Auf dem Highway 101 – an der Pazifikküste in Oregon Teil I

04.08. bis 09.08.2017

Wir verbringen 3 Tag in der Gegend um Seattle und machen uns dann auf den Weg an die Pazifikküste.

An der Willapa Bay finden wir einen schönen Platz zum Übernachten. Es ist zwar noch nicht wirklich der Pazifik, aber wir genießen den Blick übers Wasser und den Geruch vom Meer.

 

 

 

 

Wir sitzen an diesem Abend sehr lange draußen und sehen auf die Bucht, die langsam im Nebel verschwindet.

Am nächsten Morgen ist es endlich so weit. Wir erreichen den Pazifik. Im Visitor Center in Seaside holen wir uns die ersten Informationen und erfahren gleich, dass es schwer werden wird, ohne Reservierung einen Campingplatz zu finden.

Der Highway 101 verläuft entlang der Westküste der USA. Beginnend bei Seattle im Bundesstaat Washington bis runter nach Los Angeles in Kalifornien. Wie Perlen auf einer Schnur aufgezogen kommen auf dem Hwy 101 in Oregon ein State Park nach dem Anderen mit tollen Aussichtspunkten, Wanderwegen und süßen keinen Küstenstädten. Teilweise Steilküste und dann diese weiten tollen Sandstrände erwarten uns.

Überall entlang des Highways stehen Verbotsschilder mit „No overnight parking“. Auch in den meisten Städten entlang der Küste von Oregon, darf im Auto bei Strafen von um die 700 Dollar nicht übernachtet werden. So hängt am Walmart in Newport schon an der Straße ein riesiges Plakat mit dem Übernachtungsverbot. Die kleinen Schilder auf dem Parkplatz haben wohl nicht ausgereicht.

Es gibt jede Menge privater wie auch staatlicher Campingplätze. Doch es ist noch immer Ferienzeit und die Campingplätze wurden meistens schon vor Wochen oder Monaten reserviert. Selbst unter der Woche ist fast alles voll. Wir haben an diesem Tag keine Chance auf einem Campingplatz am Strand unterzukommen. Es ist schon 8.00 Uhr abends als wir endlich überhaupt einen freien Platz auf einem Campingplatz finden, wenn auch nicht am Meer und etwas abseits der Küstenstraße. Dafür aber mit 23,50 Dollar noch preiswert.

Neuer Tag – neues Glück.

Am nächsten Morgen fahren wir los und finden gleich beim ersten Versuch im Siuslaw National Forrest einen schönen und zu gleich riesigen Stellplatz. Es sind nicht einmal 300 Meter Fußweg bis zum Strand. Genial – Meeresrauschen inclusive.

Jetzt sind wir wirklich am Pazifik angekommen. Wir lieben beide das Meer und freuen uns daher über die kilometerweiten Sandstrände mit nur wenigen Menschen.

Der Pazifik ist hier nicht so rau und wild wie der Atlantik. Alles wirkt ruhiger und sanfter, selbst an den Bereichen der Steilküste. Schöne Wellen aber kaum Wind. Traumhaft schön, wenn auch im Moment etwas neblig. Was aber typisch für die Gegen hier ist. Wir werden einige Tage bleiben und den Strand und die schönen Küstenbereiche genießen.

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