflugticket oder sonstigen Nachweisen.  

Am Gepäckband angekommen erkundigen wir uns erst einmal wo wir Camoni abholen können. Inzwischen läuft das Gepäck über das Band. Unsere Koffer sind unter den ersten die über das Band rollen. Jetzt heißt es am Sperrgutschalten warten. Nach mehr als einer halben Stunde wird uns unser Hund endlich gebracht. Super – sie ist wohl auf und freut sich uns zu sehen. Wir quälen uns wieder mit der großen Box ab, um diese auf den Kofferwagen zu bekommen. Wegen der Hunde müssen wir zu einem Sonderschalter beim Zoll. Der Zollbeamte spricht etwas deutsch. Er möchte nur die Impfausweise der Hunde sehen, fragt ob wir Lebensmittel einführen und wünscht uns eine gute Reise. Ich zeige ihm noch die Gesundheitsbescheinigungen der Hunde, die er überrascht betrachtet, die aber anscheinend nicht notwendig gewesen wären.

In der Wartehalle des Flughafens bleibe ich mit den Hunden zurück und Wolzow geht zur Autovermietung. Es dauert alles wieder ziemlich lange, da unser gebuchtes Auto nicht zur Verfügung steht. Wir bekommen ein Fahrzeug mit einer deutlich besseren Ausstattung aber leider auch mit einem kleineren Kofferraum. Die Box bekommen wir im zusammengebauten Zustand auf keinen Fall in das Auto. Leider sind bei unserer Koffer-Tausch-Aktion in Frankfurt auch der Schraubendreher und das Taschenmesser im zurückgelassenen Gepäck geblieben, so dass wir erst einmal unsere Koffer nach einem geeigneten Gegenstand durchwühlen müssen, um irgendwie die Schrauben der Box zu öffnen. Eine Haarschneideschere muss dann dafür herhalten. Egal. Wir verstauen unser Gepäck und fahren erst einmal zu einem Supermarkt um Hundefutter und für uns eine Kleinigkeit zu trinken und zum Frühstück zu kaufen. Gegen 22.30 Ortszeit sind wir endlich bei unserem gemieteten Haus und können den Tag ausklingen lassen.

14.05.2017 Die Nacht war kurz und nicht wirklich entspannend. Ein fremdes Bett halt!

Den Rest des Tages verbringen wir mit Spazierengehen, Einkaufen, alle Lieben daheim informieren, dass wir gut angekommen sind und um festzustellen, was wir in den Taschen an wichtigen Dingen in Frankfurt zurückgelassen haben. Zum Glück sind es alles Dinge, die man unkompliziert hier ersetzen kann. Nervig aber selber schuld.

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